Clement hofft auf Stimmungswechsel in der deutschen Wirtschaft

Positive Signale für Investoren und Verbraucher -Reformen stellen richtige Weichen für Wachstums- und Beschäftigungsimpulse. "Die erwartete konjunkturelle Belebung in diesem Jahr und die Stärkung des Wachstums im kommenden Jahr sind positive Signale für Investoren und Verbraucher.

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Das ist unbedingt nötig, damit der Arbeitsmarkt in Bewegung kommt. Die Institute bestätigen ausdrücklich, dass die Bundesregierung die Weichen richtig gestellt hat. Jetzt kommt es darauf an, dass der Reformzug schnell in Fahrt kommt. Dann erreichen wir auch den langersehnten Stimmungswechsel in der deutschen Wirtschaft.“

Mit diesen Worten kommentierte Bundeswirtschafts- und -arbeitsminister Wolfgang Clement die heute von sechs wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstituten vorgelegte Diagnose zur Lage der Weltwirtschaft und der deutschen Wirtschaft im Frühjahr 2003.

Die Institute erwarten in der zweiten Hälfte dieses Jahres eine konjunkturelle Belebung in Deutschland. Sie rechnen mit einem Wachstum des realen Bruttoinlandprodukts von insgesamt 0,5 % und in Ostdeutschland von 1%.

Im kommenden Jahr werde sich die Konjunktur festigen und auch die Binnennachfrage weiter steigen, so die Institute. Vor diesem Hintergrund prognostizieren sie für 2004 in Deutschland ein reales Wachstum von 1,8 %, das sich aber nur langsam auf dem Arbeitsmarkt auswirken werde.

„Die Institute unterschätzen die Dynamik unserer Arbeitsmarktreformen. Das große Interesse an den neuen Mini- und Midi-Jobs, der neuen Selbständigkeit und der Ich-AG zeigt, dass die Menschen die neuen Chancen schneller erkennen als manche glauben“, sagte Clement.
Die Wirtschaftswissenschaftler weisen darauf hin, dass von der aktuellen Konjunkturschwäche mehr oder weniger alle Industrieländer betroffen sind und sie nicht der Wirtschaftspolitik oder den institutionellen Rahmenbedingungen in Deutschland anzulasten ist.
Sie begrüßen ausdrücklich den Reformkurs der Bundesregierung, der Deutschland auf einen höheren Wachstumspfad bringen soll. „Mit der angekündigten ‚Agenda 2010‘ hat die Bundesregierung wieder das Heft in die Hand genommen.

Die Maßnahmen, die sich sowohl auf die makroökonomische als auch auf die mikroökonomische Ebene beziehen, zielen in die richtige Richtung,“ heißt es in ihrer Beurteilung der Wirtschaftslage.
Ebenfalls positiv bewerten die Institute die Zusagen des Bundeskanzlers, dass es bei den angekündigten Steuerentlastungen in den kommenden zwei Jahren bleibt und dass bis zum Jahre 2006 ein ausgeglichener Haushalt erreicht werden soll.
Clement: „Jetzt gilt es für alle verantwortlichen politischen Kräfte in Deutschland, den Reformkurs des Bundeskanzlers und der ganzen Bundesregierung voll inhaltlich zu unterstützen und so rasch als möglich in die Tat umzusetzen.“

Quelle: http://www.bmwi.de
Red: FDZT