
Kleine und mittlere Fertigungsbetriebe stehen vor wachsenden Anforderungen: Bauteile werden komplexer, Varianten nehmen zu, Lieferzeiten bleiben eng und qualifizierte Fachkräfte müssen möglichst wertschöpfend eingesetzt werden. Im Rahmen der Machining Transformation (MX) verbindet DMG MORI Prozessintegration und Automation zu einem praxisnahen Ansatz für mehr Produktivität und Flexibilität in der CNC-Fertigung von der Komplettbearbeitung variierender Bauteile bis zur ganzheitlichen Automation. Der entscheidende Hebel liegt dabei nicht allein in der einzelnen Maschine, sondern in der durchgängigen Betrachtung der Prozesskette. Überall dort, wo Bauteile umgespannt oder manuell zwischen Bereitstellung und Maschine bewegt werden müssen, entstehen Zeitverluste und Qualitätsrisiken. Auch der Personalaufwand ist höher. Die prozessintegrierte Bearbeitung reduziert diese Prozessbrüche im Arbeitsraum. Automationslösungen wie das MATRIS WPH reduzieren wiederkehrende manuelle Eingriffe rund um den Arbeitsraum.
MATRIS WPH: Flexible Automationslösung für variierende Aufträge
Für viele kleinere und mittlere Betriebe ist ein automatisiertes Werkstück- und Palettenhandling der realistische erste Schritt hin zu einer optimalen Maschinenauslastung – insbesondere dann, wenn Maschinenlaufzeit und Materialbereitstellung besser aufeinander abgestimmt werden sollen. Die Frage, ob der Fokus auf Werkstücken oder Paletten liegt, wird oftmals von der Auftragslage bestimmt. Variieren die Anfragen stark, muss auch die Automation flexibel einsetzbar sein. Hier kommt das MATRIS WPH von DMG MORI ins Spiel. Es integriert sowohl Werkstücke als auch Paletten in einem System. Damit eignet es sich besonders für Fertigungen mit variierenden Varianten und Stückzahlen: Werkstücke und Paletten können flexibel zugeführt, gespeichert und in die Bearbeitung eingebunden werden.
Die MATRIS WPH Modelle lassen sich beispielsweise an Maschinen für die 5-Achs Bearbeitung, z.B. die DMU 50 3. Generation, die DMU 60 eVo 2. Generation sowie die DMC 65/75 monoBLOCK 2. Generation installieren. Zudem sind sie mit den Vertikalmaschinen der NVX und CMX V Baureihe kompatibel. Die aktuellen Ausführungen MATRIS WPH 70 und MATRIS WPH 210 sind auf unterschiedliche Transfergewichte, Werkstückgrößen und Palettenkonfigurationen ausgelegt: Das kleinere Modell hat ein Transfergewicht von bis zu 35 kg und eine Palettengröße von maximal 400 x 400 mm. Beim MATRIS WPH 210 sind es bis zu 135 kg und 500 x 500 mm große Paletten. Entscheidend für kleinere und mittlere Betriebe ist nicht die maximale Verkettung, sondern ein skalierbarer Automationspfad: vom manuellen Rüsten über automatisiertes Werkstück- und Palettenhandling bis zur flexiblen Materialbereitstellung.
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