UCIMU – Maschinenbau Italien im 3. Quartal 26

Im dritten Quartal 2026 verzeichnete der vom Centro Studi & Cultura di Impresa von UCIMU–SISTEMI PER PRODURRE erarbeitete Auftragsindex für Werkzeugmaschinen einen Anstieg von 10,5 % gegenüber dem Zeitraum Juli–September 2025. Der absolute Indexwert lag bei 58,9 (Basis 100 im Jahr 2021).

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Bild: UCIMU

Insbesondere verzeichneten die auf dem Auslandsmarkt gesammelten Aufträge eine Zunahme von 24,7% gegenüber dem dritten Quartal 2025 bei einem absoluten Wert von 108,6. Auf dem Inlandsmarkt verzeichnete der Auftragseingang hingegen im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres einen Rückgang von 7,1 %. Der absolute Indexwert belief sich auf 14,3.

Riccardo Rosa, Präsident von UCIMU-SISTEMI PER PRODURRE, erklärte: „Die Inlandsnachfrage bleibt trotz zahlreicher laufender Verhandlungen schwach. Die Unsicherheit des internationalen Umfeldes und die steigenden Energiekosten wirken sich spürbar auf die Tätigkeit der Unternehmen der italienischen Fertigungsindustrie aus, die ihre Investitionen in Erwartung größerer Klarheit aufschieben.“ „Wir sind daher zuversichtlich“ – so Präsident Riccardo Rosa weiter – „dass die italienische Nachfrage wieder an Dynamik gewinnen wird, auch dank der Regelung zur Hyperabschreibung, die in Ihrer Version 5.0. eine bessere Planung der Investitionen ermöglicht, die bis September 2028 verteilt werden können.“

„Die Aktivitäten der italienischen Hersteller auf dem Auslandsmarkt haben sich hingegen ausgesprochen dynamisch entwickelt. Neben den USA, wo die Nachfrage weiterhin besonders lebhaft ist, zeigt auch Deutschland erste Anzeichen einer Erholung – zweifellos eine gute Nachricht für die italienische Branchenindustrie.

Laut der vom Centro Studi & Cultura di Impresa von UCIMU-SISTEMI PER PRODURRE ausgewerteten Daten waren im ersten Halbjahr 2026 (letzte verfügbare Daten) die wichtigsten Absatzmärkte für das italienischen Branchenangebot die Vereinigten Staaten (329 Millionen Euro, +12,6 %) und Deutschland (137 Millionen Euro +7,6 %), gefolgt von Frankreich, Polen und Spanien.

„Die Auftragseingänge werden insbesondere von den Branchen Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung und Energie getragen – und zwar unabhängig vom jeweiligen Land“, schloss Riccardo Rosa.

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