Hartmetallexperte CERATIZIT erweitert Produktion am Standort Horb am Neckar

Spatenstich am 24. September

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Am 24. September machten Dr. Wolfgang Glätzle, Vorstandsmitglied CERATIZIT, Peter Schwärzel, Geschäftsführer CERATIZIT Horb, Albert Schindler, Bürgermeister von Empfingen sowie Siegfried Schmelzle und Michael Frey vom Architektenbüro Schmelzle und Partner den ersten Spatenstich für eine neue Produktionshalle und ein Bürogebäude am Standort Horb.

In der CERATIZIT Gruppe findet gerade eine Neustrukturierung der Produktionsstandorte statt. Das Ziel dieser neuen Struktur ist es, sowohl Produktionskapazitäten als auch Wissen und Erfahrung zu bündeln. Einige Produktsegmente werden nach Horb verlagert, wodurch eine Erweiterung der Produktionskapazitäten an diesem Standort notwendig ist. Die beiden Gebäude haben eine Gesamtfläche von knappe 8000 Quadratmetern und stellen mit fast 10 Millionen Euro die größte Einzelinvestition der letzten Jahre in der CERATIZIT Gruppe dar. Bauanfang ist der 25. September. Im Juli 2009 soll die Produktion in der neuen Halle starten, im Oktober 2009 das Bürogebäude bezogen werden. Derzeit arbeiten bei CERATIZIT Horb etwa 400 Mitarbeiter (310 in der Produktion, 90 Angestellte).

Standort Horb fokussiert auf Produkte für Verschleißschutz

CERATIZIT Horb entwickelt sich hiermit zu einem Standort, wo ausschließlich Produkte entwickelt und gefertigt werden, die Verschleiß entgegenwirken. Neben Werkzeugen für die Holzbearbeitung werden hier künftig auch Hartmetallprodukte für die Stanzindustrie, für die Holzbearbeitung und für Anwendungen in der Automobiltechnik, der Kunststoff-, Papier- und Textilindustrie hergestellt.

Dr. Wolfgang Glätzle, Mitglied des Vorstandes erklärt in seiner Rede zum ersten Spatenstich: „Einer der Gründe für die Erweiterung des Standortes ist der Mut und die Einstellung der Mitarbeiter: bereits in der Vergangenheit haben sie gezeigt, sich auch an schwierige Probleme zu wagen, und mit ihrer Kreativität innovative Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln. Und es ist genau in diesen Industrien, dass der Lösungsansatz gefragt ist. CERATIZIT ist keine Hartmetallfabrik, sondern ein Partner, der durch genaue Analyse der Prozesse beim Kunden kombiniert mit der jahrelangen Erfahrung in Sachen Hartmetall, in der Lage ist, Lösungen anzubieten“.

Bild 1: Erster Spatenstich für die Produktionserweiterung bei Ceratizit im Empfinger Gewerbegebiet „Autobahnkreuz“. Von links Bürgermeister Albert Schindler, Siegfried Schmelzle und Michael Frey vom Planungsbüro Schmelzle und Partner (Hallwangen), Peter Schwärzel, der Geschäftsführer von Ceratizit Horb, Dr. Wolfgang Glätzle, Vorstandsmitglied aus Reutte sowie Wolfgang Kronenbitter vom Horber Baurechtsamt.

Bild 2: Blick in die Zukunft: Die neue Produktionshalle und ein Bürogebäude am CERATIZIT Standort Horb.

Hartmetallexperte CERATIZIT steht für „hard material matters“
CERATIZIT S.A. – 2002 hervorgegangen aus der Fusion der Unternehmen CERAMETAL und Plansee Tizit – ist Pionier und Global Player für anspruchsvolle Hartstofflösungen. Das Unternehmen operiert von Mamer in Luxemburg aus. In ausgewählten Industriebereichen ist die 50-prozentige Tochter der Plansee Gruppe Weltmarktführer für einzigartige, konsequent innovative Hartstoffprodukte für Verschleißschutz und Zerspanung. Davon profitieren Kunden u.a. aus der Automobilindustrie, dem Maschinenbau, der Petroindustrie, der Medizintechnik, der Elektronik und dem Werkzeug- und Formenbau. 400 aktive Patente besitzt CERATIZIT weltweit. Im Jahr 2007 erreichte das Unternehmen ein Umsatzvolumen von 600 Mio. Euro und beschäftigte über 4000 Mitarbeiter.

Kontakt:

www.ceratizit.com