Schaftfräsprogramm von Horn für kleinere Schneidkreisdurchmesser

Frässystem mit patentierten tangential verschraubten Wendeschneidplatten

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Das patentierte Tangentialfrässystem von HORN wird um ein weiteres Fräsprogramm erweitert. Das neue Frässystem 406 ist als Schaftfräsprogramm für kleinere Schneidkreisdurchmesser ausgelegt. Dabei ergänzen die neuen Schneidplatten vom Typ 406 das Tangentialfrässystem 409 nach unten. Das System 406 wird mit vierschneidigen Wendeschneidplatten in rhombischer Form ausgerüstet.

Die Schaftfräser 406 sind für Schnitttiefen bis 6,3 mm mit rhombischen, tangential verschraubten Wendeschneidplatten bestückt

Die Fräserschäfte mit Aufnahme nach DIN 1835-B gibt es in Schneidkreisdurchmessern von 16, 20, 25, 32, und 40 mm. Sie sind mit zwei bis sechs neuen Schneidplatten des Typs 406 bestückt. Die präzisionsgeschliffenen rhombischen Wendeschneidplatten erzielen hohe Genauigkeiten und Oberflächengüten. Positive Span- und Axialwinkel ermöglichen einen weichen Schnitt. Die Nebenschneide mit integrierter Schleppfase erzeugt beste Planoberflächen. Eine zusätzliche Freiflächenfase sorgt für einen stabilen Keilwinkel und einen besonders ruhigen Fräsprozess. Die Wendeschneidplatten mit der Hartmetallsorte AS4B, einem zähen Grundsubstrat, sind TiAlN-beschichtet.

Eine über Spanformsimulation entwickelte Schneidengeometrie ermöglicht einen optimalen Spanablauf. Zusätzlich angebrachte „Vorsprünge“ am Schneidplattenumfang ergeben einen verbesserten Freiwinkel der einzelnen Nebenschneiden und zudem einen zusätzlichen planseitigen Schutz der dadurch zurückversetzten Hauptschneide. Die Schneidplatten mit einem Eckenradius von 0,4 mm erzielen Schnitttiefen bis 6,3 mm und sind zum Fräsen von exakten 90°-Schultern geeignet. Die Gesamte Schneidenlänge ist dabei nutzbar.

Unterstützt wird der Zerspanprozess durch eine effektive Innenkühlung durch den Halter mit KSS-Austritt in Richtung Wirkstelle der Schneiden. Zudem schützt die spezielle Oberflächenbehandlung durch Härte und Festigkeit den Fräsergrundkörper vor abrasiven Spänen.
Die Vorteile zeigten sie bei der Bearbeitung in vergütetem Material, bei welchem die Fräser im Durchmesser 16 mm des Typs 406 bei einer Schnittgeschwindigkeit von 180 m/min eine um ca. 25 Prozent messbar geringere Belastung aufwiesen, als vergleichbare Wettbewerbswerkzeuge, die ebenfalls mit tangential verschraubten Wendeschneidplatten bestückt sind.

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