Für Planetenradträger kleinerer Baugrößen

Die Heckert T45 von Starrag schafft es mit nur zwei Spannlagen den Rohling eines Planetenradträgers fertig zu bearbeiten, während parallel dazu schon der nächste Rohling gespannt ist.

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Planetenradträger werden für unzählige industrielle Anwendungen und in unterschiedlichsten Baugrößen gefertigt. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn hohe Drehmomente und Drehzahlen mit möglichst geringen Wirkungsverlusten bei kompakter Baugröße übertragen werden müssen. Aus diesem Grund liegen die Präzisionsanforderungen bei diesen komplexen Bauteilen überaus hoch. Schließlich lassen die genauigkeitsrelevanten Formelemente, welche unterschiedliche Verfahren in der maschinellen Fertigung nötig machen, nur sehr enge Form- und Lagetoleranzen zu.

Bei Starrag begegnet man dieser Aufgabe schon seit vielen Jahren. Grundvoraussetzung hierbei ist die ausgeprägte Steifigkeit, die Starrag Bearbeitungszentren mit sich bringen. Dank ihr überzeugen Starrag BAZ auch nach Jahren strapaziöser Serienproduktion noch mit höchster Genauigkeit.

Das neue 5-achsige Dreh-Fräszentrum Heckert T45 ist dank 900 min-1 drehendem Tisch auch bestens für Drehoperationen ausgelegt.

Mit der neuen Heckert T45 hat Starrag sein Lösungsspektrum für Planetenradträger kleinerer Baugrößen modernisiert und bereits in ersten Projekten überzeugende Ergebnisse erzielen können. In einem Fall spart der Kunde im Vergleich zu seinem bisherigen Prozess 70 % seiner Spannlagen ein. Für den Fertigungsprozess bedeutet dies eine enorme Steigerung der Sicherheit. Zudem bringt weniger Handling des Bauteils auch geringere Neben- und insgesamt kürzere Durchlaufzeiten mit sich.

Die Notwendigkeit einen Planetenradträger bis zur Fertigstellung auf mehreren Maschinen spannen zu müssen, wird Dank der fünften Achse und dem hohen Ausmaß an Verfahrensintegration der Heckert T45 hinfällig. Die Maschine ist mit einer schnelldrehenden B-Achse – deren Maximaldrehzahl 900 min-1 beträgt – und einer geklemmten Spindel mit HSK-T100 Werkzeugaufnahme ausgestattet. Dies ermöglicht, dass die relevanten Formflächen des Planetenradträgers in einer Spannung gedreht, gefräst, gebohrt und obendrein auch noch verzahnt werden können.

Starrag schafft es mit nur zwei Spannlagen den Rohling eines Planetenradträgers fertig zu bearbeiten, während parallel dazu schon der nächste Rohling gespannt ist. Dieser wird anschließend nahtlos in den Arbeitsraum eingewechselt, wodurch der Prozess bereits 12,5 Sekunden nach der Fertigstellung eines Planetenradträgers mit dem nächsten startet.

Um diese Vorteile der Planetenradträger-Produktion auf einem Kompaktbearbeitungszentrum zu veranschaulichen, präsentierte Starrag dies als Live-Bearbeitung auf der EMO. Am Show-Werkstück zeigte man fast die komplette Bandbreite integrierter Verfahren, bis hin zum Skiving.

Kontakt:

www.starrag.com