Vomat mit KSS-Feinst-Filtertechnologie GrindingHub

Die effiziente Filtration von Kühlschmiermitteln und Schleifölen sind signifikante Voraussetzungen für die Wirtschaftlichkeit und Qualität des Werkzeugschleifprozesses.

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Bild: Vomat

Durch die Auswahl des richtigen Filtersystems können erhebliche Kosteneinsparungen erzielt und die Produktqualität verbessert werden. Die Vomat GmbH mit Sitz in Treuen bietet der metallverarbeitenden Industrie innovative Lösungen im Bereich der Filtertechnologie – beispielsweise die Baureihe an kompakten Feinstfiltrationsanlagen der FA-Serie 120 bis 420.

Diese Systeme der Kompaktklasse gewährleisten im niedrigen bis mittleren Durchflussbereich eine äußerst wirtschaftliche hundertprozentige Trennung von Sauber und Schmutzöl im Vollstromverfahren. Steffen Strobel, Vertriebsleiter von Vomat: „Im automatischen Zyklus – je nach Schmutzanfall – garantiert diese Technologie über eine frequenzgeregelte Systempumpe nicht nur die 100-prozentige Trennung des Schmutz- und Sauberöls, sondern gewährleistet, dass während der Reinigung durch spezielle Hochleistungsanschwemmfioter immer Öl in der Filterfeinheit von 3-5 µm dem Produktionsprozess über einen langen Zeitraum zur Verfügung steht.“

Um den Betrieb der Feinstfiltrationsanlagen energetisch effizient zu gestalten, setzt Vomat auf den Einsatz hocheffizienter Pumpen. In Verbindung mit einer optimierten Prozesssteuerung werden unnötige Energieverluste vermieden. Vomat Anlagen steuern den Filterdurchlauf und die Rückspülzyklen automatisch entsprechend des Bedarfs. Dies führt zur Verlängerung der Lebensdauer der Filterelemente und zu signifikanten Energie- und Kosteneinsparungen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen, die oft dauerhaft mit maximaler Filterleistung arbeiten, passen sich Vomat Anlagen dem aktuellen Produktionsverlauf an. Wenn beispielsweise Schleifmaschinen mit geringerer Geschwindigkeit laufen, wird nur die erforderliche Menge an Kühlschmierstoff (KSS) gefiltert. Bei Vomat Zentralanlagen, die mehrere Schleifmaschinen filtern und einige davon nicht in Betrieb sind, wird die Filterleistung automatisch an das Zerspanvolumen angepasst. Dies reduziert gleichzeitig die Wärmezufuhr an das Medium, wodurch weniger Kühlleistung erforderlich ist und der Energieverbrauch weiter gesenkt wird.

Während des Vollstrom-Rückspülprozesses bringt die bedarfsgerechte Rückspülung weitere Vorteile: Bei Vomat Filtern werden die Rückspülzyklen abhängig vom Verschmutzungsgrad der Filterelemente gesteuert. Sobald relevante Verschmutzungswerte erreicht sind, beginnt die zeitverzögerte Rückspülung für jeden einzelnen Filter. Die anderen Filter sorgen weiterhin für eine kontinuierliche Versorgung mit sauberem Öl. Diese vollautomatische Steuerung und Anpassung der Filterkapazität ermöglicht die effiziente Kontrolle der Energie- und Betriebskosten.

Die Schlammentsorgung erfolgt durch einen speziellen Sedimentator mit vollautomatischer Wertstoffaufbereitung mit Restfeuchte zwischen 5 und 10 Prozent. Insgesamt gestaltet sich die Aufbereitung äußerst anwenderfreundlich. Der Schlamm gelangt direkt in den Transportbehälter der Recyclingfirmen.

Steffen Strobel: „Wenn Kühlschmiermittel länger im Zerspanprozess sauber bleiben, können sie auch für längere Zeiträume eingesetzt werden. Das realisiert Vomat Technologie etwa dank der bedarfsgerechten Rückspülung der Vomat Feinstfiltrationsanlagen in Verbindung mit speziellen Kühlkonzepten. Dies führt zu erheblich reduzierten Maschinenstillständen für die Anwender und steigert die Effizienz der Produktion bei minimalen Verlusten durch Verunreinigung und Wärmeeintrag in das Medium. Im Ergebnis führ dies auch zu erheblichen Einsparungen bei den Energiekosten.“

Vomat auf der GrindingHub in Halle 7, Stand D86.

Kontakt:

www.vomat.de