Siemens gab heute den Start von „Meet at the Machine“ bekannt – eine neue Initiative, die Maschinenbauer, Software- und Automatisierungstechnologien zusammenbringt, um Innovationen in der Werkzeugmaschinenindustrie zu beschleunigen und Herstellern zu helfen, schneller produktiv zu werden.
„Meet at the Machine“ bietet einen Rahmen für Siemens und Maschinenbauer, um gemeinsam integrierte Bearbeitungslösungen zu liefern, die reale Herausforderungen in der Fertigung adressieren. Die Initiative zielt darauf ab, die Produktivität der Kunden zu steigern sowie Qualität und Leistung zu verbessern. Sie vereint Engineering-Software, Automatisierungshardware und Maschinenexpertise in einer Lösung und unterstützt Maschinenbauer dabei, differenzierten Mehrwert zu schaffen.
Hersteller stehen heute vor zunehmender Komplexität, Fachkräftemangel und wachsendem Druck, schneller produktiv zu sein. Während Fortschritte in den Bereichen Software, Automatisierung und Digitalisierung kontinuierlich neue Möglichkeiten eröffnen, stehen viele Unternehmen weiterhin vor der Herausforderung, diese Technologien in effiziente Produktionsabläufe zu integrieren.
Siemens ist überzeugt, dass der nächste Schritt bei Innovationen in der Zerspanung darin besteht, einen durchgängigen digitalen Faden (Digital Thread) zu schaffen. Dieser verbindet Engineering, Programmierung, virtuelle Validierung und Ausführung, um bereits ab dem ersten Einschalten der Maschine eine Produktivität auf neuem Niveau zu gewährleisten. Durch die Verbesserung des Datenflusses über den gesamten Lebenszyklus der Teilefertigung können Unternehmen Komplexität reduzieren, den Hochlauf beschleunigen und eine Basis für kontinuierliche Verbesserungen schaffen.
„Die Maschine steht im Mittelpunkt jeder Fertigung“, sagte Mark Hindsbo, Head of Operations Software bei Siemens. „Indem wir Engineering-Software, Automatisierungshardware und Maschinenexpertise zusammenführen, ermöglichen wir es unseren Kunden und Anwendern, schneller produktiv zu sein, den Return on Investment zu beschleunigen und die Anlaufzeit um bis zu 50 Prozent zu verkürzen.“
Die in Zusammenarbeit mit TRAK Machine Tools entwickelte erste Phase dieser Initiative konzentriert sich darauf, Teilehersteller vom ersten Tag an produktiv zu machen. Sie adressiert eine der häufigsten Herausforderungen beim Kauf einer neuen Maschine: die Zeitspanne zwischen der Auslieferung und der tatsächlichen produktiven Bearbeitung. Die Lösung kombiniert Software, Automatisierung und Maschinen-Know-how in einem vernetzten Workflow, der es Herstellern ermöglicht, die Produktion zu programmieren, zu simulieren und zu validieren, während die Maschine noch gebaut wird.
„Wenn unsere Kunden in eine neue Maschine investieren, ist es ihr Ziel, so schnell wie möglich Produktivität und Geschäftsergebnisse zu erzielen“, sagte Steve Pinto, Präsident von TRAK Machine Tools. „‚Meet at the Machine schafft ein neues Modell der Zusammenarbeit, das auf Kundenergebnisse fokussiert ist. Wir sind stolz darauf, der erste Partner zu sein, der hilft, diese Vision zum Leben zu erwecken.“
Traditionell beginnen viele Programmier-, Validierungs- und Schulungsaktivitäten erst nach der Installation einer Maschine. Die neue Initiative verlagert diese Aktivitäten in eine frühere Phase des Prozesses. So können sich Hersteller bereits vor der physischen Auslieferung der Maschine auf die Produktion vorbereiten, was die Anlaufzeit erheblich verkürzt.
Im Rahmen der Initiative plant Siemens, gemeinsam mit Maschinenbauern weitere Lösungen zu entwickeln, die zentrale Herausforderungen der Fertigung durch kollaborative Innovationen lösen.
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