Nach der Übernahme durch Modig zu Jahresbeginn stellt sich LiCON mt strategisch neu auf und richtet den Fokus konsequent auf internationales Wachstum, die Erschließung neuer Kundensegmente, den Ausbau ihrer technologischen Kompetenz sowie den gezielten Aufbau von Personal und Kapazitäten.
Seit dem 1. Mai 2026 leitet Christoph Czoske als neuer Geschäftsführer das Maschinenbauunternehmen mit Sitz in Untersulmetingen. Er folgt auf Winfried Benz, der seine Tätigkeit als Geschäftsführer von LiCON zum 30.04.2026 niedergelegt und die geschäftsführende Verantwortung in jüngere Hände übergeben hat.
Langjährige Prägung und strategische Weichenstellung
Winfried Benz hat LiCON über mehr als zwei Jahrzehnte als geschäftsführender Gesellschafter maßgeblich geprägt. Unter seiner Führung entwickelte sich das Unternehmen vom Anbieter von Rundtaktmaschinen zu einem international aufgestellten Spezialisten für modulare Bearbeitungszentren. Gleichzeitig wurde das Portfolio gezielt um Prozesskompetenz, Systemlösungen und Automatisierung erweitert.
Zu den wesentlichen Meilensteinen zählen die Internationalisierung des Unternehmens, die Transformation hin zu hochflexiblen Fertigungslösungen sowie zuletzt die strategische Öffnung hin zur Luftfahrtindustrie. Damit schuf Herr Benz entscheidende Voraussetzungen für die Diversifizierung und zukünftige Entwicklung von LiCON. Gesellschafter und Belegschaft danken ihm ausdrücklich für sein langjähriges Engagement und seine unternehmerische Weitsicht.
Kontinuität, Umsetzungsstärke und internationale Erfahrung
„Mit Christoph Czoske übernimmt eine Führungspersönlichkeit, die LiCON seit vielen Jahren kennt und die Entwicklung des Unternehmens maßgeblich mitgestaltet hat“, sagt David Modig, Vorsitzender von Modig Machine Tool. „Er steht für Kontinuität und operative Stärke und bringt zugleich die Perspektive mit, LiCON als Teil unserer Gruppe gezielt weiterzuentwickeln.“
Christoph Czoske (37) ist seit 2014 im Unternehmen tätig und verfügt über umfassende Erfahrung entlang der gesamten Wertschöpfung. Nach seinem Master of Engineering an der Technischen Hochschule Ulm verantwortete er unter anderem das Projektmanagement, den Service und After Sales sowie die mechanische Montage. Darüber hinaus leitete er über viele Jahre internationale Kundenprojekte und betreute maßgeblich die Standorte in China und den USA.
Zuletzt führte er als Director of Operations die gesamte Projektabwicklung – von der Vertriebsphase über die Umsetzung bis hin zum Service – und verantwortete damit zentrale operative Prozesse entlang der gesamten Kundenwertschöpfungskette.
Klare strategische Ausrichtung und Wachstumskurs
In seiner neuen Rolle wird Herr Czoske insbesondere die internationale Skalierung, die Diversifizierung hinsichtlich der Kundensegmente, den Ausbau von Automatisierungslösungen sowie die Weiterentwicklung kundenspezifischer Produktionskonzepte vorantreiben. Parallel dazu wird der gezielte Aufbau von Personal und Kompetenzen eine zentrale Rolle spielen, um das geplante Wachstum nachhaltig abzusichern. Auch weiterhin setzt LiCON auf die Ausbildung von Fachkräften und Ingenieuren.
„Die Stärke von LiCON liegt in unserem hohen Know-how, unserer ausgeprägten Fertigungstiefe und einem umfassenden Prozessverständnis“, erklärt Christoph Czoske. „In Kombination mit unserer Agilität, unserer Veränderungsbereitschaft und einem konsequent modular aufgebauten Produktbaukasten entsteht ein leistungsfähiges Gesamtpaket für unsere Kunden, das in der Vertriebsphase beginnt und den gesamten Lebenszyklus unserer Maschinen abdeckt. In einem herausfordernden Marktumfeld entscheiden Kompetenz und Vertrauen. Mit unserem leistungsstarken, kompetenten Team und unseren innovativen Lösungen werden wir uns nachhaltig im Wettbewerb durchsetzen.“
Gestärkt in die nächste Entwicklungsphase
Nach der strategischen Neuausrichtung und der Integration in die Gruppe befindet sich LiCON in einer stabilen und zugleich dynamischen Entwicklungsphase. Wesentliche Wachstumsimpulse ergeben sich dabei aus der deutlich stärkeren Nutzung der vorhandenen Engineering-Kapazitäten innerhalb der Gruppe, der gemeinsamen und flexiblen Nutzung von Montagekapazitäten sowie dem gezielten Ausbau der Rolle von LiCON als Fertigungspartner für Maschinen innerhalb der Unternehmensgruppe.
Gleichzeitig treibt das Unternehmen die Diversifizierung seines Kundenportfolios konsequent voran. Neben neuen Kunden aus dem In- und Ausland bilden insbesondere langjährige, zufriedene Bestandskunden mit wiederkehrenden Folgeaufträgen eine solide Basis für nachhaltiges Wachstum. Die Kombination aus technologischer Kompetenz, gruppenweiter Zusammenarbeit und einer breiten Marktaufstellung stärkt die Position von LiCON im internationalen Wettbewerb und schafft die Grundlage für weiteres profitables Wachstum.
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