Auftragseingang Maschinenbau September 2026

Der September hat die Orderbücher im Maschinenbau unerwartet kräftig gefüllt. Ein Basiseffekt spielte dabei die entscheidende Rolle. Insgesamt bleibt der Aufschwung fragil.

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Die Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau haben das dritte Quartal mit einem unerwartet guten Monat in ihren Auftragsbüchern abgeschlossen. Im September 2026 verbuchten sie ein Orderplus von real 14 Prozent, damit resultierte auch für die ersten neun Monate des laufenden Jahres ein Bestellzuwachs von real 5 Prozent zum Vorjahr. „Dieses Monatsergebnis basiert wesentlich jedoch auf einem Basiseffekt; der September 2025 war der schlechteste Monat des gesamten Vorjahres. Der aktuelle Konjunkturaufschwung ist noch ein wackeliges Pflänzchen und darf jetzt nicht durch neue Belastungen, etwa einen überhöhten Tarifabschluss, gleich wieder zertreten werden“, mahnt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt.

Das Orderplus im September wurde sowohl durch das Inland als auch durch das Ausland erreicht. Die Inlandsaufträge legten im September um 22 Prozent zum Vorjahr zum, die Auslandsbestellungen aus den Euro- und Nicht-Euroländern gleichermaßen um jeweils 11 Prozent.

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres setzte sich das Auftragsplus von 5 Prozent aus einem Nullwachstum im Inland und einem Bestellzuwachs von 7 Prozent aus dem Ausland zusammen. Die Orders aus dem Euro-Raum blieben in diesem Zeitraum um 5 Prozent unter dem Vorjahreswert, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen dagegen 13 Prozent mehr Aufträge.

Im dritten Quartal 2026 verbuchten die Unternehmen insgesamt 4 Prozent mehr Bestellungen, das Inland steuerte ein Plus von 5 Prozent bei, aus dem Ausland kamen 3 Prozent mehr Orders (Euro-Länder: plus 1 Prozent, Nicht-Euro-Länder: plus 4 Prozent). „Diese Bestellungen machen Mut, dass wir im kommenden Jahr tatsächlich das erhoffte Produktionsplus von 3 Prozent erreichen können. In diesem Jahr wird der Maschinenbau dagegen nochmals eine schrumpfende Produktion verkraften müssen“, resümiert Dr. Gernandt.

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