Automatisch erfolgreich

Auf der all about automation in Düsseldorf präsentiert IEF-Werner bewährte Komponenten

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domiLINE – Standardversteller und MDV lassen sich (fast) beliebig kombinieren und modifizieren – zum Beispiel durch eine flexible Welle oder einer Skala direkt im Schlittenkörper. Bild: IEF-Werner 

Auf der all about automation in Düsseldorf (17. und 18. September) treffen sich regional ansässige Interessenten und Hersteller von Automatisierungslösungen. Mit dabei ist auch IEF-Werner. An Stand 125 präsentiert der Automatisierungsspezialist verschiedene Komponenten – unter anderem die manuelle Verstelleinheit domiLINE kombiniert mit Drehverstellern. Diese bietet IEF-Werner NC-gesteuert und manuell an.

Mit der siebten Achse kann ein Roboter seine Reichweite deutlich erhöhen. Bild: IEF-Werner

In Produktionsumgebungen mit kleinen oder wechselnden Losgrößen kann eine vollständige Automatisierung unwirtschaftlich sein. Hier bieten manuelle oder teilautomatisierte Lösungen einen besseren Kosten-Nutzen-Effekt. Ein typischer Fall: Bei einem Palettiersystem soll eine Kamera die genaue Position des Bauteils erfassen. Kommt es zu einem Produktwechsel, ist der Bildsensor neu zu justieren. IEF-Werner zeigt in Düsseldorf dazu seine manuelle Verstelleinheit domiLINE. Dabei bewegt eine Stahlspindel das Führungssystem. Die Positionierung erfolgt mit einem Drehknopf oder einem Handrad. Es stehen Schlittenbreiten von 30, 50, 80 und 120 Millimetern zur Verfügung. Diese lassen sich mit den manuellen MDV-Dreheinheiten verbinden. Das Spiel der Schneckenverzahnung ist einstellbar und werkseitig bereits auf ein Minimum reduziert.

Dies erhöht die Wiederholgenauigkeit bei der Positionierung. Neu: Den größten NC-Drehtisch, der DT 160/200, gibt es nun auch als manuelle Version. Er hat eine Breite von 160, eine Höhe von 200 und eine Tiefe von 90 Millimetern sowie ein Gewicht von 9,8 Kilogramm. Seine Größe und Belastbarkeit machen ihn besonders attraktiv für große und schwere Bauteile.

Ein weiteres Exponat in Düsseldorf zeigt einen Roboter, der auf einer Lineareinheit montiert sein wird – Stichwort: „Roboter mit 7. Achse“. In der Montage und auch im Materialhandling kann diese Achse die Effizienz des Roboters deutlich steigern. Denn er bewegt sich von einem Fertigungsplatz zum anderen mit einer wesentlich höheren – und bei Bedarf erweiterbaren – Reichweite.

Die Servopresse aiPRESS: Präzise und kraftvoll zugleich – als Handarbeitsplatz und für automatisierte Fertigungslinien erhältlich. Bild: IEF-Werner

Die Besonderheit: Achse und Roboter lassen sich über eine gemeinsame Steuerung bewegen, die mittels Servomotor angetriebene Achse benötigt daher keine eigene, separate Steuerungseinheit. Das spart nicht nur Platz für einen separaten Schaltschrank, sondern auch teuren Programmieraufwand. Dank moderner Einkabeltechnologie reicht eine einzige Leitung vom Schaltschrank zum Motor der 7. Achse. Über das Daisy-Chain-Verfahren lassen sich zudem weitere Antriebe – wie etwa Drehtische – nahtlos und platzsparend in das System integrieren.

Die Ansteuerung dieser zusätzlichen Antriebe erfolgt komfortabel über ein UR-Cap für Polyscope, wodurch eine einfache und durchgängige Bedienung gewährleistet wird. Eine wirtschaftliche Komplettlösung, die modular und schnell aufgebaut ist.

Eine bewährte Lösung, mit der zahlreiche Unternehmen seit Jahren erfolgreich arbeiten, ist die flexibel aufgebaute Servopressen-Serie aiPRESS. Sie ist in vier Größen – 3, 15, 36 und 100 kN – erhältlich und lässt sich sowohl in automatisierte Fertigungslinien als auch in Handarbeitsplätze integrieren. So können Werkstücke mit einer hohen Präzision von wenigen Mikrometern gefügt oder verpresst werden. Mittels Kraft-Weg-Überwachung, durch die intuitive Presssteuerung aiQ-Control, ist eine ständige Qualitätskontrolle in der aiPRESS bereits eingebaut. Baugruppen lassen sich somit nicht nur in Gut- und Schlechtteile, sondern sogar in verschiedene Qualitätsstufen einteilen. Zur Anbindung an die kundenseitige Systemlandschaft verfügt die Baureihe über mehrere standardisierte Software- und E/A-Schnittstellen. Die Presse kann mittels verschiedener Sonderfunktionen weiter adaptiert werden.

IEF-Werner auf der all about automation: Stand 125

Kontakt:

www.ief.de