Mittel- und Osteuropa: Deutsche Werkzeugmaschinenhersteller verzeichnen Rekordnachfrage

Internationales Symposium auf der EMO Hannover 2007 durchleuchtet Chancen und Risiken eines Wachstumsmarktes

3282

Der Export deutscher Werkzeugmaschinen in Schwellenländer legte in den letzten fünf Jahren im Schnitt um 14 Prozent zu. Dabei bescherten die Kunden aus Osteuropapa überdurchschnittliche Exportsteigerungen: die Lieferungen nach Russland stiegen im vergangenen Jahr um 57 Prozent, in die Slowakei um 51 Prozent und nach Rumänien um 40 Prozent. Diese Zahlen verdeutlichen: Osteuropa verdient starke Aufmerksamkeit. Die Region dient nicht mehr nur als Fertigungsstandort, sondern ist ein profitabler Absatz- und Beschaffungsmarkt. Speziell für westeuropäische Werkzeugmaschinenhersteller ist der Markt vor der Haustür von zentralem Interesse.

Entscheidender Erfolgsfaktor jedes Auslandsengagements ist die intensive Marktkenntnis. Gerade in Mittel- und Osteuropa kommt diesem Aspekt eine besondere Bedeutung zu, denn die Rahmenbedingungen in den einzelnen Zielmärkten sind sehr unterschiedlich. Werkzeugmaschinenhersteller, die erfolgreich ihr Osteuropageschäft auf- und ausbauen wollen, müssen berücksichtigen, dass sowohl die wirtschaftliche Situation und spezifischen Marktgegebenheiten als auch geschäftliche Gepflogenheiten und kulturelle Voraussetzungen variieren.

Wie sehen erfolgreiche Markteintrittsstrategien und Absatzchancen auf den Märkten Mittel- und Osteuropas aus? Über diese und andere Fragen informiert ein internationales Wirtschaftssymposium auf der EMO Hannover 2007. Der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) und die Wirtschaftszeitung Produktion laden zu einer Veranstaltung mit erfahrenen Repräsentanten der Branche ein:

Internationales EMO-Symposium: Mittel- und Osteuropa – Chancen und Risiken eines Wachstumsmarktes

– am 19. September 2007, von 9 Uhr 30 bis 18 Uhr,
– Hannover Messegelände, Convention Center Saal 1A.

Ausgewiesene Experten referieren zu folgenden Aspekten:
– volkswirtschaftlicher Vergleich der Staaten Osteuropas
– rechtliche, finanzielle und politische Rahmenbedingungen,
– Vertriebs- und Händlernetze und Handelsvertretungen,
– Fertigungsstrategien,
– Kopierschutz,
– Finanzierung von Standortverlagerung und
– Praxisbeispiele und Marktstrategien.

Außerdem vertiefen erfahrene Akteure im osteuropäischen Markt folgende Themen:
– Manfred Grundke, Vorsitzender des Vorstandes, Bosch Rexroth AG
„Produktionsverlagerung: Anforderungen an Maschinenhersteller“
– Dr. Michael Wenzel, Geschäftsführer, Reis GmbH & Co. KG Maschinenfabrik
„Aufbau und Weiterentwicklung einer Fertigung in der Tschechischen Republik“
– Edda Wolf, Referentin Russland und Südosteuropa, Bundesagentur für Außenwirtschaft, bfai
„Russland – Absatzchancen für Maschinen“
– Zbigniew Nadstawski, Geschäftsführer der FAMOT Pleszew S.A. , Gildemeister Gruppe
„Höhere Wettbewerbsfähigkeit durch eine verlängerte Werkbank am Beispiel der Gildemeister Gruppe“
– Pawel Duzniak, President Central Eastern Europe, WALTER AG
„Markteintritts- und Vertriebsstrategien in Mittel- und Osteuropa am Beispiel der Firma Walter AG“

Das komplette Programm kann unter http://www.m-i-c.de/mic/veranstaltungen/Produktion.php eingesehen werden.

Die Teilnahmegebühr beträgt 195 Euro, für EMO-Aussteller 125 Euro, zzgl. gesetzl. MwSt.

Anmeldung und Information:
Ricarda Herrmann
Tel. +49 8191 125-872
Fax +49 8191 125-404
r.herrmann@m-i-c.de

TEILEN
Vorheriger ArtikelRekord beim Fräsen
Nächster ArtikelHerr der Achsen