Oben Lamborghini, unten Highend-Zerspanung

Niru Swiss zerspant auf einem 5-Achsbearbeitungszentrum Bumotec s191V von Starrag hochkomplexe Bauteile für die Juwelen- und Uhren-Branche.

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Präzisionsarbeit: Niru Swiss fräst auf einer Bumotec s191V von Starrag das nur 15 mm hohe und 46 mm breite Gehäuse der neuen Armbanduhr UR-111C von Urwerk aus einem Aluminium-Rohling – einschließlich einer 20 mm tiefen, seitlichen Tasche zur Aufnahme des Uhrwerks.

Topdown-Prinzip de luxe: Vier Worte beschreiben eine Luxus-Location der besonderen Art in Genf. Oben residiert ein Lamborghini-Showroom, unten im Keller zerspant Niru Swiss hochkomplexe Bauteile für die Juwelen- und Uhren-Branche. Das exklusivste und teuerste Ausstellungsstück ist jedoch kein italienischer Sportwagen, sondern das 5-Achsbearbeitungszentrum Bumotec s191V von Starrag.

Präzisionsarbeit: Niru Swiss fräst auf einer Bumotec s191V von Starrag das nur 15 mm hohe und 46 mm breite Gehäuse der neuen Armbanduhr UR-111C von Urwerk aus einem Aluminium-Rohling – einschließlich einer 20 mm tiefen, seitlichen Tasche zur Aufnahme des Uhrwerks.

Manchmal beschreibt ein zufriedener Auftraggeber, warum ein Jobshop de Luxe und seine Produktionstechnik zu den Besten seiner Art zählt. „Die ungewöhnliche Gehäusekonstruktion lässt sich mit konventioneller Produktionstechnik nicht herstellen“, sagt Felix Baumgartner, Gründer der Chronometer-Marke Urwerk.

Die Rede ist von dem nur 15 mm hohen und 46 mm breiten Gehäuse der neuen Armbanduhr UR-111C, das ohne aufschraubbare Bodenplatte auskommt. Es wird stattdessen in einem Stück aus einem Aluminium-Rohling gefräst – einschließlich einer 20 mm tiefen, seitlichen Tasche zur Aufnahme des Uhrwerks. Und das geschieht bei der Niru Swiss AG mit der hohen Qualität des 5-Achsbearbeitungszentrum Bumotec s191V mit hoher Wiederholgenauigkeit im Mikrometer-Bereich.

Derartigen Spezialaufträgen verdanken Geschäftsführer Julien Ducommon und seine vier Mitarbeiter dem vertikalen CNC-Hochleistungsbearbeitungszentrum Bumotec s191V, das präzise und produktive Zerspanung von hochkomplexen Bauteilen für die Uhren- und Schmuckindustrie ermöglicht. Insgesamt kommen in Genf vier CNC-Werkzeugmaschinen zum Einsatz, drei Gebrauchte stammen aus der Übernahme eines anderen Unternehmens.

Niru entschied sich bei der vierten Maschine bewusst für Bumotec. Die Kombination von Linearmotoren, Direktantrieben, Nanointerpolation und die hohe Messauflösung von 1/100 µm ermöglicht nämlich hohe Konturgenauigkeit (z.B. eine Rundheit von 1,4 µm bei einem Radius von 50 mm). Dank „ihrer exzellenten thermischen Stabilität“ können Ducommun und sein Team Bauteile 5-achsig simultan im Dauerbetrieb mit gleichbleibender Präzision vom frühen Morgen bis spät in der Nacht in einer Aufspannung drehen und fräsen.

Felix Baumgartner, Gründer und Geschäftsführer der Marke Urwerk, im Gespräch mit Stephane Violante, Marketing Projektmanager von Starrag Vuadens (r.).

Dank der Investition erobert Ducommon auch neue Branchen. So werden in seinem Unternehmen mittlerweile nicht nur Metalle, sondern auch Kunststoffe wie PEEK zerspant. Kein Wunder, dass der 35jährige Schweizer bei diesem Erfolg schon an eine neue Werkstätte mit deutlich mehr Platz für Menschen und Maschinen denkt. Und bei diesen Gedanken spielt der Starrag-Produktbereich Bumotec auch schon eine Rolle – etwa mit Blick auf den Starrag-Claim „Engineering precisely what you value“. Ducommon: „Mir kommt es in diesem harten Geschäft auf höchste Produktivität, Präzision und Stabilität an. Und daher bin ich mir sicher, dass die nächste CNC-Maschine wieder eine Bumotec sein wird.“

Kontakt:

www.starrag.com