Gnutti Carlo Group setzt auf c-Com

Die Gnutti Carlo Group hat sich dafür entschieden, ihr Toolmanagement mit Softwarelösungen der c-Com GmbH zu digitalisieren. Technologische Infrastruktur, der breite Scope und die Flexibilität haben den Zulieferer aus Italien überzeugt.

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Freuen sich auf die Zusammenarbeit, von links: Kai Stückler (Project Manager c-Com), Paolo Buizza (Senior Process Engineer Gnutti Carlo Group), Bernhard Schuster (Team Leader Project Management & Application c-Com), Jan Baťha (Smart Factory & AI Manager Gnutti Carlo Group) und Omar Moser (Chief Information Officer Gnutti Carlo Group). (Bildnachweis: Gnutti Carlo Group)

„Der Verbrauch von Zerspanungswerkzeugen stellt einen nennenswerten Ausgabenblock dar und ist für uns daher seit jeher ein strategisch wichtiges Element, um am Markt wettbewerbsfähig zu sein“, unterstreicht Paolo Buizza, Senior Process Engineer der Gnutti Carlo Group, die Bedeutung von Produktivitätssteigerungen im Werkzeugmanagement.

„In der Entwicklung und kontinuierlichen Verbesserung von industriellen Prozessen nehmen Werkzeuge sowohl im Hinblick auf die Kosten als auch auf die Leistungsfähigkeit der Produktion eine Schlüsselfunktion ein. Daher arbeiten wir täglich daran, hier Verbesserungen zu erzielen.“

Eine komplexe Aufgabe, die durch das starke Wachstum der Gnutti Carlo Gruppe inklusive Zukäufe und die unterschiedlichen Organisationsstrukturen und Technologielevels noch verstärkt wurde. Ein präzises Management der Werkzeugthemen wurde notwendig. „Jeder Standort der Gnutti Carlo Group hat ein hervorragendes Level an technologischer Kompetenz“, unterstreicht Buizza, „aber es ist uns noch nicht gelungen, Best Practice Abläufe bei allen Standorten zu implementieren.“

Drei wesentliche Faktoren haben den Ausschlag dafür gegeben, eine digitale Toolmanagementlösung einzuführen:

  • Das Nutzen von Synergien durch ein System, das verschiedene Datenquellen integriert und auswertet. Die Harmonisierung und Vereinheitlichung der Werkzeugverwaltung sollen die Möglichkeiten für Optimierungen und Rationalisierungen steigern.
  • Die Erhöhung der Ressourceneffizienz durch ein umfassendes, flexibles und nutzerfreundliches Managementsystem spielte ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Mitarbeiter sollen sich auf die Analyse und Einführung von Verbesserungen und Optimierungen konzentrieren, anstatt ihre Kapazität mit verwaltenden Tätigkeiten zu verbringen.
  • Die Einführung eines einzigen Systems zur Datensammlung mit einer Schnittstelle schafft Kapazität für das Monitoring der Cost per Part auf verschiedenen Ebenen. Ähnliche Bearbeitungen innerhalb der Gruppe werden vergleichbar, technologische Verbesserungen durch das Duplizieren von Prozessen von Standort zu Standort vereinfacht.

c-Com wird Partner für alle Standorte der Gnutti Carlo Group

Die Gnutti Carlo Group führt ein digitales Toolmanagement von c-Com für alle Zerspanungswerkzeuge und andere Komponenten im Fertigungsumfeld ein, um so Synergien und Effizienzsteigerungen zu erreichen. (Bildnachweis: c-Com)

Nach einer einjährigen Evaluierungsphase entschied sich die Gnutti Carlo Group, mit c-Com als Partner ein digitales Toolmanagement einzuführen. Den Ausschlag gaben die technologische Infrastruktur, der breite Scope und die Flexibilität der c-Com Software, die Integrationsmöglichkeit verschiedener Standorte und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit.

„Wir freuen uns darauf, mit unserem kombinierten Know-how in Sachen Präzisionswerkzeuge, IT und OT das Toolmanagement der Gnutti Carlo Group weltweit auf ein komplett neues Niveau zu heben“, unterstreicht Giari Fiorucci, Geschäftsführer der c-Com GmbH. „Die Erwartungshaltung seitens der Gnutti Carlo Group ist hoch, durch das digitale Toolmanagement System eine einheitliche Basis und Sprache, wenn man so will, zu erreichen. Diese Herausforderung nehmen wir gerne an.“

„Der Implementierungsplan ist ambitioniert und komplex“, räumt Paolo Buizza ein. „Aber wir sind zuversichtlich, dass wir unser Ziel in der gesetzten Zeit erreichen.“ Im ersten Schritt steht die Definition der Basisstruktur auf dem Plan, also die Festlegung der Master Data, der Klassifikationen, der logistischen Abläufe etc. Das System wird im zweiten Schritt am Hauptsitz in Maclodio eingeführt, getestet und kalibriert.

„Zusammen mit dem dritten Step, dem Roll-out auf alle übrigen Standorte, kalkulieren wir eine Projektlaufzeit für das digitale Toolmanagement von etwa drei Jahren“, umreißt Giari Fiorucci das Gesamtprojekt zuversichtlich.

Kontakt:

www.c-com.net