Schärfmaschinen aus Biberach in Italien

Vollmer und das italienische Unternehmen Moreschi verbindet eine starke Partnerschaft. Moreschi setzt auf die Vollmer Schleifmaschinen der Modellreihen CHD, CHF und CM, um hartmetallbestückte Kreissägen präzise zu schärfen.

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Auch die zweite Generation der Familie Moreschi ist bereits in die Geschäfte des Sägeblattherstellers involviert (v.l.n.r.): Sohn Mattia und Tochter Gloria mit Vater Marco Moreschi, Geschäftsführer von Moreschi Srl, und den Moreschi-Brüdern Luciano und Angelo.

1987 gründeten die Brüder Marco und Luciano Moreschi im alpinen Vilminore de Scalve die Firma Moreschi. Zuerst als Schleifzentrum für kleinere Werkstätten, doch schon bald spezialisierte sich das Unternehmen auch auf die Fertigung maßgeschneiderter Kreis- und Bandsägeblätter. Heute beschäftigt Moreschi 40 Mitarbeiter und beliefert italienische und internationale Kunden. Der Sägeblatthersteller betreibt außerdem ein Schleifzentrum in Polen.

Fundament sind Familie und verlässliche Partner

Der Hauptsitz des italienischen Sägeblattherstellers Moreschi liegt idyllisch in dem kleinen Ort Vilminore de Scalve in den Bergamasker Alpen.

Trotz seines Wachstums und der internationalen Ausrichtung spielen Tradition und Familie eine große Rolle für das Unternehmen. So ist Moreschi eng mit seinem Heimatstandort in den Bergamasker Alpen verbunden. Und auch die zweite Generation der Familie ist bereits in die Geschäfte involviert: Marco Moreschis Kinder, Gloria und Mattia Moreschi, sind ebenfalls im Familienunternehmen beschäftigt.

„Für uns ist nicht nur die Familientradition sehr wichtig, sondern auch verlässliche Partner zu haben, um unseren Kunden die besten Sägeblätter bieten zu können“, sagt Marco Moreschi, Geschäftsführer von Moreschi Srl. „Deswegen setzen wir seit 1991 auf die Schleifmaschinen aus Biberach. Zurzeit haben wir bei uns mehr als 15 Vollmer Maschinen im Einsatz.“

Vollmer Präzision von klein bis groß

Der italienische Sägeblatthersteller Moreschi setzt unter anderem Modelle der Vollmer Schärfmaschine CM für die Bearbeitung seiner hartmetallbestückten Kreissägeblätter ein.

Vor allem Schleifmaschinen der Modellreihen CHD, CHF und CM stehen bei Moreschi. Sie ermöglichen sowohl die präzise Schärfung in einer Aufspannung, als auch die Bearbeitung verschiedenster Sägeblätter mit unterschiedlichen Durchmessern und Zahngeometrien. Die Mitarbeiter schätzen besonders die effiziente und einfache Bedienung der Maschinen, aber auch ihre Zuverlässigkeit.

Die CHD 270 des schwäbischen Schärfspezialisten eignet sich dank acht CNC-gesteuerten Achsen und der Messeinrichtung für die automatische Bearbeitung von hartmetallbestückten Kreissägeblättern, deren Außendurchmesser zwischen 80 und 840 Millimetern liegen. Die Schleifmaschine CM 300 erreicht durch ein fixiertes Schleifaggregat und ihre massive Bauweise eine hohe Genauigkeit für Kreissägeblätter, deren Durchmesser zwischen 200 und 1440 Millimetern liegen. Geht es in die XXL-Ausmaße bis hin zu Kreissägeblättern mit 2200 Millimetern Durchmesser, dann nutzt Moreschi die Vollmer Schleifmaschinen CHM und CHMF 400. Die beiden Modelle übernehmen mit jeweils fünf CNC-Achsen den Schliff an den Span- und Freiflächen der Sägezähne sowie an deren Flanken.

Maßgeschneiderte Sägeblätter für verschiedene Anwendungsbereiche

Auch die zweite Generation der Familie Moreschi ist bereits in die Geschäfte des Sägeblattherstellers involviert (v.l.n.r.): Sohn Mattia und Tochter Gloria mit Vater Marco Moreschi, Geschäftsführer von Moreschi Srl, und den Moreschi-Brüdern Luciano und Angelo.

Zu Moreschis internationalem Kundenstamm gehören zahlreiche Unternehmen aus der Stahl- und Metalllegierungsbranche. So werden die Sägeblätter sowohl für die Sägen großer Hersteller als auch in Sägewerken verwendet. Da die Bedürfnisse der Kunden sehr unterschiedlich sein können, bietet Moreschi ihnen eine individuelle Beratung und die Maßfertigung von Sägeblättern. Diese bearbeiten präzise Materialien verschiedenster Härtegrade und Größen, darunter Stahl und Metalllegierungen, aber auch Holz, Kunststoffe und Verbundwerkstoffe. Um eine hohe Qualität zu gewährleisten, führt Moreschi mehrere Testläufe durch, bevor das finale Produkt den Kunden erreicht. Das Unternehmen arbeitet außerdem stets an der Weiterentwicklung seiner Produkte und Techniken, um passende Lösungen für die verschiedenen Anwendungsbereiche seiner Kunden zu finden. Dazu steht Moreschi im Austausch mit italienischen Universitäten.

„Mittelständische Hersteller von Sägeblättern wie Moreschi stehen ihren Kunden mit Beratung, Fertigung und Wartung zur Seite und benötigen dafür automatisierte Schärfmaschinen, die auch bei kleinen Stückzahlen eine hohe Präzision mit einfacher Bedienung bieten“, sagt Dr. Stefan Brand, Geschäftsführer der Vollmer Gruppe. „Dass Moreschi auf Vollmer vertraut, macht uns stolz und wir sind zuversichtlich, dass auch in Zukunft unsere Schärfmaschinen aus Biberach ihren Weg nach Vilminore de Scalve finden.“

Kontakt:

www.vollmer-group.com