Hochpräziser Schwerzerspaner

Hommel CNC-Technik offeriert mit neuer Okuma MULTUS B400 ein weiteres innovatives Dreh-Fräszentrum für das Komplettfertigen großer, komplexer Werkstücke; neue Okuma-CNC bietet höchsten Bedienkomfort und maximale Sicherheit

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Während der Emo in Hannover war die neue Okuma MULTUS B300 ein echter Publikumsmagnet. Nach Aussage des deutschen Exklusiv-Anbieters Hommel CNC-Technik in Köln, ist die Zahl der Anfragen überwältigend. Was nicht wundert: Das Dreh-Fräszentrum Multus B300 (200er-315er Futter, Werkstücklänge ca. 900 mm) bietet mit bis zu sieben CNC-Achsen nicht nur eine durchdachte Kinematik für profitables Komplettzerspanen komplexer Werkstücke in höchster Qualität. Insbesondere die ebenfalls neue Steuerung Okuma P200 sorgt mit ihren zwei Betriebssystemen, dem innovativen Kollisions-Vermeidungssystem CAS und erweitertem, optionalem Dialog-Programmiersystem für höchsten Bedienkomfort, maximale Betriebssicherheit und sensationell verkürzte Programmier- und Rüstzeiten.

Bild: Mit dem neuen, siebenachsigen Dreh-Fräszentrum OKUMA MULTUS B400 sind Anwender für jeden Bearbeitungsfall gerüstet. Die Frässpindel leistet 14 kW (optional 20 kW; 10.000 min-1 bei Verfahrgeschwindigkeit von 40/40/26 m/min (in X/Y/Z).

Nun legt OKUMA nach und präsentiert mit der MULTUS B400 ein größeres Modell. Das Multifunktionszentrum ist ebenfalls mit bis zu sieben Achsen ausgerüstet und empfiehlt sich mit höchster Fertigungspräzision bis hin zum Schwerzerspanen. Für problemlose Fertigung auf einer Drehlänge von rund 1.500 mm sorgt die großzügig ausgelegte Spindel mit Bohrung ø 80 mm und 22 kW/3.800 U/min (250/315er Futter) bzw. Bohrung Ø 100 mm und 30 kW/2.800 U/min (315/400er Futter). Überzeugend zugstark ist mit 700 Nm bzw. 900 Nm das Drehmoment. Die Frässpindel (Spanvolumen bis zu 450 cm³) leistet schon im Standard 14 kW bei einer maximalen Drehzahl von 6.000 U/min, optional werden 20 kW für maximal 10.000 U/min geboten – womit sich die Multus B400 auch für echtes High Speed Cutting empfiehlt, zumal auch die Verfahrgeschwindigkeiten von 40/40/26 m/min (in X/Y/Z) eine zuverlässig hohe Berabeitungsdynamik garantieren. Steifigkeit und Dämpfung der eingesetzten Zylinderrollen-Wälzführungen steigern gleichzeitig Laufruhe und Maschinenstabilität, was in Konsequenz für perfekte Werkstück-Oberflächen und Top-Standzeiten der Tools sorgt. Integriert wurde auch eine OKUMA-Spezialität – die kräftige vordere, 3-geteilte Spindellagerung für Haupt-/Gegen- und Frässpindel: Zwei einreihige Schrägkugellager plus (bei Haupt-/Gegenspindel sogar zweireihige) Zylinderrollenlager – ein weiterer Bonus, wenn exaktes Komplettzerspanen massiver Werkstücke anliegt. Beim Magazin können Anwender zwischen 20, 40 und 80 Stationen wählen, wobei als Werkzeugsystem HSK-A63 oder alternativ Capto C6 verfügbar sind.

X- und Z-Achse verfahren 690 bzw. 1.545 mm, bei der Y-Achse sind es +/- 115 mm = 230 mm. Die B-Achse rotiert in kleinsten Inkrementen von 0,001° zwischen -30° bis 195° (225°) und die C-Achse im Vollkreis bei 0,001° inkrementaler Auflösung.

Beim Thema Bearbeitungsqualität darf das hohe Maschinengewicht von 15.500 kg (mit Gegenspindel) nicht unerwähnt bleiben. Die große Masse und der niedrige Schwerpunkt der Maschine minimieren Vibrationen und Aufschwingungen. Konstruktiv konsequent durchdacht, werden die Gewichtskräfte der Baugruppen fast ausschließlich vertikal aufgenommen. Sämtliche massiven Maschinenelemente befinden sich ohne wirksamen Überhang einzelner Elemente innerhalb der Aufstellfläche.
Zum gelungenen Engineering rund um höchste Stabilität und Fertigungspräzision gehört aber auch – wie bei der MULTUS B300 – ein efffizienter, aktiv kontrollierter Wärmegang. Bett und Schlitten sind blockförmig ausgelegt, die Längsdehnung der Frässpindel wird durch entgegen gesetzte Ausdehnung des Querschlittens kompensiert wobei die Spindel in gleicher Ebene wie das Werkzeug driftet. Abgerundet wird die OKUMA-Offerte durch vorgespannte Kugelrollspindeln und elektronische Kompensation sonstiger thermischer Abweichungen.

