Benchmark in der Mikrobearbeitung

Die Mikro-PKD-Bohrer von ZECHA ermöglichen, dank neuer Lasertechnologie, hochpräzise Mikrozerspanung ab 50 µm Durchmesser

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Mikro-PKD-Bohrer von ZECHA Ø 0,15 mm ©Zecha

Mit dem neuen Mikro-PKD-Bohrer erweitert ZECHA sein Portfolio im Bereich hochpräziser Mikrowerkzeuge und eröffnet neue Möglichkeiten für anspruchsvolle Anwendungen in der Präzisionsfertigung. Die neue Werkzeugtechnologie umfasst Durchmesser von 0,05 bis 0,5 mm und richtet sich an Branchen, in denen höchste Maßhaltigkeit, Oberflächengüte und Prozesssicherheit entscheidend sind.

Ø 0,15 mm nach 1000 Bohrungen ©Zecha

Die Grundlage für die Fertigung der Mikro-PKD-Bohrer bildet modernste Femtosekundenlasertechnologie. Mit ihr lassen sich hochharte Werkstoffe wie PKD und CBN mit höchster Genauigkeit und nahezu ohne thermische Beeinflussung bearbeiten. Dadurch werden Werkzeuggeometrien möglich, die mit klassischen Schleifverfahren kaum oder gar nicht realisierbar wären. Besonders im Mikrobereich eröffnet dies neue Perspektiven, da die Werkzeuggeometrie nicht mehr durch die Form der Schleifscheibe begrenzt ist.

Verschleißbild Ø 0,15 mm nach 1000 Bohrungen ©Zecha

Während in der Mikrobearbeitung bislang vor allem Vollhartmetallwerkzeuge eingesetzt wurden, ermöglicht ZECHA mit der neuen Lasertechnologie erstmals die wirtschaftliche Bearbeitung von PKD- und CBN-Werkstoffen im Mikrobereich. So entstehen Mikro-PKD-Bohrer mit Durchmessern bis zu 50 µm, deren lasergenerierte Schneidkonturen reduzierte Schnittkräfte, eine optimierte Spanführung und deutlich höhere Standzeiten im Bohrprozess ermöglichen.

Mikro-PKD-Bohrer Ø 0,2 mm nach 9000 Bohrungen ©Zecha

Für Anwender bedeutet dies mehr Prozesssicherheit, weniger Werkzeugwechsel und eine konstante Bearbeitungsqualität auch bei besonders filigranen Anwendungen.

Zum Einsatz kommen die neuen Mikro-PKD-Bohrer unter anderem in der Medizintechnik, Präzisionsmechanik, Halbleiterindustrie sowie in der Schmuck- und Uhrenindustrie für die Bearbeitung von Nichteisenmaterialien.

Gerade dort, wo kleinste Strukturen, enge Toleranzen und hochwertige Oberflächen gefragt sind, spielen die neuen Werkzeuge ihre Stärken aus.

Mikro-PKD-Bohrer Ø 0,2 mm nach 9000 Bohrungen ©Zecha

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor liegt im Zusammenspiel aus Lasertechnologie, spezifischem Prozess-Know-how und exakt ausgelegter Werkzeuggeometrie. Parameter wie Pulsdauer, Energieeintrag, Fokuslage und Bearbeitungsstrategie müssen präzise aufeinander abgestimmt werden, um hochpräzise Schneidkanten und Mikrogeometrien erzeugen zu können. Gleichzeitig schafft der Einsatz von PKD als Schneidstoff ideale Voraussetzungen für Anwendungen in anspruchsvollen Werkstoffen, da polykristalliner Diamant durch extreme Härte, Verschleißfestigkeit und thermische Stabilität überzeugt.

Neben der technischen Leistungsfähigkeit leistet die neue Fertigungstechnologie auch einen Beitrag zu mehr Ressourceneffizienz. Im Vergleich zu konventionellen Schleifprozessen entfallen Schleifscheiben, Schleiföl, Filtersysteme und aufwendige Aufbereitungsprozesse. Der eingesetzte Ultrakurzpuls-Femtosekundenlaser arbeitet mit extrem kurzen Pulsen im Bereich von 10⁻¹⁵ Sekunden und ermöglicht eine nahezu wärmefreie Materialbearbeitung. Dadurch werden Ressourcen geschont, Wartungsaufwand reduziert und Produktionsnebenkosten gesenkt.

Mikro-PKD-Bohrer Ø 0,2 mm nach 9000 Bohrungen ©Zecha

Mit dem Mikro-PKD-Bohrer unterstreicht ZECHA seine technologische Kompetenz in der Präzisions- und Mikrobearbeitung. Mehr als 15 Jahre Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich Lasertechnologie und Prozessentwicklung bilden die Basis für eine Werkzeuglösung, die höchste Präzision, lange Standzeiten und zuverlässige Performance vereint. Damit setzt ZECHA

neue Maßstäbe für die wirtschaftliche Bearbeitung anspruchsvollster Mikroanwendungen und stärkt seine Position als Innovationspartner für internationale Zukunftsmärkte.

Kontakt:

www.zecha.de