C.O.R.E Aktivisten bei UNITED GRINDING

"It's Time for a Revolution" hallte es aus allen Ecken auf dem Messestand der UNITED GRINDING Group auf der EMO 2021 in Mailand. Wie sich herausstellte eine gewollte und gelungene Showeinlage anlässlich der Präsentation zur neuesten Entwicklung des Unternehmens zum Thema "Fit für die digitale Zukunft"

289
DEMO auf der EMO. (Bild: Dieonlinemagazine.de)

Das Zeitalter der Demonstrationen und Aktivisten hat die UNITED GRINDING Group mit einer pfiffigen Choreographie zum Kernthema gemacht, um seine brandneue Hard- und Softwarearchitektur mit der Bezeichnung C.O.R.E, auf der EMO in Mailand zu enthüllen.

Pfiffige Choreographie bei der C.O.R.E Präsentation (Bild: Dieonlinemagazine.de)

Die industrielle Produktion der Zukunft ist vernetzt. Maschinenkonnektivität lautet das Zauberwort. Um diese Vernetzung möglich zu machen und nutzen zu können, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. UNITED GRINDING C.O.R.E. – Customer Oriented REvolution gewährleistet diese Voraussetzungen. „Mit C.O.R.E. beginnt die digitale Zukunft“, betont CEO Stephan Nell. Die von den Spezialisten der Unternehmensgruppe entwickelte und auf der EMO 2021 in Mailand vorgestellte wegweisende neue Hard- und Softwarearchitektur eröffnet Möglichkeiten zur Vernetzung, zur Steuerung und zum Monitoring des Produktionsprozesses und damit auch zur Prozessoptimierung. Und mehr noch: C.O.R.E. holt die User Experience der Bediener*innen in die Welt der Smartphone-Generation.

Stephan Nell, CEO von United Grinding (Bild: United Grinding)
Bei dem neuen C.O.R.E. Panel wurde weitestgehend auf Tasten verzichtet. (Bild: United Grinding)

Als vor einigen Jahren die öffentliche Diskussion um die vierte industrielle Revolution, Industrie 4.0, zunehmend lauter wurde, fasste die UNITED GRINDING Group den Entschluss gemeinsam als Gruppe verstärkt in die digitale Zukunft zu investieren – nicht nur in die Zukunft der Gruppe, sondern vor allem in die Zukunft der Kunden. Die Entwicklung von C.O.R.E. hatte begonnen. Ziel und Kern dieser Entwicklung war es, die zunehmende Konnektivität, also den Datenaustausch zwischen Menschen, Maschinen und des Produktionsumfelds, zu gewährleisten und die Basis für den Betrieb moderner IoT-Anwendungen zu schaffen. Außerdem sollte eine intuitive Bedienung ermöglicht werden, die sowohl Einrichter*innen, als auch Maschinenbediener*innen und Instandhalter*innen die Arbeit erleichtert. Mit C.O.R.E. ist diese Vision Wirklichkeit geworden – auf eine revolutionäre Art und Weise.

Intuitive Bedienung

Es erinnert an ein gigantisches Smartphone: Am 24 Zoll großen Full-HD-Multitouch-Display sind die Next-Generation-Werkzeugmaschinen zu erkennen, die mit der neuen C.O.R.E.-Technologie ausgestattet sind. Damit wird nicht nur eine Navigation wie am Smartphone über „touch“ und „swipe“ möglich. Kunden können die Benutzeroberfläche auch nach ihren individuellen Anforderungen konfigurieren und die wichtigsten Funktionen und Bedienanzeigen nach persönlichen Vorlieben sortieren – ähnlich wie die App-Übersicht auf einem Smartphone-Startbildschirm.

Dank des neuen Zugangssystems, das über einen personalisierten RFID-Chip funktioniert, wird das individuelle Benutzerprofil automatisch geladen. Das An- und Abmelden an der Maschine wird dadurch nicht nur einfacher, sondern auch deutlich sicherer. Ein weiterer Vorteil: Durch das für alle Nutzer*innen hinterlegte Rollenprofil ist es möglich, nur die für sie relevanten Informationen anzuzeigen. Das reduziert die Komplexität und damit auch die Fehleranfälligkeit.

