Schlussbericht zur NORTEC 2026

Fachmesse für Produktion in Hamburg endet nach drei kompakten Messetagen

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NORTEC auf dem Hamburger Messegelände| Bild: Messe Stuttgart

Nach drei kompakten und spannenden Messetagen geht die NORTEC heute zu Ende. Vom 3. bis 5. Februar kamen zahlreiche entscheidungsfreudige Fachbesucherinnen und -besucher mit konkreten Projekten in die Halle A4 des Messegeländes Hamburg.

Damit unterstreicht die NORTEC 2026 – trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen – ihre Position als Fachmesse für die Industrie im Norden. „Die Entscheidung 2024, die Fachmesse kompakter und fokussierter zu gestalten, hat sich in den letzten Tagen bestätigt. Die Messe zeigt, dass sie auch in bewegten Zeiten eine verlässliche Plattform für den industriellen Mittelstand ist“, betont Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. Auch Dr. Markus Heering, Geschäftsführer des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) und Mitveranstalter der NORTEC, betont die Relevanz des Dialogs: „Die NORTEC 2026 hat erneut gezeigt, welchen hohen Stellenwert der persönliche Austausch für die Branche hat. In den Gesprächen mit Ausstellerinnen und Ausstellern wurde deutlich, wie wertvoll gemeinsame Orientierung und praxisnahe Lösungen gerade in herausfordernden Zeiten sind. Hamburg hat sich dabei einmal mehr als passender und verlässlicher Standort für diesen erfolgreichen Dialog erwiesen.“

Ausstellende Unternehmen schätzen Qualität des Fachpublikums

An den vergangenen drei Tagen zog die NORTEC vor allem entscheidungsrelevante Fachleute aus der Produktion an. Sascha Gersmann, Head of Marketing & Key Account Manager bei Citizen, bestätigt das: „Die NORTEC zeichnet sich durch die hohe Qualität der Gespräche und die Nähe zu den Kunden aus. Der Austausch ist intensiv und auf Augenhöhe – und genau das führt zu erfolgreichen Ergebnissen.“ Für Jan Oltmanns, Exhibition and Showroom Specialist bei Mitutoyo, bleibt die NORTEC ebenfalls ein wichtiger Branchentreffpunkt mit Besucherqualität: „Die NORTEC versammelt alle wichtigen Akteure der Branche kompakt an einem Ort und gilt für viele ansässige Unternehmen als Pflichttermin. Die Messe zieht ein hochqualifiziertes Fachpublikum an, darunter Ingenieure, Beschaffungsspezialisten, Werksleiter und Entscheider, die aktiv nach Lösungen und Partnerschaften suchen.“

Mit der Gesamtnote 2,0 erhält die NORTEC 2026 auch von den Besucherinnen und Besuchern erneut eine gute Bewertung. Markus Horn, Geschäftsführer der Paul Horn GmbH, resümiert: „Ich bin jedes Mal positiv überrascht, wie vielseitig und detailliert die Gespräche verlaufen – gerade im Hinblick auf konkrete Anwendungsfälle. Man merkt, dass die Nachfrage nach Innovationen, neuen Lösungen – auch Sonderlösungen – und partnerschaftlicher Betreuung weiter steigt. Für uns hat die NORTEC einen festen Platz im Messekalender – auch 2028.“

Elektronikfertigung und Medizintechnik stärker vertreten

Besonders stark vertreten war in diesem Jahr die Elektro- und Elektronikindustrie – hier verzeichnete die NORTEC einen deutlichen Zuwachs. Für die Rehm Thermal Systems GmbH war dieser Trend klar spürbar: „Unsere Gespräche zeigen: In diesem Jahr sind deutlich mehr Fachbesucherinnen und -besucher aus der Elektronikfertigung auf der NORTEC unterwegs – das ist ein schönes Zeichen. Die neue 22 Meter lange Fertigungslinie, an der wir mitbeteiligt sind, ist dafür genau richtig platziert und bietet eine ideale Anlaufstelle für Praxiseinblicke.“ Auch die Medizintechnik ist 2026 stärker vertreten. „Wir spüren ein wachsendes Interesse aus der Medizintechnik. In diesem Bereich konnten wir viele gute Kontakte und Leads gewinnen“, so Sascha Gersmann, Citizen.

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Nortec