Auszeichnung für Kasto

KASTO bei „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet

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v. l.: Staatssekretärin Katrin Schütz und Armin Stolzer, Geschäftsführer der KASTO Maschinenbau GmbH & Co. KG

Der Säge- und Lagertechnik-Spezialist KASTO ist als eines von 16 Unternehmen im Rahmen des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet worden. Mit diesem sucht die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ nach innovativen Konzepten aus der Wirtschaft, die mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen erfolgreich sind. KASTO konnte die Jury mit seinen internen Lösungen in der Schaltschrankmontage und in der Produktionslogistik überzeugen.

Die Preisträger des Wettbewerbs wurden am 22. Mai von Staatssekretärin Katrin Schütz in Stuttgart empfangen. Die Expertenjury bewertete neben dem Innovationsgrad auch die konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0. „Industrie, Mittelstand und Startups in Baden-Württemberg sind bei der Umsetzung von Industrie 4.0 führend, wie die heute prämierten Unternehmen eindrucksvoll zeigen“, sagte Schütz. „Mit der Preisverleihung wollen wir anfassbare Lösungen aus dem Land, die Mehrwerte schaffen, noch bekannter machen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen wollen wir damit motivieren, die realen Chancen durch Industrie 4.0 aktiv anzugehen.“

Bei KASTO ist das Thema Industrie 4.0 allgegenwärtig. Das Unternehmen mit Sitz in Achern verbindet Qualität Made in Germany mit fortschrittlicher Ingenieurstechnik. Das Ergebnis: Es entstehen Lösungen, die nicht nur für Großkonzerne, sondern auch für kleine und mittelständische Unternehmen äußerst interessant sind. KASTO setzt dabei auch intern konsequent auf Vernetzung und Automatisierung. Sichtbar ist dies zum Beispiel in der Schaltschrankmontage. Die Schaltschränke, die in den automatischen Lagersystemen von KASTO zum Einsatz kommen, werden in einer getakteten Fließproduktion montiert, bei der sämtliche Arbeitsschritte zeitlich exakt aufeinander abgestimmt sind. Auf rollengelagerten Montageplatten durchlaufen die Schränke eine Reihe von Stationen, von denen jede für eine bestimmte Aufgabe zuständig ist. Die Montagestationen sind miteinander vernetzt, werden direkt vom E-CAD System mit Schaltplan und Bestückungsinformationen und durch eine elektronische Kanban-Lösung zuverlässig und bedarfsgerecht mit den benötigten Bauteilen versorgt. Dazu ist die gesamte Produktion auch in das Warenwirtschaftssystem von KASTO integriert. Sämtliche Prozesse lassen sich jederzeit flexibel an die unterschiedlichen gefertigten Maschinen- und Anlagenbaureihen anpassen.

Auch in der Produktionslogistik von KASTO ist Industrie 4.0 bereits Realität: Das Unternehmen verfügt zur Fertigung seiner Sägemaschinen und Lagersysteme über ein vollautomatisches Materiallager. Die hauseigene Sägerei ist daran nahtlos angebunden. Fertigungsaufträge erhält das System über die Unternehmenssoftware SAP. Das benötigte Material wird mit einem Regalbediengerät ausgelagert und über eine Fördertechnikstrecke zur geeigneten Säge transportiert. Die Maschinensteuerung wählt selbstständig die optimalen Parameter aus und steuert den Sägevorgang automatisch. Ein Industrieroboter sortiert die gesägten Abschnitte auftragsbezogen und legt sie auf Paletten oder in Kisten ab. Das Stapelbild wird für jede Abmessung und jeden Behälter automatisch neu generiert und optimiert. Bei Bedarf kann noch ein weiterer Roboter für die vorherige Entgratung der Sägeabschnitte sorgen.

Kontakt:

www.kasto.de