Drei neue Werkzeugschleifmaschinen

Vollmer hat die Grind 260, VGrind neon und VGrind argon präsentiert. Die drei neuen Werkzeugschleifmaschinen basieren auf dem Vollmer Doppelspindelkonzept, das über zwei vertikal angeordnete Spindeln eine präzise und effiziente Mehr-Ebenen-Bearbeitung ermöglicht.

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Die neue Werkzeugschleifmaschine VGrind 260 lässt sich mit unterschiedlichen Automatisierungen ausstattet und basiert wie die VGrind neon und argon auf dem Doppelspindelkonzept für eine hochpräzise Mehr-Ebenen-Bearbeitung. (Bildnachweis: Vollmer Gruppe)

Vollmer hat zur Stuttgarter Fachmesse GrindingHub 2022 die drei neuen Werkzeugschleifmaschinen VGrind 260, VGrind argon und VGrind neon vorgestellt. Alle drei eignen sich für die Bearbeitung von Rotationswerkzeugen aus Hartmetall wie Bohrer, Fräser oder Reibahlen. Mit den Maschinen erweitert Vollmer sein Portfolio an Werkzeugschleifmaschinen, zu denen unter anderem auch die Modelle VGrind 340S und VGrind 360S gehören.

VGrind 260 ist individuell konfigurierbar

Die neue Vollmer Schleifmaschine VGrind 260 ist wie die Modelle VGrind 340S und 360S individuell konfigurierbar. Kunden können bei ihr beispielsweise zwischen Motor- oder Riemenantrieb für die Schleifspindeln auswählen oder die Maschine mit einem Schleifscheibenwechsler für bis zu acht Schleifscheibensätze ausstatten – auf Wunsch auch inklusive wechselbaren Kühlmitteldüsen.

Auf der Messe GrindingHub 2022 präsentierte der Vollmer erstmals seine drei neuen Werkzeugschleifmaschinen VGrind 260, VGrind neon und VGrind argon der Öffentlichkeit. (Bildnachweis: Vollmer Gruppe)

Bei der Automatisierung für die mannlose Bearbeitung rund um die Uhr sind mehrere Optionen möglich: Das Palettenmagazin HP 160 bietet Platz für bis zu 900 Rohlinge oder Werkzeuge aus Hartmetall und das Kettenmagazin HC4 kann mit bis zu 158 Schaftwerkzeugen oder 39 HSK-A63 Werkzeugaufnahmen bestückt werden. Die Maschine ist alternativ mit einem internen Palettenlader erhältlich. Er bietet Platz für zwei Kompaktpaletten mit einer Kapazität von bis zu 300 Rohlingen oder Werkzeugen. Darüber hinaus ist auch eine chaotische Beladung von unterschiedlichen Schaftdurchmessern möglich.

Laut Vollmer besitzt auch die VGrind 260 ausgezeichnete kinematische Eigenschaften mit zwei übereinander liegende Schleifspindeln mit dem Schleifscheibensatz im Drehpunkt der C­Achse für eine effiziente Mehr-Ebenen-Bearbeitung. Diese Anordnung reduziert die Hauptzeiten durch kürzere Fahrwege der Linearachsen.

Einstieg ins Werkzeugschleifen mit VGrind argon und neon

Die neuen Werkzeugschleifmaschinen VGrind neon und VGrind argon basieren ebenfalls auf der bewährten „DNA“ mit dem Doppelspindelkonzept. Vollmer hat die kompakten Maschinen für den kosteneffizienten Einstieg ins Werkzeugschleifen konzipiert und serienmäßig mit funktionalen Features versehen: Sie sind mit einem IoT-Gateway (Internet of Things) ausgestattet und verfügen über einen internen Scheibenmesstaster, der Schleifscheiben vermisst und deren Verschleiß kontrolliert. Die VGrind argon verfügt über einen vierfachen Schleifscheibenwechsler sowie einen internen Palettenlader und ist für den vollautomatischen Betrieb ausgelegt. Die VGrind neon ist für den manuellen Betrieb vorgesehen.

„Unser einzigartiger VGrind Ansatz der Mehr-Ebenen-Bearbeitung hat sich im globalen Markt des Werkzeugschleifens als verlässliche und hochpräzise Technologie durchgesetzt“, sagt Jürgen Hauger, Geschäftsführer der Vollmer Gruppe. „Mit unseren neuen VGrind Modellen gehen wir gezielt auf unterschiedliche Anforderungen ein, die Werkzeughersteller und Schärfdienste weltweit an uns stellen: Zum einen sind dies individuelle Konfigurationen der Maschinen hinsichtlich Flexibilität und Präzision, zum anderen ist es ein herausragendes Preis-Leistungsverhältnis.“

Kontakt:

www.vollmer-group.com