AMB 26 – So geht Messe

Die Fachmesse in Stuttgart ist vorbei und hat die Branche positiv überrascht und optimistisch gestimmt.

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Die AMB 2026 war super. ©DOM

(nicht KI generiert von Frank Dietsche)

Die Aussteller der AMB 2026 auf der Landesmesse in Stuttgart blickten im Vorfeld mit gemischten Gefühlen auf das anstehende Branchenevent. Von der kriselnden Wirtschaft, innerpolitischen Eiertänzen, bis hin zu weltwirtschaftlichen Machtspielen, sind und waren doch zu viele negative Faktoren im Raum, die keine sichere Prognose zuließen.

Doch die Unsicherheit war schnell verflogen, da schon am ersten (!) Messetag die Messehallen gut gefüllt waren. Der zweite Messetag sprengte die Erwartungen mit teilweise übervollen Hallen und Besucherströmen, die sich selbst von Video-Teams und Selfie-Influenzern nicht aufhalten ließen. An Tag drei und vier pendelten sich die Besucherströme dann wieder auf ein normal positives Niveau ein.

Interessant zu beobachten war auch die Qualität der Besucher. Mit Zeichnungen und Skizzen bewaffnet, waren an den Messeständen viele angeregte Gespräche zu beobachten, die auf konkrete Projekte schließen ließen. Die Stimmung der Aussteller und Besucher war überwiegend positiv.

Zu sehen gab es auf der AMB einiges und die Aussteller haben nicht nur mit Standoptik, Geschenken und Bewirtung überzeugt. Ob Maschinen, Anlagen, Präzisionswerkzeuge, Automation oder Software. Viele Unternehmen der Branche haben ihre Hausaufgaben gemacht und präsentierten Neuheiten und Innovationen um Prozesse zu verbessern, Fachkräftemangel abzufedern und die Wirtschaftlichkeit und somit Konkurrenzfähigkeit für die Zukunft zu ermöglichen.

An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass die Politik überwiegend, die Ministerin Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut kam zur Eröffnung, mit Abwesenheit glänzte. In Zeiten von Stellenabbau und Insolvenzen, hätte mehr Interesse durch die Führungspersönlichkeiten aus Berlin oder Stuttgart für viele Unternehmen auch ein motivierendes und wertschätzendes Zeichen gesetzt. Mit dem Hintergrund der politischen Situation in Deutschland ist dies schwer nachvollziehbar. Die AMB und deren Aussteller repräsentieren immerhin den Wirtschaftsstandort Deutschland und dessen Innovationskraft einem internationalen Publikum. Die vor Ort anwesenden Verbände berichteten während der Messe immerhin über einen Aufwärtstrend in der Branche. Ob dies ein Ergebnis der Politik und politischen Reformen ist, ist zu diesem Zeitpunkt Spekulativ.

Auch ohne große Unterstützung der Politik hat die AMB 2026 ein Zeichen gesetzt. Schon im Vorfeld hat das Projektteam um Romy Arnold alles getan um die Messe erfolgreich zu gestalten. Mit der AMB-Roadshow, der Vormesseveranstaltung AMB-Review oder der Vorbereitung für das umfangreiche Rahmenprogramm, hat der Veranstalter viel Engagement gezeigt, Branchennähe bewiesen und vom Aussteller über Besucher bis hin zum Pressevertreter den eigenen Servicegedanken vermittelt.  Faktoren die zeigen, dass auch in einem schwierigen Marktumfeld eine erfolgreiche Messe möglich ist.

Die Aussteller haben mit einem positiven Fazit die Messe beendet und bereits ihre Vorfreude auf die AMB 2028 zum Ausdruck gebracht. Ein weiterer positiver Aspekt für 2028 ist zudem, dass die IMTS in Chicago dann nicht gleichzeitig, sondern zeitversetzt stattfinden wird, was für viele Aussteller die Präsenz auf beiden Messen vereinfacht.

Viele positive Aspekte die darauf hindeuten, dass die von speziellen Parteien kolportierten Deutschlanduntergangsstimmung mehr eine bewusste Bürgerverunsicherung als Realitätswahrnehmung darstellt.

Auf der AMB konnte sich jeder ein Bild darüber machen, wie es um die Innovations- und Schaffenskraft in Deutschland bestellt ist. Die Landesmesse Stuttgart als Veranstalter sowie die Aussteller der AMB haben gezeigt was möglich ist und ein positives Zeichen für die Zukunft gesetzt.

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