Wirtschaftliches Bandsägen made in Melsungen

Lieferzeit und Kosten clever absägen mit Bimetall-Sägebändern von Wespa

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Mit Bimetall-Sägebändern Stand- und Schnittzeiten auf Hartmetall-Niveau erreichen, Fertigungskosten halbieren – das verspricht Wespa. Der Hersteller hochwertiger Sägewerkzeuge aus Melsungen führte eine neue Sägebandgeneration ein, die bereits entsprechende Leistungsergebnisse im Kundeneinsatz zeigte.

Die neue Generation der Bimetall-Sägebänder von Wespa erreicht Stand- und Schnittzeiten nahezu auf Hartmetall-Niveau

Wespa-Werkzeuge sind auf allen vorhandenen und neuen Maschinen einsetzbar

Beim Sägen von Vollmaterial (Edelstahl 1.4462) übertraf das Wespa Produkt (7500 mm x 54 mm x 1,6 mm, 1,4/2 ZpZ/Zähne per Zoll) das bislang bei einem Kunden eingesetzte Hartmetall (HM)-Sägeband in allen geprüften Werkstück-Durchmessern von 120 bis 400 Millimetern. Die Schnittzeiten lagen bei der Produkteinführung um 3 bis 17 Minuten unter den HM-Zeiten und teilweise um mehr als die Hälfte niedriger als bei Standard-Bimetall-Sägebändern.

„Mit unserer neuen Sägebandgeneration bieten wir eine echte wirtschaftliche Alternative zu HM-Produkten ohne Leistungseinbußen. Wir können in den meisten Sägeanwendungen mindestens vergleichbare oder gegenüber konventionellen Bimetall-Werkzeugen deutlich bessere Stand- und Schnittzeiten sowie hohe Kosteneinsparungen nachweisen“, versichert Jan-Peter Schulz, Direktor Marketing und Vertriebsentwicklung bei Wespa.

Dies zeigt sich nach Firmenangaben auch beim Sägen von Stahlrohren, -trägern oder -profilen. So konnte ein weiterer Kunde mit einem Wespa-Werkzeug (8900 mm x 54 mm x 1,6 mm, 3/4 ZpZ) die Standzeit beim Sägen von Euronorm-Trägern von 3 auf 10 Tage steigern – und dies bei unverändertem Sägevorschub von 150 mm/min im Vergleich mit einem konventionellen Bimetall-Sägeband. Ein anderer Anwender konnte beim Sägen von Rohren mit Wespa-Werkzeugen 19.000 Euro Sägekosten monatlich einsparen und die Fertigungskosten unterm Strich um 60 Prozent senken – bei zehn Sägebändern pro Monat je Maschine.

Diese Erfolge basieren vor allem auf dem Einsatz spezieller Beschichtungen, womit die neue Werkzeug-Generation wesentlich höhere Schnittwerte erreicht. Daraus resultieren die meisten Verbesserungen in Bezug auf Säge- und Standzeiten, Werkzeugwechsel und letztlich auch auf Umweltfreundlichkeit, Energie- und Ressourceneinsatz. „Unsere Werkzeuge sind zudem auf allen vorhandenen und neuen Maschinen einsetzbar“, betont Jan-Peter Schulz mit Blick auf Anwender, die bisher in spezielle HM-fähige Maschinen investieren mussten, um schneller sägen und liefern zu können.

Wichtiger Erfolgsgarant ist aber auch das Angebotsprogramm: Unter dem Namen Individual Performance Cutting (IPC) bietet Wespa ein Basis-Serienprodukt mit zurzeit fünf Optionen zur Modifikation. Daraus kann der Kunde wie bei einer Automobil-Modellplattform wählen. Welche Option sich empfiehlt, ermittelt er gemeinsam mit Wespa: Mithilfe einer Konfigurator-Software werden der Leistungsstand ermittelt, die Wunschziele abgefragt und dann auf Basis der Produktoptionen erfüllt. Je nach Konfiguration können sich so weitere Vorteile ergeben wie etwa bessere Oberflächen oder geringere Betriebsgeräusche. Entscheidend gerade für Stahldistributoren sei aber der Gewinn an Flexibilität und Liefertempo, so Schulz: „Durch die bessere Performance unserer Werkzeuge lässt sich der Leistungsbedarf je nach Auftrag schnell anpassen oder Schichtarbeit effizienter organisieren. Damit ermöglichen wir eine neue Dimension des wirtschaftlichen Bandsägens.“

Kontakt:

www.wespa-simonds.de