FFG schließt den Standort Mosbach

Profitabilität und Effizienz von FFG Europe & Americas sollen bis Ende 2017 deutlich gesteigert werden

1177
Luigi Maniglio, Geschäftsführer der FFG Werke GmbH

Der Werkzeugmaschinenhersteller FFG Europe & Americas hat ein umfassendes Umstrukturierungs- und Integrationsprogramm angekündigt, um sich künftig im globalen Wettbewerb nachhaltiger aufzustellen und die Synergie- und Wachstumspotenziale aus der Integration der europäischen Standorte zu heben.

Ziel des Maßnahmenpakets ist es, Produktivität und Profitabilität von FFG Europe & Americas in den kommenden Jahren deutlich zu erhöhen. Mittel- bis langfristig will sich der globale FFG-Verbund unter den Top Drei der globalen Werkzeugmaschinenhersteller positionieren.

Zu dem geplanten Maßnahmenpaket gehört die Integration konzernübergreifender Funktionen ebenso wie die Optimierung des Produktionsnetzwerks. Die Zuständigkeiten der Standorte werden entsprechend ihres technologischen Schwerpunkts geschärft. In diesem Zusammenhang sollen Produkte und Komponenten an den jeweils darauf spezialisierten Standorten konzentriert werden. Der Standort Mosbach soll geschlossen und das Produktportfolio innerhalb der Gruppe verlagert werden. Die im baden-württembergischen Uhingen angesiedelten Zentralfunktionen sollen im benachbarten Eislingen zusammengezogen werden, das künftig als Hauptsitz der FFG Europe & Americas fungieren wird. Die geplanten Maßnahmen sollen 2017 abgeschlossen werden.

FFG Europe & Americas wird in enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretungen die geplanten organisatorischen Umbaumaßnahmen verhandeln und anschließend umsetzen. Ziel ist es, so vielen betroffenen Mitarbeitern wie möglich einen Arbeitsplatz an einem anderen Standort anzubieten. Aktuell beschäftigt FFG Europe & Americas in Deutschland rund 1600 und weltweit rund 2500 Mitarbeiter.

Luigi Maniglio, CEO von FFG Europe & Americas, erklärte: „Wir haben das klare Ziel vor Augen, einen nachhaltig profitablen und weltweit führenden Werkzeugmaschinenhersteller zu formen. In einem nach wie vor äußerst herausfordernden Marktumfeld bedeutet dies jedoch auch große Anstrengungen für uns. Nachdem wir seit Anfang dieses Jahres erfolgreich in einer neuen konzernübergreifenden Business-Unit-Organisation zusammenarbeiten, werden wir nun im zweiten Schritt die bestehenden Synergiepotenziale heben und unser globales Produkt- und Leistungsangebot sowie unser Produktionsnetzwerk optimieren.“ Maniglio fügte hinzu: „Leider bedeuten diese notwendigen Schritte für einige unserer Standorte auch einschneidende Maßnahmen. Wir werden dort, wo Personalanpassungen unvermeidlich sind, alles daran setzen, diese möglichst sozialverträglich zu gestalten und in diesem Zusammenhang eng mit den Arbeitnehmervertretungen zusammenarbeiten.“

Kontakt:

www.ffg-werke.com