Neues BAZ zur Intec/Z connect

Im Rahmen der Intec/Z connect 2021 kündigt NILES-SIMMONS-HEGENSCHEIDT eine Neuvorstellung an: die neue Generation des CNC-Dreh-Fräs-Bearbeitungszentrums N40 MC. Doch auch andere Produkte der internationalen Maschinenbaugruppe stehen im Blickpunkt.

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(Bildnachweis: NILES-SIMMONS Industrieanlagen GmbH)

Die neue Generation des CNC-Dreh-Fräs-Bearbeitungszentrums N40MC, welches im zweiten Halbjahr dieses Jahres auf den Markt kommen wird, ermöglicht laut des Unternehmens eine effiziente Komplettbearbeitung großer Werkstücke in einer Aufspannung mit höchster Präzision. Die bewährte Baugröße wurde konstruktiv komplett überarbeitet und verfügt über ein optimales Verhältnis von Aufstellfläche zu Arbeitsraum, sodass nun ein noch breiteres Spektrum an Werkstückdimensionen bearbeitet werden kann.

Durch eine Vielzahl konstruktiver und softwareseitiger Neuerungen können die Bearbeitungsprozesse besonders stabil, effizient und flexibel gestaltet werden und tragen noch stärker dem Konzept einer hochautomatisierten Fertigung mit geringsten Bedienereingriffen und höchster Verfügbarkeit Rechnung, teilt NILES-SIMMONS-HEGENSCHEIDT mit.

Virtuelle Inbetriebnahme: Effizienz, langfristige Flexibilität und hohe Verfügbarkeit

Die Funktionsvielfalt moderner Bearbeitungsmaschinen nimmt stetig zu. Im Gegensatz dazu wird die zur Verfügung stehende Zeit, um Maschinen in die Produktion einzubringen, immer kürzer. Eine Möglichkeit, um in diesem Spannungsfeld erfolgreich zu sein, ist die Virtuelle Inbetriebnahme (VIBN) von Anlagen.

Dabei werden virtualisierte 3D-Maschinenmodelle entwickelt, mit realen oder virtuellen Steuerungen gekoppelt und so das reale System- und Zeitverhalten möglichst 1:1 abgebildet. Damit sind die Inbetriebnahme sowie Tests von Funktionen und Abläufen parallel zum Entwicklungs- und Fertigungsprozess möglich. Der Inbetriebnahme- und Entwicklungsprozess lässt sich damit um bis zu 30 bis 50 Prozent verkürzen, so NILES-SIMMONS-HEGENSCHEIDT.

Walzverfahren: konsequenter Leichtbau, Produktionskosten senken, Ausschuss minimieren

Auch die umfangreichen Einsatzmöglichkeiten der mechanischen Verfahren Festwalzen, Glattwalzen und Richtwalzen stellt die Firma auf dem digitalen Event vor, die eigenen Angaben zufolge die Bauteilfestigkeit, Oberflächenqualität und Korrosionsbeständigkeit entscheidend, effizient und vor allem kostensparend verbessern. Sie ermöglichen konsequenten Leichtbau durch reduzierten Materialbedarf, senken die Produktionskosten durch Trockenbearbeitung und minimieren den Ausschuss, berichtet NILS-SIMMONS-HEGENSCHEIDT.

Unrunddrehen: Übertragungsfähigkeitssteigerung und höhere Sicherheit

Das Unrunddreh-Verfahren ist ein neuer Drehprozess zur Fertigung von unrunden Geometrieformen an Wellenenden. Herstellbar sind polygonale Profile, die durch kinematische Kopplung und Überlagerung von linearen Bewegungen zwischen Werkstück und Werkzeug erzeugt werden.

Nach Angaben der Maschinenbaugruppe macht das Verfahren die Herstellung von Welle-Nabe-Verbindungen (WNV), die neben einem Kraftschluss auch einen Formschluss und damit gegenüber konventionellen WNV eine Steigerung der Übertragungsfähigkeit und höhere Sicherheit aufweisen, möglich.

Automatisierungslösungen für Einzelmaschinen und Linien sowie Universalschleifen

Doch das ist noch nicht alles, was NILES-SIMMONS-HEGENSCHEIDT auf der Intec/Z connect 2021 vorstellt: Auch die Portal-Roboter-Baureihe Automatisierungslösungen von RASOMA werden den Besuchern interaktiv nähergebracht. Genau wie die WOTAN S6U, eine Universalschleifmaschine zur 4-Seiten-Bearbeitung aller gängigen Werkstückgrößen.

Kontakt:

www.niles-simmons.de