MAG-Boehringer: Bearbeitung von Kurbelwellen und Nockenwellen

Ideal für kleine Losgrößen und die Bearbeitung von Prototypen

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Auf der Basis einer CNC-Drehmaschine und unter Verwendung von Baugruppen aus den Kurbelwellen-Spezialmaschinen zeigt MAG Boehringer einen Technologieträger in Form eines Dreh-Fräszentrums für die Bearbeitung von Kurbelwellen und Nockenwellen.

Aus der Tradition als Drehmaschinenhersteller und Hersteller von Spezialmaschinen für die Kurbelwellenbearbeitung heraus haben die Göppinger aus dem gut sortierten Baukasten eine Maschine zur Bearbeitung von Kurbelwellen und Nockenwellen zusammengestellt. Geeignet ist diese Maschine für die Bearbeitung von Stahl- oder Gusswellen bis zu einer Länge von ca. 3 m. Das Gewicht und die Größe der Wellen spielt dabei keine Rolle, da die Maschine Werkstücke bis zu 3 t Gewicht bearbeiten kann und durch den großen Arbeitsraum ist die Maschine leicht zu beladen.

Bild 1: Ein großzügig dimensionierter Arbeitsraum und starke Komponenten ermöglichen die Bearbeitung größter Wellen

Optimale Maschinenausrüstung

In die Basismaschine werden die Operationen Ablängen und Zentrieren, Lagerbearbeitung und Endenbearbeitung integriert. Der Spindelantrieb liefert 71 kW bis zu einer Drehzahl von 2.000 1/min. und stellt im unteren Drehzahlbereich bis zu 4.500 Nm zur Verfügung. Ein dreiachsiger Schlitten dient zum Drehen und darüber hinaus durch einen Revolver mit angetriebenen Werkzeugen auch zum Fräsen und

Bohren. Der zweite Schlitten ist speziell zum Außenfräsen von Kurbelwellenlagern mit einer Leistung bis zu 60 kW konzipiert.

Kurze Werkzeugwechselzeiten durch die hydraulische Spannvorrichtung für den Fräser und die bekannte bedienerfreundliche MAG Boehringer Bedienoberfläche sind weitere Vorteile. Zum ersten Mal werden die Steuerung für die Außenfräs- und Drehbearbeitung von Kurbelwellenlagern in einer Steuerung zusammengeführt.

Damit stellt sich das Dreh-Fräszentrum von MAG Boehringer als perfekte Maschine für die Fertigung von Kleinserien und Prototypen vor. Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Maschine ist besonders flexibel durch die Integration vieler Bearbeitungen. Das verringert nicht nur die Aufstellfläche, sondern hauptsächlich die Investition.

Bild 2: Paul Dieter Scharpf, Leiter Engineering und Entwicklung MAG Boehringer: „Diese Maschine bearbeitet Prototypen oder Kleinserien mit besten Bearbeitungsergebnissen und dabei gleichzeitig ausgesprochen wirtschaftlich.“

Anmerkungen:
Hintergrund:
Die 2005 gegründete MAG Industrial Automation Systems gehört seit 2006 zu den Großen im Werkzeugmaschinenbau. 4300 Beschäftigte erwirtschafteten vergangenes Jahr einen Umsatz von rund 1,5 Milliarden US-Dollar. Der Konzernverbund besteht aus vier Gruppen: MAG Powertrain (Cross Hüller, Ex-Cell-O und Lamb) beliefert mit Agilen Fertigungssystemen und Transferstraßen vor allem die Automobilindustrie.
MAG Advanced Technologies (MAG Cincinnati Automation, MAG Cincinnati Machine, MAG Fadal, MAG Giddings & Lewis und MAG Hüller Hille ) entwickelt Lösungen in den Bereichen der Hochleistungsbearbeitung, der Automation und Prüfsystemen für die Luft- und Raumfahrtindustrie sowie zur Energieerzeugung und liefert darüber hinaus Karussell-Drehmaschinen und Horizontal- Bearbeitungszentren.
MAG Special Machines (MAG Boehringer, MAG +FMS+, MAG Hessapp, MAG Turmatic Systems und MAG Witzig & Frank) stellt Horizontal-Drehmaschinen, Vertikal-Drehmaschinen, Kurbelwellen-Bearbeitungsmaschinen, Mehrstationen-Bearbeitungssysteme und Rundtransferautomaten für hochpräzise, leistungs-starke Anwendungen her.
MAG Maintenance Technologies ist eine weltweit einzigartige Service und Support Organisation, die für Langlebigkeit und größtmögliche Rendite von Investitionsgütern steht.

KONTAKT
www.boehringer-werkzeugmaschinen.de