Hermle 2020: Solides Ergebnis

    Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG hat sich 2020 in schwierigem Umfeld gut behauptet, auch wenn die Geschäftszahlen wegen der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie erwartungsgemäß rückläufig waren.

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    Nach vorläufigen, noch ungeprüften Daten erzielte der schwäbische Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialist im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzernumsatz von über 296 Mio. Euro (Vj. 463,1 Mio. Euro). Der Rückgang fiel im Ausland geringer aus als im Inland, das neben der Corona-Krise durch den Strukturwandel der Automobilindustrie geprägt war. Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich nach ersten Berechnungen konzernweit auf circa 54 Mio. Euro (Vj. 114,2 Mio. Euro). Die Bruttoumsatzmarge lag bei mehr als 18 % (Vj. 24,6 %).

    Der Auftragseingang von Hermle lag 2020 konzernweit bei circa 242 Mio. Euro (Vj. 414,4 Mio. Euro), wobei die neuen Bestellungen aus dem Inland weniger stark abnahmen als die Auslandsorders. Nach dem coronabedingt deutlichen Einbruch im zweiten Quartal erholte sich die Nachfrage ab der Jahresmitte allmählich. Ende Dezember 2020 verfügte Hermle über einen Auftragsbestand von rund 45 Mio. Euro (Vj. 99,3 Mio. Euro). In den ersten Wochen des Jahres 2021 zeigte sich das Geschäft gegenüber dem Schlussquartal 2020 weitgehend stabil. Für das Gesamtjahr 2021 erwartet der Branchenverband VDW im deutschen Werkzeugmaschinenbau ein Produktionsplus von 6 %, der künftige Nachfrageverlauf ist durch die unverändert bestehenden Risiken der Corona-Pandemie aber mit hohen Unsicherheiten behaftet. Hermle ist dank hochflexibler Strukturen, der sehr soliden Finanzbasis und der großen Automationskompetenz gut gerüstet, um auch eine länger anhaltende Konjunkturschwäche zu bewältigen und danach wieder voll durchzustarten.

    Das ausführliche, geprüfte Zahlenwerk zum Geschäftsjahr 2020 sowie eine Prognose für 2021 veröffentlicht Hermle voraussichtlich Ende April 2021.

    Kontakt:

    www.hermle.de