Präzise auch im Einstiegssegment

STUDER ist international renommiert für seine Rundschleifmaschinen im High-End-Segment – aber auch bei den Einstiegsmaschinen stimmen Qualität und Präzision.

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STUDER Favorit. Bild: Studer

“Für Kunden, die STUDER-Qualität und höchste Präzision schätzen, aber nicht alle Features aus dem Premium-Segment benötigen, bauen wir unser Einstiegssegment laufend aus”, sagt Sandro Bottazzo, CSO der Fritz Studer AG. Als “kompromisslose STUDER-Qualität und -Präzision zum Einstiegspreis“, beschreibt er die Philosophie hinter den Einstiegsmaschinen in der Produktpalette. Konkret handelt es sich bei den Maschinen aus dem Einstiegssegment um die Modelle favorit, favoritCNC und S100.

Aber was ist überhaupt eine Einstiegsmaschine? “Im Vergleich zu unseren High-End-Modellen sind Anzahl Werkzeuge und Spindelleistungen limitiert und viele technische Abläufe und Schnittstellen sind standardisiert – sie decken dadurch mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis eine Vielzahl von Schleif-Applikationen ab“, erklärt Daniel Huber, CTO von STUDER. Zudem sind je nach Modell auch optionale Erweiterungen und Anpassungen im Bereich Zubehör möglich, mit denen Betriebe ihre individuelle Produktion noch effizienter gestalten können. Damit hat STUDER für jeden Anwendungsbereich die passende Maschine im Portfolio. „Unsere Vertriebsmitarbeitenden und unsere Vertriebspartner kennen die Spezifikationen jeder Maschine und können dementsprechend das passende Modell mit der optimalen Konfiguration anbieten“, erläutert Bottazzo.

Das Beste aus zwei Welten

Die Kundinnen und Kunden erhalten das Beste aus zwei Welten: sie profitieren von einem wirtschaftlichen Preis und erhalten das kompromisslos hochwertige Produkt mit weltweit bekannter STUDER-Qualität, bester Zuverlässigkeit und höchster Präzision. Und noch eine Besonderheit verbindet alle Einstiegsmaschinen: STUDER bietet besonders kurze Lieferzeiten. Möglich ist dies dank des hauseigenen Fertigungskonzepts und der Fließmontage+. Dort montieren Fachleute von STUDER die Maschinen an einem speziell konzipierten hochpräzisen Fördersystem. Kunden profitieren hier von kürzesten Durchlaufzeiten und hoher Herstellungsqualität.

Was das aus Kundensicht in der Praxis bedeutet, beschreibt Okyay Erik, General Manager des türkischen Automobil-Zulieferers Celikis: “Uns hat überrascht, was die STUDER favorit leisten kann, obwohl sie eigentlich als Einstiegsmaschine klassifiziert ist.” Das in Izmir ansässige Unternehmen produziert unter anderem Differentialgetriebe, Wellen und Gehäuse für große Automobilhersteller. “Mit der favorit haben wir die Effizienz unserer Produktion von Antriebswellen erheblich steigern können”, berichtet Erik. “Waren es früher 15 Antriebswellen in einer Stunde, gelingen uns nun in der gleichen Zeit 25 Antriebswellen. Dazu kommt noch der Vorteil, dass wir keine Messsteuerung mehr einsetzen müssen, da die Wiederholgenauigkeit der Maschine sehr hoch ist. Dies wiederum reduziert die Umrüstzeiten, was die Produktivität maßgeblich erhöht.”

Einstiegsmaschinen beherrschen die wichtigsten Anwendungen

STUDER favoritCNC. Bild: Studer

Die favorit kann als universell einsetzbare, und dank dem 24“ Multitouch Bildschirm leicht programmierbare, CNC-Universal-Rundschleifmaschine, sowohl kurze als auch lange Werkstücke mit einem Gewicht bis zu 150 Kilogramm schleifen – in Einzel- oder Serienfertigung. Dabei gewährleisten die aus hochwertigem Grauguss gefertigten Quer- und Längsschlitten höchste Präzision. Und wie bei alle Maschinen von STUDER besteht das Maschinenbett aus dem patentierten Mineralguss Granitan, das mit einem hervorragenden Dämpfungs- und Thermikverhalten für beste Oberflächenqualität der geschliffenen Teile sorgt. Dies sind nur einige Beispiele dafür, wie Kunden bei Einstiegsmaschinen von STUDER als Premiumhersteller profitieren.

