LMT Tools erweitert Anwendungsspektrum

Der Werkzeughersteller hat sein Produktportfolio für das Hochvorschubfräsen um eine komplett neue Generation an Vollhartmetall-Schaftfräsern erweitert und darüber hinaus sein Wendeschneidplatten-System ergänzt.

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Effizienter schruppen: Der neue Hochvorschubfräser CARBFeed Hard für die ISO-H-Bearbeitung von LMT Tools verfügt durchmesserabhängig über sechs bis acht Schneiden. Dadurch erhöht sich der mögliche Bahnvorschub bis um das Doppelte

Hochvorschubfräser ermöglichen hohe Zeitspanvolumina und senken somit die Durchlaufzeiten und letztendlich die Fertigungskosten. Insbesondere zerspanungsintensive Schruppbearbeitungen, beispielsweise im Gesenkund Formenbau, profitieren von diesen Qualitäten. Das Hochvorschubprogramm von LMT Tools umfasst Vollhartmetall- sowie
Wendeschneidplatten-Fräser mit Durchmessern von 1 bis 160 mm und deckt damit bereits jetzt nahezu alle Anwendungen ab. Mit den jüngsten Neuzugängen baut der Spezialist für Präzisionswerkzeuge sein Leistungsspektrum weiter aus und bietet damit seinen Kunden ein noch breiteres Werkzeugprogramm für das Hochvorschubfräsen. Auch Effizienz und Wirtschaftlichkeit wurden optimiert.

Ein neuer Standard

Die neuen VHM-Hochvorschubfräser für die Bearbeitung von Stahl und Guss (CARBFeed Steel), rostfreiem Stahl und schwer zerspanbaren Legierungen (CARBFeed Inox) sowie gehärteten Materialien (CARBFeed Hard) punkten in Sachen Standzeit und Produktivität. Bei der Taschenbearbeitung wurden in Tests neue Bestmarken erzielt, die deutlich über dem Marktstandard liegen. Erreicht wurden diese Höchstleistungen durch die optimale Anpassung von Makro- und Mikrogeometrie auf den entsprechenden Einsatzbereich der Werkzeuge.

Hoher Vorschub, kurze Bearbeitungszeiten

Schneidengeometrie, Substrat, Beschichtung und Schneidkantenbehandlung wurden speziell für die zu bearbeitenden Werkstoffe entwickelt und sind optimal aufeinander abgestimmt. Charakteristisch ist die Schälgeometrie. Durch den positiven Spanwinkel
schneiden die Fräser wesentlich weicher als ihre Vorgänger. Das schont die Spindel der Maschine und steigert die Standzeit des Werkzeugs. Auch die Schneidenanzahl wurde angepasst, was in einer weiteren Steigerung der Zerspanleistung resultiert: Dank vier (ISO M, ISO P) bzw. durchmesserabhängigen sechs bis acht Schneiden (ISO H) erhöhen die neuen Leistungsträger den Bahnvorschub um ca. 50 %, auch die Standzeit wird davon positiv beeinflusst.

Das modulare Frässystem MultiEdge 2Feed mini garantiert höchste Zeitspanvolumina – selbst auf modernen, oft leistungsschwächeren
Bearbeitungszentren.

Höchste Zeitspanvolumina garantiert

Das modulare Frässystem MultiEdge 2Feed mini, das vor allem beim Schruppen kleinerer und mittlerer Bauteile zum Einsatz kommt, wurde ebenfalls ergänzt. Die bereits in der Bearbeitung von Stahl (ISO-P), rostund säurebeständigem Stahl (ISO-M), Guss (ISO-K) sowie gehärteten Stahl- und Gusswerkstoffen (ISO-H) bewährte Geometrie wird nun um eine Sorte für die Bearbeitung von hochwarmfesten Stählen und Superlegierungen (ISO-S) erweitert. Die positive Anstellung der Wendeschneidplatten (WSP) führt zu einem weicheren Schnitt und reduziert damit die Zerspanungskräfte. Höchste Zeitspanvolumina sind so garantiert – selbst auf modernen, oft leistungsschwächeren Bearbeitungszentren.

Längere Standzeit und geringere Kosten

Die Kombination aus Hartmetall und Beschichtung garantiert eine hohe Prozesssicherheit und lange Standzeiten. Die einheitliche Größe der Wendeschneidplatten (unabhängig vom Durchmesser des Trägerkörpers) senkt dazu die Investitions- und Lagerkosten. Auch dieser neue Schneidstoff kommt auf den bewährten WSP-Geometrien zum Einsatz: Während die Wendeschneidplatte mit negativer Schutzfase (ER-Geometrie) eine besonders stabile Schneidkante aufweist, zeichnet sich die Geometrie mit Spanmulde (SR-Geometrie) durch einen weicheren Schnitt aus.

Kontakt:

www.lmt-tools.com