Neue Strukturen bei Kasto

Im nächsten Jahr feiert der Hersteller von Metallsägemaschinen und Lagersystemen sein 170jähriges Bestehen. Bereits jetzt präsentiert sich das Unternehmen für die Zukunft gerüstet.

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Kasto Stammwerk in Achern
 Ausstellung bei Kasto
Gutes Design in allen Bereichen

Im Dezember 2012 gab die im badischen Achern ansässige Kasto Maschinenbau GmbH & Co. KG bekannt, dass die Besitzverhältnisse neu geregelt wurden. Zu den FutureDays im Mai 2013 informierte Kasto über die neue Inhaber- und Geschäftsführungs-Struktur.
Die Gesellschafter von Kasto bilden gleichzeitig den Unternehmenslenkungsausschuss, dem ausschließlich Mitglieder des engsten Familienkreises angehören. Dieses Gremium bilden Armin Stolzer, seine Frau Ruth Bäumler-Stolzer, die beiden Töchter Stephanie Bäumler und Nicole-Désirée Krebber sowie deren Partner Jonathan Riegel und Sönke Krebber.
Neben dem geschäftsführenden Gesellschafter Armin Stolzer bilden dessen Tochter Stephanie Bäumler (Vertrieb, Marketing), Valentin Meier (Konstruktion / Beschaffung) und Dieter Heyl (Produktion) die Geschäftsleitung.

Seit 25 Jahren leitet Armin Stolzer die Geschicke des Schwarzwälder Traditionsbetriebs. Er sieht eine langfristig ausgelegte Führung und Strategie als wichtige Basis für ein erfolgreiches Unternehmen. Schon seit Jahren forciert er systematisch das Thema "Lean-Production" bei Kasto in allen Unternehmensbereichen. Mit der neu geordneten Struktur wurden jetzt auch die Weichen für die Zukunft auf Management-Ebene gestellt. Die Optimierung der Unternehmensprozesse ist für Stolzer jedoch noch nicht abgeschlossen. Vor allem im Informationsfluss zwischen Mitarbeiter und Management sieht er noch Potential.

Mit einem Umsatz von 110,9 Mio. Euro konnte das Unternehmen die selbst gesteckten Ziele für das Geschäftsjahr 2012 übertreffen. Davon wurden rund 55,2 Mio. im Inland und 55,7 Mio. Euro im Ausland erzielt.
Für das laufende Geschäftsjahr 2013 erwartet Kasto, das Vorjahresniveau zu erreichen. Derzeit liegen Auftragseingang und Umsatz über Plan.

Kasto setzt weiterhin auf den Standort Deutschland. Derzeit beschäftigt das Unternehmen an den Standorten Achern und Schalkau ca. 560 Mitarbeiter und freut sich über eine geringe Mitarbeiterfluktuation. Von den aktuellen Mitarbeitern haben rund 45% ihren Berufsweg bei Kasto begonnen.
In die Ausbildung von Fachkräften investiert Kasto jährlich ca. 1,2 Mio. Euro. Rund 10 % der Belegschaft sind Auszubildende. 16% der Belegschaft sind dem Bereich Forschung & Entwicklung zugeordnet. Kasto investiert jährlich um die 5% des Umsatzes in neue Produkte.  

Auf der Hausausstellung wurden, neben dem am Markt eingeführten Kasto-Portfolio, verschiedene neue Projekte vorgestellt. Neben der Hochleistungs-Bandsägemaschine KASTOmaxcut A 6 x 16 ALU wurden auch interessante Projekte aus den Bereichen Handling und Lagerung gezeigt.

Bereits angekündigt hat Kasto neue Produkte und Lösungen in den Bereichen Kompaktsägen, Alusägen oder eine neue Simulations-Software.

Der geschäftsführende Gesellschafter Armin Stolzer

Für die nahe Zukunft, voraussichtlich zum 170sten Bestehen, kündigte Kasto bereits ein neu entwickeltes Baukastensystem an. Mehr Informationen wollte das Unternehmen jedoch vorerst nicht preisgeben.

Die Zielgruppen von Kasto sind der High-End-Markt und der Medium-Markt. Der Low-Budget-Markt liegt nicht im Fokus der Badener. Das Unternehmen legt bei dieser Aussage großen Wert auf die Feststellung, dass auch die kleinsten Kasto-Produkte keine Low-Budget-Maschinen sind.

Das weltweit bekannte und aktive Unternehmen stellt sich neu auf. Ob Organisation, Prozesse oder Produktportfolio. Kasto feilt nach fast 170 Jahren weiterhin konsequent an der Zukunft.

Kontakt:

www.kasto.de