Gleiches trifft auf die favoritCNC zu. Diese CNC-Universal-Rundschleifmaschine ist die Spitzenreiterin in Sachen Preis-Leistung und lässt sich mit verschiedenen Optionen wie Messteuerung, Auswuchtsystem, Anschlifferkennung und Längspositionierung nachträglich an eine Vielzahl von Schleifaufgaben anpassen. Mit einer Spitzenweite von 650 mm oder 1000 mm ist sie universell einsetzbar und beherrscht die wichtigsten Anwendungen. Wie hoch die Schleifpräzision selbst in dieser Einstiegsklasse ist, zeigt zum Beispiel ihre hohe Rundheitsgenauigkeit von unter 0,0004 mm. Und dank der hauseigenen Schleifsoftware StuderPictogramming lassen sich selbst komplexe Schleifzyklen einfach und intuitiv ausführen.

STUDER S100 Rundschleifmaschine. Bild: Studer

Einfache Bedienung ist besonders wichtig

Mit der S100 ist zudem auch eine Spezialistin für Innenrundschleifen im Einstiegs-Portfolio und sozusagen das Pendant zur favoritCNC im Aussenrundschleifen. Sie beherrscht mit höchster Genauigkeit ein großes Spektrum an Innen-, Plan-, und Außenschleifanwendungen und ist damit die ideale Universal-Innenrundschleifmaschine in diesem Segment. Ihre Spezialität ist die Komplettbearbeitung von Werkstücken mit einer Länge bis 550 mm (inklusive Spanmittel) und einem Durchmesser bis 420 mm. Durch den Schleifkopf mit mehreren Schleifspindeln und QuickSet für eine schnelle Einrichtung, reduziert sie die Ein- und Umrichtkosten deutlich. Auch die S100 lässt sich einfach und schnell steuern, mit ergonomisch angeordneten Bedienungselementen und StuderPictogramming. “Die einfache Bedienung ist auch bei Einstiegsmaschinen besonders wichtig”, erklärt CSO Bottazzo.

Vielerorts wird es aufgrund der schrumpfenden und alternden Bevölkerungen immer schwieriger, die in den Ruhestand gehenden Arbeitskräfte zu ersetzen, die durch ihre jahrelange Erfahrung auch mit manuellen Schleifmaschinen eine hohe Qualität erreichen konnten. “Dank der innovativen Technik, intuitiven Software und einfachen Bedienung unserer Einstiegsmaschinen können Mitarbeitende eines Betriebs bereits nach einer Schulung von wenigen Tagen Werkstücke in höchster Qualität schleifen”, erläutert CTO Huber.

Auch Automatisierung spielt eine immer wichtigere Rolle. Denn diese hilft dabei, den Zeit- und Arbeitsaufwand für Bedienende zu reduzieren und die Produktion insgesamt effizienter zu gestalten. So lässt sich etwa die favorit und die S100 mit einer standardisierten Laderschnittstelle ausstatten, welche die Bedientür automatisch öffnen und schließen kann. “Die Kunden können die Maschine damit in ihren eigenen automatisierten Produktionsablauf integrieren, zum Beispiel mit einem Roboterarm oder einem Portallader”, sagt Huber.

Sandro Bottazzo, CSO bei Studer. Bild: Studer

Breites Anwendungsspektrum

Genau wie bei seinen Premium-Modellen kennt STUDER als global aufgestellter Schleifmaschinen-Hersteller mit einer über 111-jährigen Tradition die regional unterschiedlichen Anforderungen auch im Einstiegsbereich. “Nebst einer hohen Qualität und Präzision ist insbesondere eine hohe Zuverlässigkeit sehr wichtig. Unsere Kunden, gerade auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen, schätzen es, dass sie mit unseren Maschinen praktisch keine Ausfälle haben und so hochwirtschaftlich schleifen können”, erklärt Bottazzo. Denn die technische Standardisierung sorgt nicht nur für einen wirtschaftlichen Preis, sondern auch für eine geringe Fehleranfälligkeit. Und falls doch mal ein Problem auftreten sollte, steht der kundennahe und leistungsstarke Customer Care von STUDER schnell und kompetent zur Verfügung.

Aber was ist am Ende die typische Kundschaft für eine Einstiegsmaschine? Die gibt es nicht, dank des hohen Anwendungsspektrums, die diese Maschinen abdecken. Sei es ein Automobil-Zulieferer auf höchstem internationalen Niveau wie Celikis in der Türkei oder Hersteller von Werkzeugen für die Holzbearbeitung, Hydraulikteilen für die Flugzeugindustrie, Wellen für Traktoren, Hartmetall-Komponenten für Ziehmatrizen: das alles und vieles mehr lässt sich mit den Einstiegsmaschinen von STUDER realisieren – wirtschaftlich, effizient und ohne Kompromisse bei der Qualität.

Kontakt:

www.studer.com