Den Takt der Zukunft schlagen

Das Zukunftsprogramm WEISS 5.0 antizipiert die große Herausforderung der Digitalisierung. Neben der programmiertechnischen Lösungen geht es dabei auch um den Menschen mit seinen Bedürfnissen und das Nutzerverhalten der Kunden.

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Stärker gefordert werden künftig die wirklichen Werte mechatronischer Lösungen. Das kann auch in völlig neuen Geschäftsmodellen münden.

„Für die Entwicklung von Industrie 4.0-Komponenten haben wir eine Pilotphase mit Pilotprojekten definiert, um proaktiv vorauszudenken und vorauszugehen“, erklärt CEO Uwe Weiss von der WEISS GmbH in Buchen. Mit der frühen Antizipation der Digitalisierung und der konsequenten Ausrichtung auf das beherrschende Thema Industrie 4.0 geht das Unternehmen den Wandel in die Zukunft beherzt an und startet mit dem Zukunftsprogramm WEISS 5.0 ein ganzheitliches Digitalisierungsprogramm.

Komponenten erhalten digitalen Zwilling

Dazu erhalten ausgewählte WEISS-Komponenten jetzt ein virtuelles Abbild, das die Kommunikationsfähigkeit sicherstellt. Innerhalb des Rahmenarchitekturmodells Industrie 4.0 entstehen so digitale Zwillinge mit Verbindungen zu den drei relevanten Strukturebenen Hierarchie, Produktlebenszyklus und Funktionen. Alle relevanten Daten eines Produkts ergeben zusammengefasst dieses virtuelle Abbild, das in der sogenannten Verwaltungsschale gespeichert ist. Dabei bietet die etablierte OPC-UA Schnittstelle funktionale Integration im laufenden Betrieb, während der Standard Automation-ML als durchgängige Verbindung zwischen den Engineering Tools fungiert. Bei der Definition einer Industrie-Semantik wirkt WEISS in den entsprechenden Arbeitskreisen des VDMA mit und bleibt somit nicht nur aktuell, sondern sichert sich eine führende Position.

Im Rahmen dieses Zukunftsprogramms arbeiten die Mitarbeiter auf Grundlage der Basis-Produktionsplattformen konsequent an Baukastensystemen für Hard- und Softwarelösungen. Ziel sind schlüsselfertige Lösungen für Kundenanwendungen. Den Wandel vom Komponentenhersteller zum Lösungsanbieter begleiten darüber hinaus Kooperationen und strategische Partnerschaften, die Gründung eigener Start ups, um Kompetenzen konsequent aufzubauen sowie das Digitalisieren der kompletten Vertriebs- und Logistikprozesse.

Systemdenken statt Komponentendenken

Grundlagen der Veränderungsprozesse sind die Annahmen, dass die einzelne Komponente alleine keinen Wert mehr haben wird. Sie kann nur innerhalb eines Systems funktionieren. Die Industrie 4.0 Komponente muss dabei smart, flexibel, interaktiv und offen sein. Es sei daher umso wichtiger aus der Komponente ein System zu machen und die Peripherie mitzudenken. Desweiteren müssten Unternehmen verschiedener Ebenen ihre Abgrenzungen aufweichen und konsequent im Sinne des Kundennutzens plattformübergreifend zusammenarbeiten. Das schaffe völlig neue Geschäftsmodelle, versichert Weiss abschließend.

Kontakt:

www.weiss-gmbh.de