Corona Teil 2: Nachgehakt bei Sonja Ayasse

Zerspaner zum Thema Corona: Zu Beginn der Corona Pandemie haben sich verschiedenen Unternehmen der Zerspanungsbranche mit einem Statement zur Situation geäußert. Heute freuen wir uns auf ein Statement von Sonja Ayasse, Vice President Communication bei der Walter AG.

866
Sonja Ayasse, Vice President Communication bei der Walter AG (Bildnachweis: Walter AG)

Das Jahr 2020 in Bezug auf Corona:

Krisenzeiten bieten auch Chancen: Wir konnten einiges für die Zukunft mitnehmen.

So hat am 15. und 16. September 2020 das Walter.live Event stattgefunden. Mit dem digitalen Event hatten Kunden und Interessenten erstmals die Möglichkeit, sich auch ohne Messe und physische Veranstaltungen über unsere neuesten Innovationen zu informieren und mit unseren Experten in Kontakt zu treten. Live und ohne dafür reisen zu müssen. Corona hat den Prozess Digitalisierung zweifellos beschleunigt.

In unserem Technology Center organisieren wir immer mehr Prozesse für und mit unseren Kunden virtuell und remote. Bei Unternehmen, die schon im Bereich Virtual oder Remote Engineering engagiert sind, ist die Bereitschaft groß, sich so betreuen zu lassen. Auch für global agierende Kunden ist es eine attraktive Alternative. Zusätzlich werden viele Ressourcen gespart und die Umwelt geschont.

Und last but not least – haben wir einige positive Erkenntnisse aus dem mobilen Arbeiten gewonnen. Um die Meinung unserer Mitarbeiter zum mobilen Arbeiten zu erfahren, haben wir Teamdialoge geführt. Was ist gut und was sollte verbessert werden? Welche positiven Aspekte können nach der Krise auf unsere Arbeitswelt übertragen werden? Die Ergebnisse werden wir für die Gestaltung der Zukunft nutzen.

Das Jahr 2020 in Bezug auf Märkte und Technologien:

In vielen Märkten erholt sich die Automobilindustrie allmählich.

Das Segment Luft- und Raumfahrt steht jedoch weiterhin unter großem Druck. Wir unterstützen unsere Kunden aus diesem Bereich remote: Tatsächlich liegt der Schwerpunkt unserer Remote-Engineering-Projekte im Bereich der Luft- und Raumfahrtindustrie. Das liegt an der Komplexität der Bauteilauslegung, für die Walter Experte ist. Allgemein nimmt die Kundenaktivität zu und das ist sehr positiv.

Verlässliche Prognosen über die weitere Entwicklung der Nachfrage sind nach wie vor schwierig. Grundsätzlich rechnen wir mit einer sehr langsamen Markterholung und erwarten, dass auch 2021 unter dem Niveau von 2019 bleiben wird.

Kontakt:

www.walter-tools.com