Bild: Das Multifunktionszentrum MULTUS B400 empfiehlt sich mit sieben CNC-Achsen für komplexe Bearbeitungsaufgaben mit höchsten Qualitätsansprüchen bis hin zum Schwerzerspanen. X- und Z-Achse verfahren 690 bzw. 1545 mm, bei der Y-Achse sind es +/- 115 mm = 230 mm. Die B-Achse rotiert in kleinsten Inkrementen von 0,001° zwischen -30° bis 195° (225°) und die C-Achse im Vollkreis bei 0,001° inkrementaler Auflösung.

Gesteuert wird die MULTUS B400 von der ebenfalls neuen, erstmals auf der EMO 2005 präsentierten PC-CNC OKUMA OSP-200 mit 15 Zoll-LCD samt ergonomischem, schwenkbarem Bedienpult und komfortablem Touch Panel. Auch mit dieser Eigenentwicklung setzt OKUMA neue Maßstäbe: Die Steuerung arbeitet mit zwei voneinander unabhängigen Betriebssystemen – je ein eigenes für bedienerorientierte PC-Funktionen und die betriebssichere CNC-Fertigung. Als Software agiert das bedienerorientierte Betriebssystem Windows XP und parallel dazu ein absolut sicheres Echtzeit-CNC-Betriebssystem für die Maschinen-Funktionen. Dank der Steuerungsarchitektur wird das duale Programmierprinzip von OKUMA – die optionale, erweiterte Dialog-Programmierung mit automatischer Arbeitsplanerstellung und/oder DIN/ISO-Prorammierung um eine dritte Säule mit Windows XP erweitert. Den Kunden wird’s freuen. So können Anwender bequem jetzt auch Windows-Applikationen, z. B. Excel nutzen, um etwa Daten und Parameter in tabellarischer Form mit windows-typischem Bedienkomfort zu bearbeiten.

Bild: Die ebenfalls neue OKUMA-Steuerung P200 integriert zwei autarke Betriebssysteme und das innovative Kollisionsschutzsystem CAS. Mit CAS können Anwender Zeit und Kosten beim Einfahren neuer Maschinen-Programme um bis zu 50% senken.

Damit nicht genug: Ein weiteres Highlight der P200 ist der neue Kollisionsschutz CAS, mit dem Anwender per Simulation Zeit bzw. Kosten beim Einfahren neuer Programme um bis zu 50% senken können. Mit CAS können Anwender zeit- und geldfressende Kollisionen beim Einfahren neuer Programme zuverlässig vermeiden. Außerdem lassen sich mit dem Echtzeit-Kollisions-Vermeidungssystem CAS die Stückkosten durch die wesentlich kürzeren Einricht- bzw. Einfahrzeiten spürbar reduzieren.
CAS simuliert allerdings nicht nur die virtuelle Bearbeitungssituation vor der Produktion, sondern ermöglicht erstmals auch die Echtzeit-Prüfung während der Bearbeitung des ersten Werkstücks. Hierzu werden In Koordinaten mit werden im Echtzeit-Betrieb die Programmbefehle, 0-Punkte und Werkzeug-Korrekturdaten vor der aktuellen Verfahrbewegung akribisch geprüft. Verursacht ein NC-Satz möglicherweise eine Kollision, wird die Ausführung unmittelbar gestoppt bzw. die Verfahrbewegung angehalten. Drohende Kollisionen werden am Bildschirm unmittelbar rot eingefärbt. Die für den Kollisionscheck nötigen, maschinenbezogenen Daten der Baugruppen, etwa Spindel oder Reitstock, sind bereits im System integriert. Werkstückbezogene Informationen wie Spannmittel und Werkzeuge werden von der Dialog-NC automatisch übernommen oder manuell vom Bediener interaktiv eingegeben.

Unternehmensprofil OKUMA:

Die OKUMA Corporation, 1898 in Japan gegründet, zählt weltweit zu den innovativsten Herstellern von zerspanenden Werkzeugmaschinen. Ein weit über dem Branchendurchschnitt liegender Prozentsatz des Gewinns wird in die Forschung investiert. Deshalb ist OKUMA ein Technologieführer in der CNC-Zerspanungstechnik.

Das bewährte Erfolgsrezept von OKUMA heißt „Mechatronik“: Maschine, Antriebe und Steuerung aus einer Hand. OKUMA-Anwender profitieren von höchster Verfügbarkeit, unerreichter Langzeitpräzision und konkurrenzlosem Wiederverkaufswert.

Die HOMMEL CNC-TECHNIK GmbH ist seit über 30 Jahren der exklusive Vertriebs- und Service-Partner von OKUMA in Deutschland. In Österreich übernimmt diese Aufgabe die precisa CNC Werkzeugmaschinen GmbH. OKUMA ist ein Technologieführer der CNC- Zerspanungstechnik und weltweit einer der größten Hersteller von CNC- Werkzeugmaschinen. Über 10.000 OKUMA CNC- Drehmaschinen und Bearbeitungszentren in Europa sowie 5.000 OKUMA-CNC-Maschinen in Deutschland sprechen für sich.

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