CERATIZIT sichert Wolframversorgung

Eine stabile Lieferkette stärkt die Zukunft der industriellen Produktion. Mit einer Recyclingquote von 91 % für Wolfram verfügt Ceratizit über eine fast China unabhängige Materialversorgung.

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Sammlung und Sortierung von Wolframschrott. Bild: Ceratizit

„Lieferketten unter Druck“ – Schlagzeilen wie diese haben in den letzten Jahren viele Unternehmen verunsichert. Rohstoffknappheit, geopolitische Spannungen, steigende Energiepreise: All dies hat gezeigt, wie anfällig globale Netzwerke sein können. Kunden von CERATIZIT profitieren von der einzigartigen und zukunftssicheren Lieferkette des Unternehmens.

Seit über 100 Jahren entwickelt und produziert CERATIZIT anspruchsvolle Schneid- und Verschleißschutzlösungen aus harten Werkstoffen, vor allem aus Wolframkarbid. Da Wolfram ein Element mit außergewöhnlich hoher Dichte und dem höchsten Schmelzpunkt aller Metalle ist, ist es ein unverzichtbarer Werkstoff für zahlreiche Anwendungen in der Hightech-Industrie.

Sinteröfen bei CERATIZIT in Österreich. Bild: Ceratizit

Als Teil der Plansee-Gruppe verfügt CERATIZIT über eine vollständig integrierte Wertschöpfungskette – vom Wolframpulver bis zum fertigen Werkzeug. Damit hat das Unternehmen alle entscheidenden Schritte unter Kontrolle und ist nicht von kurzfristigen Marktschwankungen abhängig. Ein wichtiger Faktor dabei ist eine von China unabhängige Materialversorgung und ein konsequenter Kreislaufwirtschaftsansatz mit einer Recyclingquote von 91 % für Wolfram bei CERATIZIT im Geschäftsjahr 2024/25.

Dies reduziert nicht nur die Abhängigkeit des Unternehmens von Primärrohstoffen, sondern auch seinen CO2-Fußabdruck.

Wichtige Säulen für die Versorgungssicherheit

CERATIZIT Group Produktion. Bild: Ceratizit

Die Stabilität der Wertschöpfungskette von CERATIZIT basiert auf einem umfassenden Ansatz. Recycling und Rückkauf spielen eine zentrale Rolle, da Wolfram bei Vorhandensein der richtigen Infrastruktur unendlich oft recycelt werden kann. CERATIZIT sammelt systematisch Wolframschrott und verarbeitet ihn mit fortschrittlichen Recyclingtechnologien bei Global Tungsten & Powders (GTP) – einem Unternehmen der CERATIZIT-Gruppe – in den USA und Finnland.

Bei der Verarbeitung von Wolframschrott bei GTP (USA) entsteht auch ein kobalthaltiger Schlamm, der weiterverarbeitet und in der Wolframkarbidpulverproduktion von GTP verwendet wird. Dieser geschlossene Kreislauf macht CERATIZIT unabhängig von externen Lieferanten, unterstützt den konfliktfreien* Status des Unternehmens und trägt zur Erreichung seiner Nachhaltigkeitsziele bei. Stadler Raw Materials, Europas größter Wolframschrottsammler und Teil der CERATIZIT-Gruppe, ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil dieses Prozesses.

Neben dem Recycling sichern langfristige Abnahmevereinbarungen in Bergbauprojekten und strategische Investitionen den Zugang zu einigen der größten Wolframvorkommen außerhalb Chinas: Die Plansee-Gruppe ist der größte Einzelaktionär von Almonty, Betreiber der Sangdong-Mine in Südkorea. Alle aus der Mine stammenden Konzentrate werden anschließend bei GTP zu Wolframpulver verarbeitet. Diese gemeinsamen Anstrengungen haben CERATIZIT als führenden westlichen Wolframproduzenten mit einem besonders hohen Anteil an recyceltem Material etabliert. „Unsere integrierte und recyclingorientierte Lieferkette bietet Kunden langfristige Sicherheit in einer unvorhersehbaren Welt. Durch die Kombination strategischer Investitionen mit einer der höchsten Wolfram-Recyclingquoten der Branche gewährleisten wir einen zuverlässigen Zugang zu kritischen Rohstoffen, die konfliktfrei und nicht von Lieferungen aus China abhängig sind, und reduzieren gleichzeitig unsere Umweltbelastung.“ – Andreas Lackner, Mitglied der Geschäftsleitung der CERATIZIT-Gruppe.

Kontakt:

www.ceratizit.com