Den Blick auf Stuttgart gerichtet

- MAG präsentiert breite Produktpalette auf der AMB. - Interview mit Markus Grob.

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Es ist eine Veranstaltung direkt vor der Haustür und eine solche Gelegenheit lassen sich die Verantwortlichen bei MAG selbstverständlich nicht entgehen. Monatelang liefen die Vorbereitungen für den Auftritt bei der AMB in Stuttgart auf Hochtouren. „Diese Messe ist für uns ganz besonders wichtig, denn im Großraum Stuttgart sind nicht nur viele unserer Kunden angesiedelt, wir haben hier auch das dichteste Produktions- und Servicenetzwerk der Branche“, so Markus Grob, President MAG Europe.

Wie wichtig die AMB für MAG ist, mögen einige Zahlen verdeutlichen. Auf 600 Quadratmetern stellt der Maschinenbauer seine Werkzeugmaschinen aus.

Mit zahlreichen Neuigkeiten – nicht nur aus badisch-schwäbischer Produktion – will das international tätige Unternehmen in Halle 5 Stand C 72 die Besucher von seiner Leistungsfähigkeit überzeugen. „Neben unseren Töchtern in Baden-Württemberg werden auch die US-amerikanischen Marken wie Cincinnati oder Fadal mit von der Partie sein. Ein besonderer Schwerpunkt wird auch auf unserer wegweisenden Serviceorganisation MAG Maintenance Technologies liegen.“

Im Mittelpunkt des MAG-Auftrittes stehen unter anderem Drehlösungen. Das hat einen ganz besonderen Grund: Denn auf einer MAG-Maschine findet in diesem Jahr die Ausscheidung zum Dreher des Jahres statt. Dem Sieger winkt ein Besuch von MAG-Werken in den USA. Der Wettbewerb, der schon traditionell bei der AMB stattfindet, soll zeigen, dass der Dreherberuf längst ein Hightechberuf mit ausgezeichneten Perspektiven ist. Markus Grob: „Wir haben ausgeklügelte Horizontal- und Vertikaldrehlösungen von MAG Boehringer, MAG +FMS+ und MAG Hessapp am Stand, die in ihren jeweiligen Spezialbereichen die Standards setzen.“

Ebenfalls einen Blick wert sind die Fräszentren von MAG. Hier sind einige ganz neue Lösungen zu finden, die in der Fachwelt schon für Furore gesorgt haben. Neben der preisgekrönten NBH 630 werden verschiedene Vertikalfräszentren sowie verschiedene Fertigunglösungen für den Zuliefer- und Luftfahrtsektor und den Werkzeug- und Formenbau vorgestellt. Zusätzlich wird das Vertriebsteam über die vielen aufregenden Neuheiten, u.a. aus dem Bereich Horizontalbearbeitung berichten können, die parallel auf der IMTS in Chicago ausgestellt werden, wo MAG als größter Aussteller vertreten sein wird.

„Alles in allem haben wir bei der AMB einen sehr guten Querschnitt aus unserem Produktprogramm zu bieten, der vom Fräsen und Drehen bis hin zum Kaltwalzen reicht. Uns ist es wichtig, zu zeigen, dass wir mit unseren Produkten und Dienstleistungen ein starker und verlässlicher Partner sind, der den Anwendern hilft, ihre Produktivität und Wirtschaftlichkeit weiter zu verbessern“, betont Markus Grob.

3 Fragen an Markus Grob, President MAG Europe

Wie ordnen Sie die AMB in ihrem Messekalender ein?

Grob: Die AMB ist uns schon aus dem Grund wichtig, da viele unserer Kunden aus dem Großraum Stuttgart kommen. Zudem verstehen wir uns als baden-württembergisches Unternehmen, und so ist eine Teilnahme an dieser Leitmesse einfach ein absolutes Muss.
Wir werden die Messe also nutzen, um den Kontakt mit unseren Kunden weiter zu vertiefen und darüber hinaus interessante Lösungen vorzustellen.

Weshalb haben Sie sich entschlossen, Hauptsponsor für den Dreher des Jahres zu werden?

Grob: Ganz einfach: wir sind der Komplettanbieter für Drehanwendungen. Die meisten Zerspaner kennen unsere Maschinen von Boehringer, Giddings & Lewis, Hessapp und FMS. Da liegt es doch nahe, wenn einem so etwas von der Fachzeitschrift fertigung angetragen wird, hier mitzuwirken.

Was erwarten Sie von dem Wettbewerb?

Grob: Natürlich den besten Dreher auf der Messe zu küren. Dass dieser an unseren Maschinen ermittelt wird, gibt uns zudem die Möglichkeit zu zeigen, wie leistungsfähig und technologisch ausgereift die Maschinen sind.
Ich denke, es ist auch ein Highlight für einen Drehprofi danach unsere produzierenden Werke in den USA bei MAG Cincinnati und MAG Giddings & Lewis besuchen zu dürfen. Insbesondere die gigantischen Drehzentren von MAG Giddings & Lewis für die Schwerzerspanung haben schon manchen Besucher beeindruckt.

Unternehmen:

Die 2005 gegründete MAG Industrial Automation Systems gehört seit 2006 zu den Großen im Werkzeugmaschinenbau. In drei regionalen Einheiten – MAG Americas, MAG Europe und MAG Asia/Pacific – bietet das Unternehmen weltweit innovative und wirtschaftliche Fertigungslösungen. Im vergangenen Jahr erwirtschafteten die über 4000 Beschäftigten einen Umsatz von rund 1 Milliarde Euro.

– MAG Powertrain (Cross Hüller, Ex-Cell-O und Lamb) beliefert mit Agilen Fertigungssystemen und Transferstraßen vor allem die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie.
– MAG Cincinnati, MAG Cincinnati Automation, MAG Fadal, MAG Giddings & Lewis, MAG Hüller Hille und MAG Witzig & Frank entwickeln Lösungen in den Bereichen der Hochleistungsbearbeitung, Automations- und Prüfsysteme, Bearbeitungszentren, Bohrwerke, Transferautomaten und Composite-Verarbeitung.
– MAG Boehringer, MAG +FMS+, MAG Hessapp und MAG Giddings & Lewis stellen Horizontal-Drehmaschinen, Vertikal-Drehmaschinen und Kurbelwellen-Bearbeitungsmaschinen für leistungsstarke Anwendungen her.
– MAG Maintenance Technologies ist eine weltweit operierende Service- und Support Organisation, die für Langlebigkeit und größtmögliche Rendite von Investitionsgütern steht.
– Infimatic fertigt und programmiert individuell konfigurierbare Maschinensteuerungen, die es ermöglichen, das komplette Potenzial der Maschinen zu nutzen.
– Corcom nutzt die Expertise der Gruppe zur Herstellung hochpräziser, leistungsfähiger Maschinenkomponenten und bietet Kapazitäten und das Know-How für Fertigungsaufgaben, Make like Production (MLP) und Prototypenfertigung.

Kontakt:

Web: www.mag-ias.com