
Die Kern Microtechnik GmbH, Eschenlohe, bietet ihren Kunden in weiten Teilen Europas die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit ihrer höchstpräzisen Fünfachsfräszentren live zu erleben. Dies ist nun auch in der französischsprachigen Schweiz möglich – in Glovelier, wo der Lohnfertiger „Next Factory“ ansässig ist. Als Kern-Partner eröffnete er im Jahr 2025 ein neues Technologiezentrum, in dessen Mittelpunkt eine Kern Micro HD steht.

Die international bekannten Unternehmen Swatch, Rolex und Richemont sind in der französischsprachigen Schweiz zuhause. Aber auch andere Firmen der Uhren- und Luxusgüterindustrie, aus der Medizin- und Maschinentechnik sowie Luftfahrt sind dort angesiedelt. Sie alle benötigen hochpräzise Bauteile, auf deren Herstellung die Bearbeitungszentren von Kern Microtechnik spezialisiert sind. Um die hochkomplexen technischen Vorgänge in der eigenen Sprache erläutern zu können, hat sich der Eschenloher Maschinenhersteller entschieden, in der französischen Schweiz ein Technologiezentrum zu gründen.
Seit Mitte 2025 haben Unternehmen, die sich mit der Herstellung höchstpräziser Bauteile beschäftigen, die Möglichkeit, in Glovelier (Kanton Jura) das fünfachsige Hochpräzisionszentrum Kern Micro HD live zu erleben sowie Tests mit eigenen Bauteilen durchführen zu lassen. Dies ermöglicht der Lohnfertiger und Dienstleister für Prozessentwicklung „Next Factory“ mit seinem neuen Kern Technologiezentrum.
„Präzisionsbearbeitung mit Kern“

Seit 2019 betreibt der französisch- und englischsprachige Zerspanungstechniker Julien Mongey zusammen mit seinem Freund und Partner Julien Werle die Lohnfertigung hochpräziser Metallbauteile. Vor der Gründung von Next Factory sammelte Mongey umfangreiche Erfahrung in mehreren Lohnfertigungsbetrieben mit verschiedensten Werkzeugmaschinen.
So war für ihn klar, „um in der Präzisionsbearbeitung erfolgreich zu sein, müssen wir von Anfang an in eine ‚Kern‘ investieren. Denn für mich sind das die besten Fräsmaschinen, wenn man auf höchste Präzision, Wiederholgenauigkeit und Oberflächenqualität wert legt“, betont Mongey.

Aus Kostengründen war zu Beginn nur eine dreiachsige Kern Micro möglich. Dank dieser Maschine und dem Know-how der beiden Zerspanungsspezialisten stellten sich bald Erfolge ein. Neben Aufträgen aus der Luxusuhrenindustrie kamen Anfragen für Prototypenbauteile aus der Luftfahrt- und Medizintechnik hinzu. Doch da machte sich ein Problem bemerkbar, wie Julien Mongey sagt: „Die teils sehr komplexen Bauteile konnten wir auf unserer dreiachsigen Maschine nicht herstellen.
Da wir unsere neuen Kunden aber auf keinen Fall enttäuschen wollten, fragten wir bei den Kern-Verantwortlichen in Eschenlohe an, ob wir dort auf einer fünfachsigen Kern Micro HD diverse Einzelteile fertigen können.“

Die positive Antwort kam sofort. Aufenthalte in Eschenlohe, um anspruchsvolle Testbauteile von Kunden in der französischen Schweiz zu fräsen, wurden immer häufiger. So war es eine logische Konsequenz, eine eigene Kern Micro HD in Glovelier zu platzieren – in enger Partnerschaft mit dem Maschinenhersteller Kern. Denn verbunden mit der Lieferung in 2025 ist der Aufbau eines Kern Technologiezentrums, in dem Vorführungen und Testbearbeitungen stattfinden.
Erfolgreich als Lohnfertiger und Technologiezentrum-Betreiber
„Wir konnten im zweiten Halbjahr schon zehn potenziellen Kunden die Leistungsfähigkeit der Kern-Maschine demonstrieren“, freut sich Julien Mongey. „Fünf davon mit echten Bauteilen, und sie waren allesamt hochzufrieden mit den Ergebnissen.“

Er und sein Partner koordinieren die weitere Betreuung und Abstimmung mit den Interessenten – stets in engem Kontakt und Einklang mit dem Kern-Hauptsitz in Eschenlohe. Darüber hinaus bieten die Schweizer Zerspanungsspezialisten Maschinen-Schulungen an. Diese finden entweder bei den Kunden vor Ort oder im Technologiezentrum bei Next Factory statt. Dort stehen neben der Micro HD auch diverse PC-Arbeitsplätze zur Verfügung, auf denen programmiert und Zerspanungsvorgänge simuliert werden können.
Während Next Factory den Vertrieb von Kern-Maschinen ausschließlich für die französische Schweiz umsetzt, bietet das Technologiezentrum Trainingseinheiten und Testteilbearbeitung für sämtliche Interessenten in Frankreich und anderen französisch sprachigen Regionen Europas an. Julien Mongey ist begeistert: „Die Zusammenarbeit mit Kern ist für uns als Lohnfertiger und Technologiezentrum-Betreiber ein voller Erfolg.“ In die Zukunft blickt er optimistisch: „Die Zeichen stehen klar auf Wachstum, so dass wir in den kommenden Jahren unsere Belegschaft deutlich erweitern werden.“
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