Mehr Effizienz in Validierungsprozessen

Die neueste Version von NCSIMUL verbessert die integrierte Überprüfung und Optimierung von NC-Programmen in der Digital-Twin-Umgebung

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Mit der Funktion „Selective Simulation“ ermöglicht NCSIMUL von Hexagon schnellere Restmaterial-Vorschauen in hochwertigen Bearbeitungsprozessen. ©Hexagon

Die Division Production Software von Hexagon veröffentlicht die neueste Version ihrer leistungsstarken CNC-Simulationssoftware NCSIMUL: Sie stärkt den integrierten Ansatz für die Überprüfung, Simulation und Optimierung von NC-Programmen. Dank der zum Patent angemeldeten Funktion „Selective Simulation“ können nun Restmaterial-Vorschauen in kurzer Zeit erzeugt werden. Damit steigt die Prozesseffizienz deutlich.

Programmier- und Bearbeitungsabläufe in der Fertigung müssen aufgrund steigender wirtschaftlicher Anforderungen zunehmend beschleunigen. NCSIMUL vereint G-Code-Verifizierung, CNC-Simulation und Optimierung in einer einzigen Digital-Twin-Umgebung und hilft so Herstellern, die Geschwindigkeit ihrer Fertigungsprozesse zu erhöhen, ohne vermeidbare Produktionsrisiken einzugehen. Dies ist besonders wichtig bei hochwertiger Bearbeitung, in denen ein einzelnes Programm viele Maschinenstunden, mehrere Arbeitsschritte und kritische Phasen umfassen kann – die alle einer sorgfältigen Überprüfung bedürfen. „Hersteller stehen unter dem Druck, Zeit, Fachwissen und Maschinenkapazitäten besser zu nutzen“, erklärt Peter Ameloot, Senior Director EMEA North, Hexagon Production Software Division. „Dieser Druck ist in der Verifizierungsphase besonders stark zu spüren. Hier benötigen Teams Sicherheit, bevor ein Programm die Maschine erreicht, sie können sich aber keine unnötigen Verzögerungen leisten.“

Funktion „Selective Simulation“ ermöglicht Vorschauen zur schnelleren Überprüfung

Die zum Patent angemeldete Funktion „Selective Simulation“ nutzt GPU-beschleunigte Reststock-Vorschauen, um während der NC-Decodierungsphase Zwischenmodelle des Reststocks zu generieren. So können sich Programmierer frühzeitig einen Überblick darüber verschaffen, wie sich das Teil im Laufe des Programms entwickelt. Die Vorschauen erlauben zudem, den Zustand des Teils in verschiedenen Phasen zu überprüfen und sichtbare Probleme früher zu erkennen. So können sich die Programmierer den Vorgängen zuwenden, die ihre Aufmerksamkeit tatsächlich erfordern.

In einem internen Test auf Basis einer Formbauanwendung mit langem Zyklus erforderte ein Programm mit einem 11,5-stündigen Maschinenzyklus zuvor 24 Minuten sequenzielle Simulation, bevor der Programmierer den erforderlichen Arbeitsgang überprüfen konnte. Mit der selektiven Simulation wurden die Restmaterial-Vorschauen hingegen in weniger als zwei Minuten generiert. Reststock-Vorschauen unterstützen so eine frühere Überprüfung und Iteration. Die vollständige NC-Code-Simulation, einschließlich umfassender Kollisionserkennung und Materialabtraggenauigkeit, bleibt jedoch der Standard für die finale Freigabe, bevor ein Programm an die Maschine übergeben wird.

Simulation und Optimierung in gemeinsamer Umgebung erhöhen Effizienz
„Simulationsgenauigkeit stand bei NCSIMUL schon immer im Mittelpunkt“, sagt Jasper Sanders, Produktmanager für NCSIMUL im Geschäftsbereich Production Software von Hexagon. „Die selektive Simulation bietet Programmierern nun eine flexiblere Möglichkeit, komplexe Programme durchzuarbeiten. Sie können viel früher nützliche Einblicke gewinnen, ihre Aufmerksamkeit auf die wichtigsten Arbeitsschritte richten und sich dennoch bei der abschließenden Verifizierung auf die vollständige NCSIMUL-Simulationsengine verlassen.“
Durch die Kombination von Simulation und Optimierung in einer gemeinsamen Umgebung schafft NCSIMUL das nötige Vertrauen für die Freigabe von NC-Programmen und die erforderliche Effizienz.

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hexagon.com