
(Frank Dietsche) Volles Haus und gute Stimmung bei den Anwesenden waren in Stuttgart beim Warmup zur AMB 2026 ein vielversprechender Start für die wichtigste Branchenmesse in diesem Jahr. Das Team um die AMB- Projektleiterin Romy Arnold hat schon in den letzten Monaten mit der AMB-Roadshow kräftig die Werbetrommel gerührt und mit Info Veranstaltungen an verschiedenen Orten, Unternehmen und Fachkräfte zum Messebesuch animiert.

Mit dem AMB-Preview 2026 hat die Landesmesse Stuttgart ein Format geschaffen, dass den Ausstellern die Möglichkeit bot, in kurzen Vorträgen ihren Messeauftritt und dessen Highlights zu beschreiben. Hierfür hatte das AMB-Team vier Aussteller-Highlights Bereiche vorgesehen. Vertreter dieser Unternehmen nutzten die Möglichkeit für kurze Präsentationen:
- Vorträge im Bereich Werkzeugmaschinen
CHIRON Group SE, Citizen Machinery Europe GmbH, DMG Mori, FFG, DN Solutions x Heller, GROB-WERKE GmbH & Co. KG, INDEX-Werke, United Machining Solutions, Yamazaki Mazak Deutschland GmbH
- Vorträge im Bereich Automatisierung, Software & Digitalisierung
FANUC, Imnoo AG, Kurt Breuning IRCO Maschinenbau GmbH, OPEN MIND Technologies AG, Siemens AG
- Vorträge im Bereich Präzisionswerkzeuge
CERATIZIT, Gühring KG, Haimer GmbH, HAINBUCH GmbH,Paul Horn GmbH
Hoffmann Group, ISCAR Germany GmbH, MAPAL Dr. Kress SE & Co. KG,
ROEMHELD, SCHUNK.
- Vorträge im Bereich Sonstige
3N Solutions GmbH, Castrol Germany GmbH
Auch die Branchenverbände nutzten die Veranstaltung um die aktuelle Situation kurz darzustellen.
Guido Reimann, stellv. Geschäftsführer VDMA Software und Digitalisierung, startete seinen Vortrag mit der Aussage „wir brauchen eine Strategie in den Unternehmen“. Potenzial bei der Digitalisierung von Prozessen oder Services ist, obwohl dabei viele Unternehmen schon sehr fortgeschritten sind, vorhanden.
In einem interessanten Vortrag stellte Markus Heseding, Geschäftsführer VDMA Präzisionswerkzeuge, die schwierige Rohstoffsituation für die Hersteller und somit auch für die Anwender von Präzisionswerkzeugen dar.

Die Abhängigkeit von China, die Preisentwicklung bei Wolfram, Kobalt und auch synthetischen Diamanten erzeugt in der Branche Sorgenfalten. Einerseits ein Rohstoff- Engpass in der Hartmetallproduktion und dazu eine drohende Knappheit an Schleifmitteln durch fehlende synthetische Diamanten, beschreiben das Dilemma der Hersteller mehr als deutlich. Die Verfügbarkeit ist somit gefährdet und Markus Heseding appelliert mit Nachdruck an alle Beteiligten, dass der Hartmetallschrott im deutschen- oder europäischen Recyclingkreislauf gehalten werden muss.
Mit einer schwarzen Null rechnet Heseding für die Branche zum Abschluss des Jahres.
Guido Reimann, stellv. Geschäftsführer VDMA Software und Digitalisierung, startete seinen Vortrag mit der Aussage „wir brauchen eine Strategie in die Unternehmen“. Potenzial bei der Digitalisierung von Prozessen oder Services ist, obwohl viele Unternehmen schon sehr fortschrittlich agieren, noch immer vorhanden.
Dr. Markus Heering, Geschäftsführer des VDW zeigte auf, dass China inzwischen als Produzent und Exporteur von Werkzeugmaschinen, Deutschland und Japan überholt hat. Interessant dabei ist, dass in dieser Statistik auch die in China produzierten Werkzeugmaschinen deutscher Unternehmen, dabei Berücksichtigung finden. Bei den wichtigsten Märkten für deutsche Werkzeugmaschinen sind China und vor allem die USA in der Führungsposition. Die Branche rechnet in 2026 mit einem leichten Minus im Vergleich zum Vorjahr.
Der Geschäftsführer Messe Stuttgart, Roland Bleinroth betonte, dass obwohl viele Unternehmen aufgrund der geopolitischen Entwicklungen das Wasser bis zum Halse steht, sie als Aussteller auf der AMB vertreten sind. Für ihn ein positives Zeichen für die AMB 2026 und die Zukunft.
Die beiden AMB Projektverantwortlichen Romy Arnold und Julian Reime betonten, dass die Anzahl deutscher Aussteller sehr erfreulich ist, gleichzeitig auch der Anteil internationaler Aussteller auch leicht zugenommen hat. Beide sind sehr optimistisch und freuen sich unter dem Motto „Where metal comes alive“ auf eine zukunftsweisende AMB.
Die Welt hat sich verändert und somit auch die Voraussetzungen für die Unternehmen der Branche. Aerospace, Defense, Maschinenbau und Medizintechnik gewinnen mehr und mehr an Wichtigkeit und kompensieren in Teilen die schwächelnde Automobilindustrie. Die Veranstalter der AMB haben dies erkannt, und das Programm rund um die Messe zeitgemäß angepasst. Sowohl Veranstalter als auch die Vorträge der Ausstellervertreter*innen versprühten Optimismus, Motivation, Leidenschaft und Vorfreude zur AMB 2026 auf dem Stuttgarter Messegelände.
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