Fusion der Lindenmaier Praezision AG mit der Firmengruppe Manfred Keck

Preisdruck der Industrie und Erweiterung der Produktpalette als Gründe für den Zusammenschluss der Unternehmen aus Laupheim und Sontheim.

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Laupheim:

Vor allem Einsparungsmöglichkeiten in der Verwaltung, Beschaffung und in der Produktion sieht der neue Vorstandsvorsitzende der neuen Lindenmaier AG, Walter Lindenmaier.

Während die Lindenmaier AG ihre Stärken in der Nach-, Fertig- und Feinstbearbeitung sieht, zählt die Keck-Gruppe zu einem der führenden Anbietern in der Drehbearbeitung mit modernsten Maschinen.

„Wir sind in einem Segment tätig das Wachstum verspricht“, so Lindenmaier.

Als Zulieferer der Automobilindustrie produziert das Unternehmen z. B. Teile für ABS, Airbag, Dieseltechnologie. Die Auftragslage sei sehr gut und an einen Abbau der insgesamt 900 Mitarbeiter (200 bei Keck) werde nicht gedacht.

Im Gegenteil: „Wir suchen händeringend nach Spezialisten.“

Im laufenden Geschäftsjahr wird ein Umsatz von € 50 Mio. bei Lindenmaier und € 25 Mio. bei Keck erwartet. Im nächsten Jahr erwarte man einen Umsatz von zusammen 85 Mio. €. Walter Lindenmaier äußerte sich nicht zum Ertrag, man schreibe aber schwarze Zahlen.

Um die Marktposition weiter zu verbessern, denkt das Unternehmen schon jetzt an weitere Zukäufe in der Zukunft nach.

Aktionäre der neuen Laupheimer Lindenmaier AG sind Walter Lindenmaier und Manfred Keck.

Red: FDZT