Doppelte Produktivität bei annähernd gleichen Werkzeugkosten.

Hochleistungsbohrer für die Stahl- und Gussbearbeitung - der neue MAPAL MEGA-Speed-Drill

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Für das Bearbeiten von Stahl- und Gusseisenlegierungen werden heute ca. 75 % aller spanenden Werkzeuge verbraucht. Während aber in Dreh- und Fräsbearbeitungen Schnittgeschwindigkeiten zwischen 200 und 400 m/min realisiert werden, ist die Schnittgeschwindigkeit beim Einsatz von Vollhartmetall-Spiralbohrern meist noch immer auf 80 – 100 m/min begrenzt. Bedenkt man weiterhin, dass ca. 1/3 der Maschinenlaufzeiten auf Bohroperationen fallen, lässt sich leicht der Nutzen von Hochleistungsbohrern für Schnittgeschwindigkeiten von ca. 200 m/min abschätzen.

Ein wichtiger Unterschied von Dreh- und Fräswerkzeugen gegenüber Spiralbohrern liegt in der Späneabfuhr. Beim Bohrer müssen die Späne durch den engen Kanal zwischen Bohrungswand und Spannut befördert werden. Die Führungsfasen der Bohrer sind darüber hinaus quasi in der Bohrung eingeklemmt. Das thermisch bedingte Erwärmen des Spiralbohrers und die damit verbundene Vergrößerung des Werkzeugdurchmessers führen beim klassischen Spiralbohrer zwangsläufig zu extremen Normalkräften, zu Reibung und Verschleiß der Führungsfasen.

Der neue Vollhartmetall-Bohrer MEGA-Speed-Drill mit optimalem Schnittverhalten

Der MAPAL MEGA-Speed-Drill wurde grundlegend neu ausgelegt. Eine neuartige Stirngeometrie garantiert sichere Spankontrolle, reduzierte Vorschubkräfte und beste Eigenzentrierung. Die Führungsfasen sind nicht mehr gegenüberliegend angeordnet, der Bohrer kann praktisch nicht mehr in der Bohrung eingeklemmt werden. Beim Erwärmen des Bohrers oder bei zunehmendem Verschleiß der Schneidecken im Laufe der Standzeit, wird der Bohrer gezielt aus der Drehachse ausgelenkt und schneidet sich somit wieder von selbst frei.

Versuche haben gezeigt, dass MEGA-Speed-Drills aufgrund der verminderten Reibung bei gleichem Vorschub ca. 20 % weniger Drehmoment benötigen als konventionelle Spiralbohrer.

Doppelte Schnittgeschwindigkeiten bei gleichem Standweg

Der entscheidende Vorteil des MEGA-Speed-Drill liegt aber in den erreichbaren Schnittwerten: so kann dieser Bohrer mit der etwa doppelten Schnittgeschwindigkeit gefahren werden kann, als herkömmliche Bohrer, ohne dass dadurch der Standweg reduziert wird. Beispielsweise sind bei der Bearbeitung von Vergütungsstählen mit einer Festigkeit von 800 N/mm2 Schnittgeschwindigkeiten von 200 m/min bei einem Standweg von 40-80 m realisierbar.

Das bedeutet doppelte Produktivität bei annähernd gleichen Werkzeugkosten.

Bild: Doppelte Schnittgeschwindigkeiten erreichbar! Der neue MEGA-Speed-Drill von MAPAL.

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www.mapal.com