Nutzungsmodell HELLER4Use

Das Unternehmen HELLER hat mit HELLER4Use ein Nutzungsmodell entwickelt, mit dem die Maschine zur Verfügung gestellt und deren Verfügbarkeit garantiert wird.

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Mit HELLER4Use lassen sich finanzielle Risiken minimieren.

Flexibel auf wirtschaftliche Situationen reagieren können und die Kosten variabel gestalten, das war die Grundidee, die das Unternehmen HELLER zu Beginn an bei der Entwicklung des Nutzungsmodells HELLER4Use verfolgte. Speziell für Maschinen der Baureihen H und HF, die mehr als 2.000 Spindelstunden im Jahr in Betrieb sind, wird damit die Maschine zur Verfügung gestellt und deren Verfügbarkeit garantiert. Abgerechnet wird nach Spindelstunden. Damit ist die Basis für die Erfassung von Kosten ausschließlich die reale Maschinenauslastung. Bezahlt werden neben einer monatlichen Nutzungsgebühr nur die Kosten für die Aufstellung und Inbetriebnahme sowie das erste „Ticket“ über 150 Spindelstunden.

Andres Neueder (li.) und Matthias Back, Leiter Frästechnik: „Leasing oder Finanzierung ist, unabhängig wie viele Schichten man fährt, immer ein fixer Kostenblock. Bei HELLER4Use dagegen wird neben den Grundkosten nur nach der effizienten Maschinenutzung abgerechnet.“

Ein Nutzungsmodell, das so gegenüber klassischen Finanzierungsmodellen den Vorteil hat, dass damit keine konstant hohen Kosten entstehen. Das heißt, mit „HELLER4Use“ lassen sich Maschinen von HELLER zu attraktiven und gleichzeitig variablen Kosten nutzen. Für Andreas Neueder, Geschäftsführer der Neueder Maschinenbau GmbH & Co Betriebs KG, seit Jahrzehnten Kunde von HELLER, war das ein völlig neues Konzept, das er aber beim Bearbeitungszentrum H 5000 zunächst detailliert aus kaufmännischer Sicht untersuchte und rechnete: „Wir vertrauen auf Grund unserer positiven Erfahrungen dem Unternehmen HELLER. Das war für mich beim Abschluss von HELLER4Use eine der Grundvoraussetzungen. Ich habe es aber trotzdem durchgerechnet. Zunächst ist es ja so, dass sich mit Leasing oder einer Finanzierung, unabhängig wie viele Schichten man fährt, immer ein fixer Kostenblock ergibt. Das ist ein ganz entscheidender Vorteil von HELLER4Use, denn abgerechnet wird neben der monatlichen Grundgebühr nur nach der effizienten Maschinenutzung. Der Maschinenstundensatz wird so über ein Jahr gerechnet, in der Summe wesentlich günstiger als bei herkömmlichen Finanzierungsmodellen. Ein weiterer Aspekt, den ich als ausgesprochen anwenderorientiert sehe, ist beispielsweise der Anlauf bei neuen Projekten oder auch in der Urlaubszeit. Hier lässt sich mit HELLER4Use das Risiko minimieren, denn wenn die Losgrößen nur langsam steigen oder geringer sind, entstehen außer der Grundmiete inklusive der 150 Spindelstunden keine Kosten.“

Mit der bereits vorhandenen HELLER4Industry-Funktionalität werden dabei die erforderlichen Daten von der Maschine gesammelt, ausgewertet und einem digitalen Abrechnungssystem zugeführt. Ergänzend dazu sieht man in Landsberg aber auch noch einen wesentlichen Vorteil darin, dass der Service inklusive ist. Denn HELLER4Use beinhaltet die regelmäßige Überprüfung des Maschinenzustands im Rahmen einer Herstellerinspektion sowie ein Prozess-Monitoring (IPM) für die Kollisionsüberwachung sowie eine Auswertung der Auslastung. Das heißt, Maschinendaten werden online erfasst, ausgewertet und so frühzeitig erkannt, wann Verschleißteile gewechselt werden müssen.

Mit diesen vorbeugenden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen lassen sich ungeplante Stillstände vermeiden. Alle Maßnahmen im Rahmen der Nutzung und Wartung der Maschine sind so auch für den Anwender nachvollziehbar. Diese Leistungen müsste man ja bei einer Finanzierung bzw. einem Leasing, so Andreas Neueder, noch dazu rechnen. Für ihn ist dieser Full Service und die vorbeugende Wartung vor allem deshalb beruhigend, weil das neue Bearbeitungszentrum H 5000 überwiegend in der Gussbearbeitung eingesetzt wird und demnach geht es da richtig „zur Sache“.

