CERATIZIT entwickelt neue Frässorte

Steigerung der Produktivität und Reduzierung der Werkzeugkosten bei der Bearbeitung von Turbinenschaufeln

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Speziell für die Schrupp– und Vorschlichtbearbeitung von Turbinenschaufeln aus rostfreiem Stahl hat CERATIZIT im Laufe des Jahres 2005 eine neue Frässorte entwickelt. Diese setzt sich zusammen aus der Beschichtung HyperCoat CTC5235, der Fräsgeometrie –M31 und verschiedenen MaxiMill 251 Rundplattenfräsern. Gekennzeichnet sind diese mit der Endung -R.

„Durch den komplexen Co -basierten Binder erhält die Hochleistungssorte CTC5235 eine extreme Warmfestigkeit mit hoher Zähigkeit“, erläutert Geschäftssegmentleiter Energie & Transport/Zerspanung, Peter Uttenthaler. „Zusätzlich sorgt die innovative CVD- Multilayerbeschichtung aus der patentierten HyperCoat- Familie für den ultimativen Verschleißschutz.“ Durch diese Schneidstoff-Schichtkombination ist es möglich, kompromisslos hohe Schnittdaten zu erhalten. Bei der Bearbeitung von Turbinenschaufelstählen steigert der Einsatz die Produktivität spürbar.

Fräsgeometrie -M31
Die hochpositive Geometrie –M31 ist für den optimalen Spanbruch verantwortlich. Mit einer 4-fach Indexierung, steht sie für ein stabiles und prozesssicheres Schneidverhalten. „So werden deutlich weniger Prozesswärme und Vibrationen in Werkstück und Werkzeug eingebracht“, weiß Uttenthaler. Das Resultat: Eine deutliche Standzeiterhöhung, die zur Kostenreduzierung im Produktionsbetrieb beiträgt.

MaxiMill 251
Das Frässystem MaxiMill 251-R ist eine stabilere Ausführung im Vergleich zu dem bereits vorhandenem System 251. Durch die Ausführung 251-R ist es möglich, höhere Schnittgeschwindigkeiten beim Fräsen zu fahren. Die bei der Fräsbearbeitung entstehenden Späne werden durch die Fliehkräfte über den Spanraum nach oben abgeführt.
Kennzeichen der neuen MaxiMill 251-R Fräser-Serie ist neben der garantiert hohen Stabilität der optimale Spänetransport. Ermöglicht wird er durch ein verbessertes Spanraum-Design, welches das Handling im Produktionsablauf signifikant vereinfacht. Das Design am Fräskörper wurde durch fließende Formen im Spanraum speziell für die Turbinenschaufelbearbeitung konstruiert.

Versuchsergebnisse bestätigt
„Unsere intern ermittelten exzellenten Versuchsergebnisse wurden in Benchmarkversuchen an einer renomierten Deutschen Universität für einen großen Turbinenhersteller bestätigt“, betont Uttenthaler.
CERATIZIT ist so ein konkurrenzlos starkes High End Werkzeugsystem mit einem innovativen high-performance-Schneidstoffsystem zur Bearbeitung von Turbinenschaufeln gelungen. Das System verhilft den Schaufelherstellern nicht nur zur Steigerung der Produktivität, sondern auch zu einer Reduzierung der Werkzeugkosten. „Die wirtschaftliche Bearbeitung anspruchsvoller Werkstoffe, verlangt eine optimale Abstimmung aller Komponenten um bestmögliche Ergebnisse zu erreichen. Das ist CERATIZIT mit dem neuen MaxiMill- Frässystem 251-R und dem Schneidstoff CTC5235 hervorragend gelungen“, so Uttenthaler.

Anmerkungen:
Hartmetallexperte CERATIZIT steht für „hard material matters“

CERATIZIT S.A. – 2002 hervorgegangen aus der Fusion der Unternehmen CERAMETAL und Plansee Tizit – ist Pionier und Global Player für anspruchsvolle Hartstofflösungen. Das Unternehmen operiert von Mamer in Luxemburg aus (Zentrale und Stammwerk); in Reutte, Österreich, befindet sich mit der CERATIZIT Austria GmbH ein weiteres Stammwerk. In ausgewählten Industriebereichen ist die 50-prozentige Tochter der Plansee Gruppe Weltmarktführer für einzigartige, konsequent innovative Hartstoffprodukte für Zerschleißschutz und Zerspanung. Davon profitieren Kunden u. a. aus der Automobilindustrie, dem Maschinenbau, der Petroindustrie, der Medizintechnik, der Elektronik und dem Werkzeug- und Formenbau. 389 aktive Patente besitzt CERATIZIT weltweit. Im Jahr 2005 erreichte das Unternehmen ein Umsatzvolumen von 450 Mio. Euro und beschäftigte 3.800 Mitarbeiter.

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