Beim Stichwort Komplexitätsreduktion ist außerdem auffällig, dass bei dem neuen C.O.R.E. Panel weitestgehend auf Tasten verzichtet wurde. Markant ist dabei der Feedrate-Override Drehschalter, mit dem sich durch einfaches Drehen die Vorschubgeschwindigkeit der Achsen regulieren lässt.

Der einheitliche Einsatz der C.O.R.E. Panel bei allen Marken vereinfacht überdies die Maschinenbedienung und erleichtert die Einarbeitung – wer eine Maschine von UNITED GRINDING bedienen kann, kann alle bedienen.

Christoph Plüss, CTO der UNITED GRINDING Group (Bild: United Grinding)

C.O.R.E. ist mehr als nur ein innovatives Bedienpanel

Das aufsehenerregende neue Bedienpanel ist freilich nur das äußere Erkennungsmerkmal aller mit der neuen C.O.R.E.-Technologie ausgestatteten Maschinen. „Auch hinter der Maschinenverkleidung gab es große innovative Entwicklungen“, betont Christoph Plüss, CTO der UNITED GRINDING Group. Das durchgängige Betriebssystem C.O.R.E. OS ist auf einem leistungsfähigen Industrie-PC installiert, dem C.O.R.E. IPC. Dieser fungiert als IoT-Gateway und beheimatet alle Software-Applikationen. C.O.R.E. OS ist zudem kompatibel mit allen bei UNITED GRINDING eingesetzten CNC-Steuerungen.

Weiterhin eröffnet es eine Fülle von Möglichkeiten zur Konnektivität. Vernetzt werden können nicht nur alle Maschinen mit C.O.R.E.-Technologie der UNITED GRINDING Group, sondern über implementierte Schnittstellen wie umati auch Drittsysteme. Dies erschließt den direkten Zugang zu den Angeboten von UNITED GRINDING Digital Solutions an der Maschine – vom Remote Service über den Service Monitor bis zum Production Monitor. So kann beispielsweise Unterstützung durch das Customer Care Team der Gruppe direkt am C.O.R.E. Panel angefordert werden. Über Chatfunktionen ist eine schnelle und einfache Unterstützung gewährleistet und die integrierte Frontkamera ermöglicht sogar Video-Calls.

UNITED GRINDING C.O.R.E. – Customer Oriented REvolution (Bild: United Grinding)

Oberster Maßstab: User Experience

In dem über mehrere Jahre dauernden Entwicklungsprozess von C.O.R.E. haben die Software- und Prozessexpert*innen aller Marken der UNITED GRINDING Group ihre Kompetenzen vereint und eine beispiellose Software-Architektur entworfen. „Die User Experience, also das unmittelbare Erlebnis der Nutzer*innen, war dabei stets unser oberster Maßstab“, erklärt CTO Plüss. Nicht umsonst steht die Abkürzung C.O.R.E. für den Begriff Customer Oriented REvolution.

Im Bereich der Betriebssysteme und Software-Architekturen von Werkzeugmaschinen sei C.O.R.E. ein Quantensprung, betont Unternehmens-Chef Stephan Nell. „Damit sind unsere Maschinen fit für die digitale Zukunft.“ Dabei stellt die auf der EMO 2021 in Mailand erstmals vorgestellte C.O.R.E.-Technologie noch nicht das Ende der Entwicklung dar. „Das ist eine Basis, auf der wir aufsetzen werden“, erklärt Plüss. „Die Entwicklung geht kontinuierlich weiter. Dank der flexiblen, modularen Struktur der Software-Architektur werden wir fortlaufend neue Features und Applikationen ergänzen. Die geballte Software-Entwicklungskraft unserer Gruppe werden wir dabei zum Nutzen unserer Kunden einsetzen.“ Ziel sei es, die Kunden regelmäßig mit neuen C.O.R.E. Software-Releases zu begeistern und die digitale Zukunft auf diese Weise aktiv mitzugestalten. Auf diese Weise bleibt die Gruppe ihrem obersten Ziel treu, ihre Kunden noch erfolgreicher zu machen.

Kontakt:

www.grinding.ch