Bei der KMF Kemptener Maschinenfabrik musste man Anfang des Jahres kurzfristig in das neue Bearbeitungszentrum H 2000 investieren. Mit HELLER4Use hatte man zwar noch keine Erfahrungen, aber empfindet es als komfortabel, dass die Wartung inklusive ist.

Wartung und Service inklusive

Für Jürgen Fleckenstein, Produktionsleiter bei der KMF Kemptener Maschinenfabrik GmbH standen beim Abschluss von HELLER4Use in Verbindung mit dem neuen Bearbeitungszentrum H 2000 dagegen fertigungstechnische Aspekte im Vordergrund. Deshalb hat er das Modell nicht im Detail analysiert und bewertet. „Bei uns werden Hydraulikkomponenten, überwiegend Schmiedeteile mit Losgrößen zwischen 500 bis 600 Stück, bearbeitet. Für HELLER haben wir uns schon vor acht Jahren als Fräspartner entschieden, weil die Verfügbarkeit bei uns oberste Priorität hat. Anfang des Jahres mussten wir allerdings relativ kurzfristig in ein neues Bearbeitungszentrum investieren. Mit dem neuen HELLER Nutzungsmodell hatten wir da zwar noch keine Erfahrungen, aber ich empfinde es als sehr komfortabel, dass die Wartung bzw. vorbeugende Wartung in HELLER4Use inklusive ist.“

Geplant ist derzeit in Kempten, das neue Bearbeitungszentrum H 2000 nach der Nutzungsdauer von 72 Monaten zu übernehmen. Sollte in sechs Jahren dann allerdings die Technologie soweit fortgeschritten sein, dass damit noch kürzere Durchlaufzeiten zu realisieren wären, könnte man das Bearbeitungszentrum entweder behalten oder auch an HELLER zurückgegeben.

Versicherungsschutz, unabhängig von der Schuldfrage

Der Vorteil, dass die Wartung bzw. der Service bei HELLER4Use inklusive ist, schützt allerdings nicht vor einem Maschinenstillstand, denn Gründe dafür gibt es zahlreiche. Bedienungsfehler, technische Störungen wie Kurzschluss oder Überlastung bis hin zu Naturgewalten wie Sturm oder Frost. HELLER4Use beinhaltet deshalb auch den Versicherungsschutz HELLER Protect. Konkret geht es darum, dass meist bei einem Maschinenschaden vor einer Regulierung oder einer Fortführung der Produktion die Schuldfrage im Vordergrund steht. In Verbindung mit einem TPS-Paket (Total Productive Services) kann mit HELLER Protect bei einem geringen Selbstbehalt sofort nach einem Schaden, unabhängig von der Ursache, bis zu einer Höhe von 50.000 Euro mit Reparaturen begonnen werden. Außerdem sind entgegen der marktüblichen Standards bei HELLER Protect auch Werkzeuge und Werkstücke bis zu einer Entschädigungssumme von 5.000 Euro mit versichert. Mit HELLER Protect lassen sich so unabhängig von der Schuldfrage, Schäden an Maschinen abdecken.

 

Die Neueder Maschinenbau GmbH & Co Betriebs KG

In der dritten Generation steht das Familienunternehmen mit rund 80 Mitarbeitern für effiziente CNC-Bearbeitung in den Bereichen Drehen, Fräsen und Schleifen sowie für die Montage und Prüfung kompletter Baugruppen. Das Unternehmen beliefert Kunden aus der Automobil- und Nutzfahrzeugbranche sowie dem Maschinenbau.

Die KMF Kemptener Maschinenfabrik GmbH

Die KMF Kemptener Maschinenfabrik gilt seit über 60 Jahren als Anbieter von hochwertigen Hydraulikkomponenten, ist Teil der Hydraulik Nord Group und beschäftigt 180 Mitarbeiter. Bearbeitet werden überwiegend Schmiedeteile mit langen Laufzeiten. Seit vielen Jahrzehnten setzen deshalb die selbst gefertigten Zylinder wegweisende Maßstäbe in den Bereichen Landtechnik, Baumaschinen, Nutzfahrzeuge sowie in der stationären Hydraulik wie beispielsweise bei Hebebühnen.

 

Kontakt:

www.heller.biz