Gelaserte Spangeometrien und modulare Fräslösungen für Osteuropa

Die SIMTEK Präzisionswerkzeuge GmbH präsentiert sich auf der Metal Show & TIB 2026 in Bukarest

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©Simtek

Rumänien zählt zu den am schnellsten wachsenden Fertigungsmärkten Osteuropas, und genau dort zeigt SIMTEK vom 12. bis 15. Mai auf der Metal Show & TIB in Bukarest, welche Werkzeuglösungen diesen Wandel antreiben. In Halle B2, Stand 142, präsentiert das Unternehmen gelaserte Spanformgeometrien und das modulare Fräswerkzeugsystem simmill 9W, zwei Technologien, die Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen adressieren.

Rumänien hat sich zu einem der wichtigsten Automotive-Standorte Osteuropas entwickelt: Namhafte Hersteller verlagern Produktionen hierher, ein dichtes Zuliefernetz ist entstanden, und mit ihnen steigt der Bedarf an hochpräzisen, prozesssicheren Werkzeuglösungen. SIMTEK ist auf diesen Markt vorbereitet: Das Unternehmen verfügt über einen eigenen Vertriebsmitarbeiter in Rumänien, der Direktkunden und Vertriebspartner vor Ort betreut. „Wir sind direkt in Rumänien präsent – das zeigt, welchen Stellenwert dieser Markt für uns hat. Fertigungsbetriebe hier suchen gezielt nach Lösungen, die Prozesssicherheit mit Wirtschaftlichkeit verbinden, und genau das ist unser Ansatz“, erklärt Domenico Laurenza, Marketingleiter bei SIMTEK. Die Metal Show & TIB in Bukarest bietet dafür den direkten Zugang zu Fachleuten und Entscheidern aus der Region.

Gelaserte Spangeometrien für zuverlässige Spankontrolle

Konventioneller simturn DX Schneideinsatz (links) versus gelaserte Spangeometrie (rechts): Bei gleichen Schnittwerten lenkt die gelaserte Variante Späne kontrolliert aus der Bearbeitungszone, was Wirrspäne und längere Bearbeitungszeiten vermeidet. ©Simtek

3D-gelaserte Spanformgeometrien ermöglichen eine zuverlässige Spankontrolle selbst bei schwer zerspanbaren Materialien und komplexen Konturen, was sie zu einem entscheidenden Faktor für automatisierte Fertigungsprozesse macht. Unkontrollierte Späne können Werkzeuge und Bauteile beschädigen und kostenintensive Nacharbeit nach sich ziehen. Gelaserte Werkzeuge setzen hier an: Sie lenken den Span gezielt aus der Bearbeitungszone und erhöhen damit die Prozesssicherheit auch bei hohem Durchsatz.

simmill 9W – modulares Fräswerkzeugsystem mit Monoblock-Stabilität

Das Fräswerkzeugsystem simmill 9W folgt dem Prinzip MONODULAR: Es kombiniert die Stabilität von Monoblockwerkzeugen mit der Wirtschaftlichkeit modularer Systeme. Gegenüber reinen Monoblockwerkzeugen ist der Materialeinsatz deutlich geringer, ein Argument, das angesichts steigender Hartmetallpreise an Gewicht gewinnt. Im Standardsortiment kommen bei Frästiefen bis 16,5 mm bis zu 12 Schneiden zum Einsatz; im Individualbereich sind die Möglichkeiten hinsichtlich Durchmesser, Breiten und Tiefen nochmals größer. Das System eignet sich für Nut-, Trenn- und Schlitzfräsen, vor allem in der Automobil- und Maschinenbauindustrie.

Das simmill 9W-System auf der Metal Show & TIB: modular wie ein Wechselsystem, stabil wie ein Monoblock. ©Simtek

Längenverstellbare Halter für flexible Kleinserienfertigung

Zudem stellt SIMTEK längenverstellbare Werkzeuge vor, die es Anwendern ermöglichen, mit weniger Werkzeugvarianten eine hohe Flexibilität in der Kleinserienfertigung zu erreichen. Die längenverstellbaren Trägerwerkzeuge von SIMTEK sind speziell für die Kleinserienfertigung konzipiert und ermöglichen es den Anwendern, schnell und flexibel auf sich ändernde Anforderungen zu reagieren.

Die längenverstellbaren Halter sind aufgrund ihrer Vielseitigkeit und Reduzierung der Werkzeugvielfalt nicht nur besonders wirtschaftlich und flexibel, sondern sorgen darüber hinaus dank des patentierten ME-Spannprinzips auch trotz der zusätzlichen Schnittstelle für höchste Stabilität und Präzision. Das Sortiment deckt ein breites Anwendungsspektrum ab: Von Ausdrehwerkzeugen für das Ausdrehen kleiner Bohrungen ab Ø 4,7 mm mit simturn AX, über Werkzeuge für bspw. das Ausdrehen, Nutenstechen oder Gewinden in Bohrungen ab 7,0 mm mit simturn DX bis hin zu dreischneidigen Ausdrehwerkzeugen der Gruppe simturn PX für Bohrungen ab Ø 10,5 mm. „Wer weniger Rüstaufwand, weniger Lagerhaltung und trotzdem die gleiche Präzision will, dem geben wir mit unseren längenverstellbaren Haltern genau das richtige Werkzeug an die Hand“, betont Domenico Laurenza.

Kundenspezifische Werkzeuge für nahezu jede Herausforderung

Längenverstellbare simturn DX Trägerwerkzeuge für die Innenbearbeitung: variable Längeneinstellung und ME-Spannsystem für höchste Stabilität bei minimalem Werkzeugbestand. ©Simtek

Die Werkzeugentwickler bei SIMTEK denken auch stets über die Grenzen des Standardsortiments hinaus, um den Kunden die bestmögliche Werkzeuglösung für ihren Anwendungsfall liefern zu können. Mit jährlich über 10.000 kundenspezifischen Entwicklungen unterstützt das Unternehmen Hersteller dabei, auch bei kleinsten Losgrößen wirtschaftlich zu produzieren. Dies ist besonders für die Medizintechnik und die Bearbeitung von Mikroteilen relevant, wo oft spezielle Geometrien und minimale Durchmesser gefordert sind.

Kontakt:

www.simtek.com