Konturenmessgerät mit intelligentem Tastsystem

Mit dem MarSurf CD 140 AG 11 bringt Mahr ein neues Konturenmessgerät auf den Markt. Sein Tastsystem verfügt über einen Messbereich bis zu 70 mm. Die Tastspitzen lassen sich ohne komplette Neukalibrierung schnell und werkzeuglos wechseln.

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Das neue Konturenmessgerät MarSurf CD 140 AG 11 macht laut Mahr dank seiner flexiblen Werkstückaufnahme schnelle und exakte Messungen möglich. (Bildnachweis: Mahr GmbH)

Laut Mahr macht das neue Konturenmessgerät schnelle und exakte Messungen möglich. Dank seiner flexiblen Werkstückaufnahme sei es besonders einfach im Handling und überzeuge durch seine große Vielseitigkeit – etwa, um auch Rauheiten zu messen.

Sein intelligentes Tastsystem sowie die magnetische Tastspitzenhalterung ermöglichen einen allzeit unkomplizierten und werkzeuglosen Tastspitzenwechsel. Wobei laut Hersteller die automatische Tastkraftwahl die richtige Tastkraft beim Wechsel mehrerer Tastspitzen garantiere.

X-Achse für groß dimensionierten Messbereich ausgelegt

Die High-Speed-X-Achse des neuen Konturenmessgeräts MarSurf CD 140 AG 11 ist für einen groß dimensionierten Messbereich von 140 mm ausgelegt; die Verfahrgeschwindigkeit der X-Achse beträgt bis zu 200 mm/s. Die Y-Achse lässt sich manuell mit einem Verfahrweg von 60 mm verstellen. Die Schnellverstellung der Z-Achse wiederum erfolgt mit einem einfach zu bedienenden Handgriff. Zudem befindet sich ober- und unterhalb der Z-Achse auch die Feinverstellung, mit der sich die X-Achse auf und ab bewegen lässt.

Intuitive Konturenmessungen im Handumdrehen

Mahr hat die Software MarWin in das Messgerät integriert. Mit ihr seien einfache, intuitive Konturenmessungen inklusive ihrer Auswertungen möglich; der Messassistent führe Anwender zielgerichtet zu ihren Messdaten.

Messprogramme lassen sich laut Hersteller mit MarWin leicht erstellen, und zahlreiche Messaufgaben – beispielsweise zur Ermittlung von Radien, Bogenlängen, Abständen, Winkeln u.v.m. – sind im neuen MarSurf CD 140 AG 11 bereits vorprogrammiert. Ein besonderes Highlight sei die patentierte Funktion „Tangentiale Elemente“: Sie unterstützt die einfache und bedienerunabhängige Auswertung der tangentialen Übergänge zwischen Radien und Geraden.

Stationär oder vor Ort am Werkstück

Ergänzend zum Gerät stehen Bedienern umfangreiche Spannmittel und Werkstückaufnahmen zur Verfügung. Steckbare Führungsanschläge und eine breite Palette an standardisierten Spannvorrichtungen sowie Werkstückaufnahmen erlauben die flexible Positionierung des Prüflings.

Mahr gibt an, dass die 390 mm x 450 mm große Platte mit 50 mm Lochraster auch für großvolumige Werkstücke geeignet ist. Dieser Standard erlaube es, vorhandene Werkstückaufnahmen zu verwenden und sei gleichzeitig die Basis, um Werkstücke flexibel zu positionieren.

Das neue Konturenmessgerät ist sowohl stationär als auch direkt vor Ort am Werkstück nutzbar. Laut Herstellerangaben ist es für Anwendungen im Maschinenbau, im fertigungsnahen Messen, in der Automobilindustrie sowie in der Medizintechnik geeignet.

Kontakt:

www.mahr.com