Hartmetallschrott muss im europäischen Kreislauf bleiben

CERATIZIT stärkt die recyclinggetriebene Versorgungssicherheit von Wolfram in Europa

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Über die Tochtergesellschaft Stadler Raw Materials wird wolframhaltiger Schrott europaweit systematisch gesammelt und sortiert und in diese Recyclingwege geleitet, wodurch wertvolle Sekundärrohstoffe in Europa verbleiben. ©Ceratizit

Die Sicherung der Wolframversorgung ist zu einer zentralen Herausforderung für die europäische Metallbearbeitungsindustrie geworden. Auf der European Cutting Tools Conference (ECTC) in Graz hat die European Cutting Tools Association (ECTA) die Dringlichkeit klar hervorgehoben: „Recycling ist heute entscheidend: Die Rückführung von Hartmetall in den europäischen Kreislauf ist ein wesentlicher Hebel für Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit.“

Für die CERATIZIT Group bestätigt diese Aussage die langfristige strategische Ausrichtung ihrer Lieferkette als von Grund auf resilient – basierend auf einer integrierten Wertschöpfungskette, fortschrittlichen Recyclingkapazitäten und transparenten Standards. Gleichzeitig unterstreicht sie die wachsende Bedeutung, wolframhaltige Schrottpotenziale in europäischen Recyclingkreisläufen zu halten, um Versorgungskontinuität, Compliance und Planungssicherheit für Kunden zu stärken.

Ein zentrales Element ist die strukturierte Rückführung von wolframhaltigem Schrott in westliche Recyclingnetzwerke. ©Ceratizit

Die ECTA weist darauf hin, dass China weiterhin mehr als 80 % der globalen Wolframproduktion und -verarbeitung kontrolliert, während bereits rund 50 % des in Europa eingesetzten Hartmetalls aus Recycling stammen. Gleichzeitig warnt der Verband vor zunehmenden Belastungen der europäischen Recyclingsysteme und fordert koordinierte Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, um mehr Wolfram in Europa zu halten und die Verarbeitungskapazitäten auszubauen.

Integration und Kontrolle entlang der Wertschöpfungskette

Die Versorgungssicherheit von CERATIZIT basiert auf einer vollständig integrierten Wolfram-Wertschöpfungskette innerhalb der Plansee Group – von der Pulverherstellung über die Hartmetallproduktion bis hin zu fertigen Werkzeugen. Wodurch die Kontrolle über entscheidende Schritte gewährleistet und die Anfälligkeit gegenüber kurzfristigen Marktschwankungen verringert wird.

Die Liefersicherheit von CERATIZIT basiert auf einer vollständig integrierten Wolfram-Wertschöpfungskette als Teil der Plansee-Gruppe – von der Pulverherstellung über die Hartmetallproduktion bis hin zu den fertigen Werkzeugen. ©Ceratizit

Ein zentrales Element dieses Modells ist die strukturierte Rückführung wolframhaltiger Schrottpotenziale in westliche Recyclingnetzwerke. Über die Tochtergesellschaft Stadler Raw Materials – Europas größtem Sammler und Händler von Wolframschrott und einem der größten weltweit – wird wolframhaltiger Schrott systematisch erfasst und etablierten Recyclingpfaden zugeführt. Dies trägt dazu bei, wertvolle Sekundärrohstoffe in Europa zu halten. „Wir sammeln und sortieren systematisch wolframhaltigen Schrott in ganz Europa und führen sie unserem westliches Recycling-Netzwerk zu“, so Andreas Lackner, Mitglied des Executive Board der CERATIZIT Group.

Recyclingbasierte Versorgung als strategischer Stabilitätsfaktor

CERATIZIT betreibt eine recyclinggetriebene Lieferkette mit einer Wolfram-Recyclingquote von über 90 % (Geschäftsjahr 2024/25). Dieser zirkuläre Ansatz reduziert die Abhängigkeit von Primärrohstoffen und stärkt die langfristige Versorgungssicherheit. Oliver Sax, Mitglied des Executive Board der CERATIZIT Group:

CERATIZIT stellt sicher, dass Rohstoffe verantwortungsbewusst und transparent über RMI-konforme Schmelzbetriebe und einen strengen Verhaltenskodex für Lieferanten beschafft werden. ©Ceratizit

„CERATIZIT betreibt eine vollständig integrierte Wertschöpfungskette – von der Pulverherstellung über die Hartmetallproduktion bis hin zu fertigen Werkzeugen -, ergänzt durch fortschrittliche Recyclingverfahren.
Die Aussagen der ECTA ordnen dies in den Branchenkontext ein, indem sie Recycling als entscheidenden Hebel für die Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit Europas hervorheben. „Recycling ist heute entscheidend: Die Rückführung von Hartmetall in den europäischen Kreislauf ist ein wichtiger Hebel für Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Federico Costa, Präsident der ECTA.

Der ganzheitliche Ansatz von CERATIZIT verbindet Recycling, Verarbeitungskompetenz und transparente Dokumentation, um den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. ©Ceratizit

Verantwortungsvolle Beschaffung und transparente Standards

CERATIZIT stellt sicher, dass Rohstoffe verantwortungsbewusst und transparent über RMI-konforme Schmelzbetriebe und unter Einhaltung eines strengen Verhaltenskodex für Lieferanten beschafft werden. Dies trägt dazu bei, die Anforderungen an die Compliance und Rückverfolgbarkeit in den Lieferketten der Kunden zu erfüllen.

In diesem Zusammenhang kombiniert der integrierte Ansatz von CERATIZIT Recycling, Verarbeitungskompetenz und transparente Dokumentation, um Kundenanforderungen in einem von Rohstoffvolatilität und steigenden Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit geprägten Umfeld zu erfüllen.

Mehrwert 

Für Kunden ergeben sich klare Vorteile:

  • Höhere Versorgungskontinuität durch integrierte Wertschöpfungskette und Kontrolle über kritische Prozessschritte
  • Recyclingbasierte Versorgungssicherheit mit über 90 % Wolfram-Recyclingquote (GJ 2024/25)
  • Strukturierte europäische Schrotterfassung und Recyclingprozesse über Stadler Raw Materials
  • Verantwortungsvolle Beschaffung und Rückverfolgbarkeit durch RMI-konforme Schmelzer und strengen Supplier Code of Conduct
  • Hohe Planungssicherheit in einem volatilen und zunehmend angespannten Rohstoffmarkt

Kontakt:

www.ceratizit.com