Prozesssicher Gewinde bohren

Für niedrige Schnittgeschwindigkeiten konzipierte Gewindebohrer HyperZ von Nachi können bei höchster Prozesssicherheit bis zu dreifache Standzeiten erreichen.

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Verschleißfest und beständig unter schwierigen Bedingungen: Die Gewindebohrer der Serie HyperZ von Nachi.

Mit seinen Gewindebohrwerkzeugen der Serie HyperZ entspricht Nachi den Forderungen von Fertigungsbetrieben nach hoher Prozesssicherheit. Die Gewindebohrer überzeugen mit ihren speziellen Schneidengeometrien. Stabile, optimal unterstütze Schneidkanten verhindern ein Ausbrechen und vorzeitigen Verschleiß. Die Nutgeometrie sorgt für zuverlässigen Spanbruch und optimalen Spänetransport. Zu letzterem trägt eine spezielle Oberflächenbehandlung der Nut bei, die sich bereits bei Räumwerkzeugen bestens bewährt hat.

Aufgrund der geschickten Kombination ausgeklügelter Eigenschaften gewährleisten die Gewindebohrer der Serie HyperZ hohe Prozesssicherheit und Verschleißbeständigkeit bei niedrigen Schnittgeschwindigkeiten zwischen 5 und 20 m/min. Sie eignen sich universell zum Bearbeiten einer Vielzahl an Werkstoffen in einem breiten Spektrum an Festigkeit und Härte. So bearbeiten sie langspanende Stähle, zum Beispiel allgemeine Baustähle, aber auch Vergütungsstähle besonders prozesssicher. Speziell unter schwierigen Bearbeitungsbedingungen erreichen sie oft mehr als doppelte Standmengen, verglichen mit unbeschichteten und sogar beschichteten Gewindebohrern des Wettbewerbs.

Die Gewindebohrer HyperZ von Nachi eignen sich optimal für Lohnfertiger und Zulieferbetriebe, die ein häufig wechselndes Spektrum an Werkstücken aus unterschiedlichen Werkstoffen fertigen. Das Standardprogramm von Nachi enthält gerade und spiralisiert genutete Gewindebohrer wahlweise mit langem oder mit kurzem Anschnitt für Durchgangs- und für Sacklöcher für metrische Regel- und Feingewinde ab 3 mm bis 24 mm Durchmesser. Demnächst wird es Gewindebohrer der Serie HyperZ zum Bearbeiten korrosionsbeständiger Stähle geben.

Prozesssicher bedeutet wirtschaftlich

Vorzeitiger Verschleiß, ein Ausbrechen der Schneidkanten oder gar Werkzeugbruch verursachen beim Gewindebohren erheblichen Aufwand und Kosten. Gewindebohren ist meist der abschließende Fertigungsschritt an einem Werkstück. Nahezu die gesamte Wertschöpfung ist bereits zuvor entstanden. Ein beschädigtes Gewinde muss nachgearbeitet werden. Abgebrochene Gewindebohrer müssen zeit-, arbeit- und kostenaufwendig entfernt werden. Das verzögert den gesamten Fertigungsprozess. Lässt sich das gefertigte Bauteil auch durch Nacharbeit nicht entsprechend den vorgegebenen Qualitätskriterien fertigstellen, verursacht das immense Kosten und Verzögerungen. Denn für das unbrauchbare Werkstück muss ein zusätzliches Bauteil den gesamten Fertigungsablauf durchlaufen.

Deshalb tragen prozesssichere und verschleißbeständige Gewindebohrer mit langen Standzeiten – wie die HyperZ von Nachi – dazu bei, dass Fertigungsbetriebe wirtschaftlich und profitabel arbeiten.

Synergie für zukunftsweisende Technologie

Bei der Entwicklung der Gewindebohrer HyperZ haben die Werkzeugexperten bei Nachi ihre Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Realisierung hochwertiger Bohr,- Fräs- und vor allem Räumwerkzeuge für den Gasturbinenbau genutzt.

Beim Konzipieren und Realisieren von Technologien profitieren die Spezialisten vom umfangreichen Produktspektrum und den sich daraus ergebenden Synergieeffekten im Unternehmen. Neben Zerspanungswerkzeugen produziert Nachi Wälzlager, Hydraulikkomponenten und -aggregate, Industrieroboter und – bisher für den asiatischen Markt – hochwertige CNC-Werkzeugmaschinen. Dabei vereint das Unternehmen sämtliche Produktionsschritte von der Stahlschmelze über die umformende und spanende Fertigung bis zur Montage, dem Test und der Inbetriebnahme komplexer automatisierter Maschinen. Somit kann der Hersteller durchgängig hohe Qualität für alle seine Produkte gewährleisten.

Kontakt:

www.nachi.de