Sodick auf der AMB 2026

Erodieren entwickelt sich zunehmend zu einem Bestandteil automatisierter Produktionsprozesse. Wie sich Draht- und Senkerodieren in bestehende Fertigungsabläufe einbinden lassen, zeigt Sodick auf der AMB 2026.

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Der 6-Achs-Roboter übernimmt das automatisierte Werkstückhandling direkt an der Drahterodiermaschine. Bild: Sodick

Sodick präsentiert in Stuttgart sechs Maschinen mit unterschiedlichen Automationskonzepten sowie Lösungen von Partnerunternehmen für Werkstückhandling und Mehrachsbearbeitung.

Giuseppe Addelia, Geschäftsführer, und Salvatore Cocco, Vice President der Sodick Deutschland GmbH. Bild: Sodick

Bei Sodick stehen dabei zwei Aspekte im Vordergrund: die Einbindung des Erodierens in die laufende Fertigung und die Steigerung der Produktivität durch Automatisierung. Die AMB fällt zudem in das Jahr des 50-jährigen Bestehens des Unternehmens. „Nach unseren Competence Days im April ist die AMB für uns der zweite große Auftritt im Jubiläumsjahr“, freut sich Giuseppe Addelia, Geschäftsführer der Sodick Deutschland GmbH. „Wir wollen zeigen, dass Erodieren heute weit mehr ist als ein Nischenverfahren. Mit den passenden Automationslösungen wird es zu einem festen Bestandteil produktiver Fertigungsprozesse.“

Die Senkerodiermaschine AL60G mit dem EROWA-Robotersystem ERC80. Bild: Sodick

Automatisiertes Drahterodieren mit ALC600P und SDG.ProOne

Ein Highlight am Stand ist die ALC600P in Kombination mit dem SDG.ProOne, einem 6 Achs-Knickarmroboter von Fruitcore Robotics. Das System übernimmt das Werkstückhandling direkt an der Drahterodiermaschine und ist sowohl für die Einzelteil- als auch für die Serienfertigung ausgelegt. Es ist platzsparend konzipiert und lässt sich flexibel skalieren, wenn sich die Anforderungen in der Produktion ändern.

Für das Senkerodieren zeigt Sodick die AD35L mit dem SDG.HR50, ebenfalls einem 6 Achs-Knickarmroboter. Die Maschine ist auf eine robuste Struktur und Linearantrieb ausgelegt und richtet sich an Anwender, die schnelle und präzise Bearbeitungen im automatisierten Betrieb benötigen.

Einen einfacheren Einstieg in die Automation demonstriert Sodick mit der Senkerodiermaschine AL60G in Verbindung mit dem EROWA ERC80. Diese Kombination gilt als Plug-and-Play-Lösung: unkompliziert einzurichten, überschaubar im Investment und bereits bei zahlreichen Sodick-Kunden im Einsatz.

„Unsere Automatisierungslösungen gehen über die reine Roboterintegration hinaus“, erklärt Salvatore Cocco, Vice President der Sodick Deutschland GmbH. „Ob Plug-and-Play Zelle oder Knickarmlösung: Entscheidend ist, dass sich die Automation an die jeweilige Fertigungssituation anpassen lässt, statt umgekehrt. Und genau das wollen wir auf der AMB zeigen.“

AP250L ergänzt das Portfolio als Drahterodiermaschine mit Ölbad. Bild: Sodick

Präzision im Fokus: AP250L und VN600Q

Die AP250L ergänzt das Portfolio als Drahterodiermaschine mit Ölbad. Die Kombination aus Linearmotorantrieb und Gantry-Struktur sorgt für eine hohe Positionier- und Bearbeitungsgenauigkeit, unterstützt durch die SPW-Steuerung, die Hochgeschwindigkeits-Elektroerosion und Achsenbewegungen gleichzeitig regelt. Mit der VN600Q ist zudem eine vielseitige Drahterodiermaschine am Stand vertreten.

Die VN600Q verfügt über Linearmotoren in allen Achsen (X, Y, U, V) sowie absolute Linearmaßstäbe und keramische Komponenten. Charakteristisch für die VN-Baureihe sind die hohe Positioniergenauigkeit, für die Sodick eine zehnjährige Garantie gibt, sowie zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten, etwa für die Konuswinkelbearbeitung oder die Automatisierung des Drahtmanagements.

Ergänzt wird die Präsentation durch die Startlochbohrmaschine K1C, die für das schnelle und präzise Einbringen von Startbohrungen vor dem Drahterodieren ausgelegt ist.

Technologiepartner und Mitaussteller

Das Werkzeugmesssystem CT-12000. Bild: Sodick

Auch zur AMB sind wieder mehrere Technologiepartner von Sodick mit ihren Lösungen vertreten: Die Automationslösung für das Senkerodieren stammt von EROWA (ERC80), die Knickarmroboter für Draht- und Senkerodieren liefert Fruitcore Robotics (SDG.ProOne, SDG.HR50), und für die Mehrachsbearbeitung kommen verschiedene Achslösungen von ITS-Technologies aus Oberndorf zum Einsatz.

Als Mitaussteller direkt am Stand ist in diesem Jahr die Summira GmbH aus Bornheim-Sechtem. Der Lohnfertiger ist selbst langjähriger Anwender mehrerer Sodick-Erodiermaschinen und zugleich Zulieferer für das Unternehmen: Summira fertigt unter anderem TaperFlex-Messlehren, Spannblöcke und Sonderhalterungen für Sodick und hat mit dem Video-Zentrier-Messmikroskop CV-VZM sowie dem Messplatz CT-12000 eigene optische Messsysteme für das In-Process-Messen direkt an der Erodiermaschine entwickelt.

„Die AMB ist für uns die passende Bühne, um zu zeigen, wie viel Produktivität heute im Erodieren steckt, wenn Maschine und Automation von Anfang an zusammengedacht werden“, so Addelia.

Sodick auf der AMB 2026 in Halle 7, Stand 7C65

Bild:

www.sodick.de