Tüfteln statt Jammern

Neuer HPC-Fräser von Wunschmann steigert deutlich die Standzeit

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Mit einem neuen HPC-Fräser von Wunschmann erzielt die Werkzeugbau Laichingen GmbH deutlich längere Standzeiten beim Nutfräsen, Besäumen und Umfangfräsen großer Press- und Umformwerkzeuge.

Die Werkzeugbau Laichingen GmbH ist das, was man einen innovativen Traditionsbetrieb nennt. Gegründet im Jahr 1891 zählt das Unternehmen heute zu den führenden Herstellern von Press- und Umformwerkzeugen, Stanz- und Folgewerkzeugen, Folgeverbundwerkzeugen, Holzpresswerkzeugen und Transfereinrichtungen. 180 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren in Laichingen und in Leipzig auf insgesamt 15.500 qm Fläche. Neben der Werkzeugherstellung zählen der personalintensive Werkzeugservice und die eigene Kleinserienfertigung (Muster, Prototypen, Serienan- und -auslauf, Ersatzteile) zu den Kernbereichen des Unternehmens. Mit den Werkzeugen der Laichinger Werkzeugbauer fertigen namhafte Unternehmen der Automotive und Elektroindustrie unterschiedlichste Strukturteile, wie z. B. Tunnelverstärkungen, Rückwände für Waschmaschinen oder Türmodule.

Qualität und persönlicher Service
Um den steigenden Anforderungen einer anspruchsvollen Kundschaft in Sachen Qualität und Preisleistungsverhältnis gerecht werden zu können, sind die Produktionsverantwortlichen der Werkzeugbau Laichingen GmbH immer auf der Suche nach produktiveren Bearbeitungslösungen – gerade auch auf dem Gebiet der Zerspanung. Michael Mangold, Meister der Mechanischen Fertigung am Stammsitz Laichingen, sagte deshalb sofort zu, als ihm Stephan Wunschmann, Geschäftsführer der Wunschmann GmbH in Rottenburg-Hailfingen einen neuen HPC-Vollhartmetallfräser zum Testen anbot. Zumal die beiden Unternehmen eine langjährige, gute Geschäftsbeziehung verbindet. Die Wunschmann GmbH wird seit vielen Jahren als zuverlässiger, technisch kompetenter Partner zum Nachschleifen von Zerspanungs-Werkzeugen geschätzt. „Bei Wunschmann gefällt uns die gleich bleibend gute Qualität und der persönliche Service,“ sagt Michael Mangold, „von denen kommt noch ein Mitarbeiter ins Haus, der etwas von seinem Geschäft versteht; mit dem kann ich auch mal was direkt besprechen.“

Standzeit erhöht
Im direkten Vergleich mit dem Wettbewerbsprodukt konnte der neue Wunschmann-Fräser sofort überzeugen. Zum Einsatz kam der neue Fräser (HPC Ø 16,00 mm, TiAlN poliert) auf einer Hermle C600Y beim Nutfräsen in Werkzeugstahl 2379 (Bauteilgröße 200 x 95 x 60 mm LxBxT). Vc: 100 m/min; Vfges.: 640; Zustellung 2xD statt nur 1xD. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bei der genannten Zustellung von 2xD lieferte das bisherige Werkzeug (HPC-Fräser Ø 16,00 mm, 18016 W) nach 30 mm einen Werkzeugbruch.
Der neue Wunschmann-Fräser lief butterweich und ohne Probleme durch, auch bei 2xD, und brachte im Vergleich zum Vorgängerprodukt eine Standzeiterhöhung von rund 60 % bei der gleichen Bearbeitungsaufgabe und identischen Schnittdaten. Dabei stimmen auch die Oberflächengüte und natürlich die Maßhaltigkeit des Werkstücks. „Damit ist der Weg frei für den neuen Wunschmann-Fräser“, so Michael Mangold vom Werkzeugbau Laichingen, der sich dadurch auch eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit erhofft.

Handeln statt Jammern
Fragt man Stephan Wunschmann, woher er die Anregung zu dieser Produktinnovation genommen hat, so ist die Antwort deutlich: „Ich konnte dieses ganze Gejammere und die depressive Stimmung in der Branche nicht mehr ertragen und habe mir gesagt, jetzt ist die Zeit, um über Produktverbesserungen und neue Produkte nachzudenken. Und dann haben wir uns in der Firma hingesetzt, nachgedacht, gerechnet und geschliffen. So lange bis wir zufrieden waren.“
Flapsig zusammengefasst könnte man sagen: Stimmung besser, Produktivität gesteigert, Kunde zufrieden. Wir sind gespannt, mit welchen Produktinnovationen Stephan Wunschmann seine Kunden noch überraschen wird.

Bild 1: Sieht gut aus und fräst auch so – bis zu 60 Prozent länger.

Bild 2: 2xD und volle Kraft voraus. Kein Problem für den neuen Wunschmann-Fräser.

Kontakt:

wunschmann.de