Lang Technik stellt neues Spannsystem vor

Der schwäbische Spanntechnik- und Automationsexperte präsentiert mit dem Makro-Grip Ultra ein völlig neues Spannsystem, das für die Platten- und Großteilspannung sowie Anwendungen im Werkzeug- und Formenbau konzipiert wurde.

848
Makro-Grip Ultra (Bildnachweis: Lang Technik)

Wie der Name Makro-Grip Ultra bereits vermuten lässt, basiert dieses System auf der Makro-Grip Baureihe, die seit vielen Jahren als Referenz in der 5-Seiten-Bearbeitung von Rohteilen gilt. Dabei wurden laut Hersteller Eigenschaften wie das formschlüssige Spannprinzip übernommen und mit den Vorzügen des eigenen Nullpunktsystems vereint. So entstand ein neuartiges Spannsystem, das sich noch größer, noch flexibler und noch modularer als die bisher von Lang bekannten Lösungen präsentiert und eigenen Angaben zufolge ein System ist, das praktisch jede vorstellbare Spannsituation im Bauteilbereich bis zirka 800 mm Spannbereich abdecken kann.

Dies wird insbesondere dann deutlich, wenn man sich das Baukastensystem genauer ansieht. In insgesamt drei verschiedenen Systemhöhen lassen sich die Grundkörper des Spannsystems beliebig im 96mm-Raster des Nullpunktspannsystems miteinander kombinieren und verbinden. Hierbei ist nicht nur eine Verlängerung des Systems möglich, sondern auch eine Erweiterung in y-Richtung mit weiteren Spanneinheiten für breitere Werkstücke und Platten. Im Standard ist Makro-Grip Ultra ausgelegt für die maximalen Spannbereiche von 410, 610 und 810 mm. Je nach Größe des Maschinentisches und dessen Bestückung mit Nullpunktplatten, lassen sich mit einer Sonder-Gewindespindel auch längere Spannwege realisieren.

Für die eigentliche Werkstückspannung stehen dem Bediener gleich mehrere Möglichkeiten und Spannbackentypen zur Verfügung. Entsprechend der Anforderungen an das Bauteil kann zwischen verzahnten Haltebacken, individuell befräsbaren Formbacken oder gehärteten Spannbacken mit glatter Spannstufe gewählt werden. Dabei verfügen alle Spannbackentypen über einen innovativen Schnellwechselmechanismus, welcher sich positiv auf den Zeitbedarf beim Auf- und Abrüsten auswirkt und durch die variable Backenpositionierung auch die Spannung von asymmetrischen Bauteilen ermöglicht. Flexible Bestückungsmöglichkeiten im Systemzentrum erlauben den Wechsel zwischen zentrischer Einzelteil- und ausgleichender Mehrfachspannung.

Eine Selbstverständlichkeit war für Lang bei diesem System die Entwicklung eines in der Größe passenden Prägesystems. „Aufgrund der erzielbaren Haltekräfte und Prozesssicherheit durch das Vorprägen, war es für uns keine Frage, die Prägetechnik für das neue System weiterzuentwickeln. Gerade bei Großbauteilen sowie flachem und verformungsempfindlichen Material zahlen sich diese Vorteile umso mehr aus“, meint Wolfgang Suchy, Projektleiter bei der Entwicklung von Makro-Grip Ultra und fügt ergänzend hinzu, dass man mit der Prägetechnik ein in sich stimmiges Spannsystem ideal abrunde.

Kontakt:

www.lang-technik.de