Spanntechnik für die Feinbearbeitung

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Das TOPlus premium Spannfutter Bild: Hainbuch

Ob Halbleiterchips in Smartphones oder Getriebeteile in der Mobilität – all diese Komponenten basieren auf einer absolut präzisen Bearbeitung im Mikrometerbereich. Toleranzgrenzen von wenigen einzelnen µm, auch als common zone, sind vielfach bereits Standard. Der Wunsch nach immer höherer Präzision stellt Schleifer vor neue Herausforderungen.

MAXXOS Spanndorn. Bild: Hainbuch

Hörbar wird Präzision zum Beispiel bei Elektroautos. Die bisher üblichen Motorengeräusche gibt es nicht mehr. Jedes noch so kleine Geräusch des Antriebs fällt somit ins Gewicht. Deshalb sind Genauigkeit und Oberflächengüte der bearbeiteten Werkstücke entscheidend. Wie kann Spanntechnik den Anwender hierbei für ein hochpräzises, wartungsarmes und zeitsparendes Fertigen unterstützen?

Höchste Präzision für jedes Teil gefordert

Zur hochgenauen Fertigung gehört neben präzisem Rundlauf oder der Vermeidung von Teilungsfehler beim Verzahnen auch die Wiederholgenauigkeit. Beste Dienste leistet hier das TOPlus premium Spannfutter von HAINBUCH mit sechseckiger Spanngeometrie. Gepaart mit den dazugehörigen Spannköpfen und beim Spannen gegen den Anschlag liefert es eine Rundlaufgenauigkeit von ≤ 5 μm. Dies ist garantiert für jedes Produkt beim ersten Einsatz – und das als Standard direkt aus dem Lager. Aber es geht auch noch präziser: mit ausgerichtetem Futter und immer positionsgleichem Einzug des Spannkopfs lässt sich die Genauigkeit bei jeder einzelnen Werkstückspannung auf 1 μm Toleranz reduzieren.

Auch für Spannsituationen per Innenspannung hat das HAINBUCH Portfolio das passende Produkt parat. Der MAXXOS Spanndorn erreicht in Kundenprojekten Genauigkeiten von unter 2 µm in der Spannsituation.

Störungsfrei fertigen als Idealzustand

Mit seiner geringen Störkontur reduziert der Microspanndorn das Risiko von Werkzeugkollisionen und deckt den Spannbereich von Durchmessern 5,6 – 15,59 mm ab. Bild: Hainbuch

Präzision trägt zu mehr Umsatz nur bei, wenn der Fertigungsprozess störungsfrei läuft. Auch dafür leistet Spanntechnik einen wichtigen Beitrag. Ein Vorteil ist die Vulkanisierung bei Spannelementen als Barriere für Verunreinigungen. Bei Produkten mit sechseckiger Spanngeometrie dichtet die Plananlage zu allen Seiten bestens ab. Späne und Schmutz gelangen so nicht ins Innere der Spindel und nicht in das Spannmittel. Und zusätzlich sinkt der Reinigungsaufwand, was Zeit und Personaleinsatz einspart.

Mit dem HAINBUCH SYSTEM lassen sich 1.000 Werkstücke spannen. Bild: Hainbuch

Flexibilität als Wettbewerbsvorteil

Auch beim Schleifen kann das HAINBUCH SYSTEM gute Dienste leisten. Durch die Arbeit mit einem Basis-Spannmittel und Adaptionen lässt sich jede benötigte Spannsituation schnell einrichten. Der Wechsel von Außen- auf Innenspannung oder der Einsatz eines Magnetmoduls sind so nur eine Sache von einigen wenigen Minuten.

Eine Teilefamilie kann mit nur einem Dorn und verschiedenen Spannbüchsen schnell produziert werden. Bei leicht unterschiedlichen Innendurchmessern werden nur die Segmentspannbüchsen gewechselt, der Dorn verbleibt auf der Maschine. Ein flexibles Arbeiten, dass die Maschinenlaufzeit erhöht und Lagerhaltung vereinfacht.
HAINBUCH Dorne decken nahezu jeden Spannbereich ab: Mit Spanndurchmessern von 5,6mm als Microdorn bis 245mm im Lagersortiment sind Spanndorne das Mittel der Wahl fürs Schleifen.

HAINBUCH auf der GrindingHub, Stand 10A10

Kontakt:

www.hainbuch.de