
Beim Unternehmen Elso hatte man zahlreiche und auch sehr unterschiedliche Überwachungssysteme im Einsatz. Wirklich zufrieden war man damit bislang aber nicht. Bis 2021, da setzte man dann erstmals auf die Werkzeugüberwachung von UTTec. Seither investiert man in Hofheim fast jährlich in die neueste Generation von UTTec. Die Spezialisten für Gelenkwellen und Flansche sehen die entscheidenden Vorteile in der einfachen Handhabung und in der Tatsache, dass sich das UTTm Systemsteuerungs und maschinenneutral einsetzen lässt und so auch in über 20 Jahre alte Maschinen integrieren lässt.

Den Anfang machte eine EMAG-Maschine, die mit einer Werkzeugüberwachung ausgerüstet werden sollte. Christian Endres, Produktionsleiter und seine Kollegen hatten deshalb ständig das Ohr am Markt und beobachteten sehr genau die Entwicklungen der unterschiedlichen Anbieter von Überwachungssystemen. Entschieden hat man sich dann 2021 für das System von UTTec. Schon bei den ersten Tests kam den Verantwortlichen sehr entgegen, dass das System auch die eingesetzten kleinen Bohrer von vier Millimetern erkannt hat, die Bruchdaten ließen sich dafür demnach problemlos einstellen.

Andererseits haben diese Tests gezeigt, dass das System sehr einfach zu bedienen und zu handhaben war. Nach zwei Jahren war man von dem System so überzeugt, dass zwei weitere EMAG VL5i damit nachgerüstet werden sollten.
Bei dieser Investition hatte man bewusst auf einen Benchmark verzichtet, denn die Mitarbeiter waren mit dem UTTecSystem äußerst zufrieden. 2025 wurde eine weitere Maschine mit dem System ausgerüstet. Für Tim Schröter, Geschäftsführer UTTec ist diese Entscheidung nach vollziehbar:
„Die einfache Bedienung und Handhabung war hier ein entscheidendes Kriterium. Die Qualifikation der verfügbaren Mitarbeiter, um Werkzeuge einzulernen und zu optimieren, ist nicht mehr so ausgeprägt.
Elso hat neben den Standardfunktionen der Erkennung wie Werkzeugbruch, Werkzeug fehlt auch die zusätzliche Verschleißüberwachung im Einsatz. Hier ist der Vorteil bei unserem System, es ist überall die gleiche Überwachung, die gleiche Bedienfläche.“ Wie elementar dieses Argument wird, zeigt die Tatsache, dass in Hofheim sowohl neue wie teilweise sehr alte Bearbeitungszentren im Einsatz sind. So wurde beispielsweise in 2025 auch eine 28 Jahre alte Doppelspindel-Maschine von Stama mit dem UTTec-System ausgerüstet.

Die Integration hat man allerdings selbst, bzw. Torsten Dünninger, Leiter Instandhaltung bei Elso vorgenommen. Demnach war das für ihn kein großes Problem: „Wir haben für jede Artikelnummer und jeden Arbeitsgang eine eigene Programmnummer. So überwachen wir alles, Bohrer Fräser, Gewindeschneider, ja und auch angetriebene Werkzeuge. Und wenn man sich ein wenig mit der Thematik beschäftigt, ist solch eine Installation kein großer Aufwand.“
Das System deckt drei Generationen an Steuerungen ab

Besonders interessant sind, in diesem Zusammenhang, die Losgrößen in Hofheim. Die variieren zwischen fünf und 1.000 Stück, meist sind diese Losgrößen baugruppenähnlich. So fertigt man beispielsweise ca. 200.000 Gelenke, 800.000 Flansche oder 75.000 Kardanwellen im Jahr. Und auch hier greift der Vorteil der UTTecSysteme. Das System wird nur einmalig eingelernt und die Grenzen sind bereits beim zweiten Bauteil gesetzt. Vergleichbare Systeme benötigen dafür meist mehr Bauteile. Bei einer Losgröße von 5 Stück wird das dann sicher zu einem Problem.
Dass man bei Elso bislang auf Standards plus der Verschleißüberwachung setzt, ist kein Zufall. Man betrachtet diese als vollkommen ausreichend und weiß es zu schätzen, dass man nur in Bausteine investieren muss, die benötigt werden. Das soll aber nicht heißen, dass UTTec nicht ständig weiterentwickelt. Für Uwe Schröter, Geschäftsführer bei UTTec ist das aber ohnehin ein Muss: „Wir haben natürlich auch schon wesentlich kleinere Bohrer überwacht. Das ist u.a. immer davon abhängig, welche Hard- und Software integriert ist und wie groß die Spindelleistung ist. Unabhängig davon bieten wir auch Lizenzen für adaptive Regelung oder die Bereitstellung von Daten für die Qualitätssicherung. Ganz neu ist auch unsere Überwachung beim Räumen.“ Features oder auch Optionen, die Christian Endres zwar kennt, die für ihn aber, zumindest aktuell weniger sinnvoll sind. Vielmehr geht es darum, dass UTTec alle Siemens-Steuerungen (das sind inzwischen drei Generationen) abdeckt.

Dass die Hersteller bzw. Anbieter von Überwachungssystemen kontinuierlich weiterentwickeln ist ihm bewusst, aber seines Erachtens ist UTTec immer einen Schritt weiter: „Ich bin auch für unsere Produktion in Ungarn zuständig. Wird da eine neue Anlage geliefert, ist auch UTTec installiert. Das spricht für sich. Aktuell sind wir aber auch an einer Sondermaschine mit 16 Achsen für unsere Kreuzgelenkwellen. Und ich denke auch hier werden wir wieder auf UTTec setzen.“
Um abschließend die Frage nach einfacher Bedienung und Handhabung beim Werkzeug einlernen und optimieren zu beantworten.
Man könnte das auch zentral über ein lokales Netzwerk oder sogar per WLAN über ein Smartphone einstellen, aber das scheint in Hofheim derzeit noch nicht zur Diskussion zu stehen.
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